So, da bin ich nochmal.Hi, ich erstelle diesen Beitrag, weil ich wirklich verzweifelt bin. Ich bin 24 Jahre alt und habe die Diagnose schwere depressive Episode und wahrscheinlich bipolare Störung bekommen. Ich weiß, dass ich professionelle Hilfe brauche aber ich habe einfach keine Kraft sie mir zu suchen. Selbst mir etwas zu essen zu machen ist manchmal zu viel für mich. Ich habe keine Bezugspersonen und niemanden mit dem ich reden kann oder der mich unterstützen kann. Ich habe schon mal ein halbes Jahr erfolglos nach Psychotherapie gesucht und war schon mal in der Psychiatrie wodurch es mir eher schlechter ging. Was soll ich machen? Ich habe die Hoffnung verloren dass es jemals besser wird.
Tatsächlich kann ich von jahrelanger Krankheit berichten, da gibt es einiges, was Du machen kannst, es gibt also eine gewisse Hoffnung.
Wenn es sehr lange dauert mit einem ambulanten Therapieplatz,
geht es manchmal schneller in einer Tagesklinik oder stationär. Die Tagesklinik ist dann gut, wenn Du erstmal eine gewisse Routine und Anbindung brauchst, aber ein klinikaufenthalt nicht nötig ist.
Du hast egeschrieben, dass Du in der Psychiatrie warst. Das ist tatsächlich ein riesengroßer Unterschied zur Psychotherapie stationär. Falls es wieder so nötig wird, dass Du überlegst, in eine Klinik zu gehen, wäre das vielleicht die bessere Variante.
Was auch geht, vor allem um die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken, Ergotherapie. Da fragst oder recherchierst Du am besten nach einer Praxis, die entweder den Schwerpunkt hat, oder auch Erwachsene mit psychischen Krankheiten behandelt. Ergotherapie hat mir sehr gut getan.
Was es auch noch gibt,
Institutsambulanzen. Die haben Krankenhäuser mit psychotherapeutischer und / oder psychiatrischer Abteilung.
So, dass ist erstmal, was mir gerade einfällt.