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Konsiliarbericht für Psychotherapie mit Fehldiagnose?

Warum denkst du, dass die Diagnose aus der Klinik falsch ist?
Weil das 7 von 8 Therapeuten sagen.

@Walin:
Nein ich habe keinen Hausarzt der mich kennt.
Den Entlassbericht vom Krankenhaus habe ich mitbekommen.

@Basi:
Im Konsiliarbericht muss ein Arzt bestätigen, dass keine Kontraindikationen für eine Psychotherapie vorliegen und dass sich die Beschwerden organisch nicht erklären lassen. In der Theorie soll damit also verhindert werden, dass Menschen mit somatischen Erkrankungen fälschlicherweise psychotherapeutisch behandelt werden. In der Praxis gibt man das Formular aber nur an der Anmeldung ab und der Bericht wird von einer Sprechstundenhilfe ausgefüllt.
Bei der Therapeutin könnte ich die Therapie sofort beginnen.
Mein Gefühl ist, dass sie sehr oberflächlich arbeitet und sich eher um Alltagsprobleme kümmert.
Die anderen Therapeutin haben mir teilweise weitere Termine angeboten.
Meine Symptome behalte ich für mich. Erfahrungsgemäß erhält man sonst nur dumme Ratschläge.
 
Bist du in Behandlung wegen der Autoimmunerkrankung? Falls (noch) nicht, würde ich dir raten, dich umgehend um einen Termin beim Rheumatologen zu bemühen. Die Wartezeiten sind sehr lange - da gilt es, nicht noch mehr unnötige Zeit zu verlieren.
 
Also 7 von 8 Therapeuten sagen, dass die Diagnosen aus der Klinik (in der du 8 Wochen verbracht hast) nicht stimmen können.

Bei einem Erstgespräch können Therapeuten doch überhaupt nicht feststellen, welche Diagnose bei dir stimmen würde.
Dafür ist der Zeitrahmen viel zu kurz und professionelle Therapeuten gehen so auch nicht vor.

Außerdem gab es keine fundierte Diagnostik.

Kann es sein, dass du das falsch verstanden hast?

Ansonsten ergibt das für mich keinen Sinn.
 
Es war auch kein Erstgespräch, sondern ich habe nun die 4 probatorischen Sitzungen bei der Psychotherapeutin hinter mir. Sie hat das aber als gesicherte Diagnose auf die Überweisung drauf geschrieben, obwohl sie selber sagt, dass sie die Diagnose zwar für möglich hält, aber genauso gut auch für falsch.
 
Hallo,
ich war 8 Wochen in der Psychosomatik. Dort wurde eine falsche Diagnose gestellt. In der Klinik wurde mir zu einer Psychotherapie geraten. Ich war nun bei 8 Psychotherapeuten zu Vorgesprächen bzw. probatorischen Sitzungen. 7 davon haben mir gesagt, dass es sich um eine Fehldiagnose handelt. Die 8. Therapeutin hat gesagt, dass sie die Diagnose für möglich hält.

Bei dieser Therapeutin war ich nun 3x. Sie hat mir eine Überweisung und einen Konsiliarbericht mitgegeben. Auf diesem hat sie als Diagnose eben die Diagnose angegeben welche in der Klinik gestellt wurde.

Ich bin mir nun echt unsicher, ob ich wirklich damit zum Hausarzt gehen soll. Hat jemand Erfahrung mit sowas und mit eventuell möglichen Konsequenzen?

MfG
Erfahrung mit Fehldiagnose habe ich nicht selber.
Mein Vorschlag wäre, einen Psychiater zu finden, wo du dann, wenn Du ein gutes Gefühl hast, dich diagnostizieren lässt.
Apropos Psychotherapie, Du kannst das Problem ja mit den psychotherapeuten besprechen, und ob Sie eine passende Therapie trotzdem mit Dir machen können, oder erstmal eine richtige Diagnose brauchen.
 

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