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Wir finden keine neuen Mitarbeiter

Das bieten aber die Wenigsten. Und...nicht zu vergessen, irgendwann ist das Kind auch mal in der Schule. Wer sorgt dann dafür das es pünktlich aufsteht? Oder hat man dann Verständnis wenn der Arbeitnehmer mal weg muss weil die Schule angerufen hat.

Und bei einem 6 Uhr Arbeitsbeginn müsste man dann so um 4 Uhr aufstehen. Das ist tatsächlich für die Wenigsten etwas.
In den Semesterferien habe ich früher immer in der Kantine einer Zuckerfabrik als Urlaubsvertretung gearbeitet.
Da begann die Arbeit auch um 6, und dann war erstmal jede Menge Frühstücksbrötchen belegen angesagt. Aber ich habe mich dran gewöhnt, und halt nach Feierabend erstmal ein Stündchen geschlafen, dann hatte ich wenigstens noch etwas vom Nachmittag.
Diesen Job hab ich aber auch nur deshalb angenommen, weil ich da in ca 15 Minuten mit dem Rad hinfahren konnte.
Zig Kilometer weit mit dem Auto oder per Bahn pendeln, und Arbeitsbeginn 6 Uhr - nee, da hast du Recht, das passt überhaupt nicht zusammen.

Daß viele Deutsche so sehr am möglichst früh aufstehen müssen hängen, hat übrigens auch mit zum Niedergang der Wochenmärkte beigetragen.
Unserer hier findet Samstag Vormittag statt, Beginn 7 Uhr, und spätestens um 13 Uhr ist Finito.
Also nichts für Leute, die vielleicht am Samstag erstmal gemütlich ausschlafen, frühstücken und dann in aller Ruhe über den Marktplatz schlendern und einkaufen wollen...

Warum fangen die Marktleute nicht einfach um 9,30 statt um 7 an, und verkaufen dafür dann bis 16 Uhr?
Dann würden sie mit Sicherheit mehr Kundschaft anlocken können...
In der Innenstadt von Orten wie Hannover geht das doch auch, z.B. der bekannte samstägliche Markt auf der Lister Meile dauert den ganzen Nachmittag, und ist immer gut besucht.
Während es in unserem Ort immer weniger Stände sind, die regelmäßig da sind.
Aber nein, das heilige Frühaufstehen darf natürlich nicht angetastet werden. Selbst schuld...
 
Ging hier nur nicht um kranke Kinder sondern um Anrufe wie "Ihr Kind ist nicht in der Schule" weil selbiges verschlafen hat.

Und es macht einen erheblichen Unterschied ob man hoffen muss das sein Kind die Wecker hört und selbstständig sich fertig macht. Oder ob man es noch wecken kann bevor man das Haus verläßt.
In meinem Beitrag nicht.
Das Thema Kind krank, Kind verschlafen, Bus ausgefallen etc. geht für mich über den Eingangsbeitrag hinaus.
 
Deine Ausgaben passen sich aber nicht an deinen Lohn an. Und wenn du jeden Monat neu berechnen musst ob du über die Runden kommst....kann ich verstehen das es nervt.
Aha, wenn es aber ein langer Monat ist beschwerst du dich nicht das du noch Geld über hast?
Und das kann dann auch nicht bis nächsten Monat stehenbleiben, sondern muss natürlich verprasst werden?
 
Ich kann mir vorstellen, dass es für manche abschreckend ist kein festes Gehalt zu bekommen, sondern nach Stunden bezahlt zu werden.
Ein festes Grundgehalt bietet dem Arbeitnehmer eine gewisse ( psychologische) Sicherheit.

Gerade große Firmen bieten heute Flexibilität an, Gleitzeit zB.
Wenn eure Firma sich an diesen modernen Komponenten richtet wird sie denke ich mal mehr Erfolg haben bei Neuanstellungen.

Der Arbeitsmarkt ist groß, viele Bewerber schauen heute, dass auch der Arbeitgeber einigermaßen flexibel ist, sofern es in dem Rahmen möglich ist.
 
@ Bücherpuppe

Arbeitnehmer die kaum einen nennenswerten Abschluss erreicht haben und / oder zeitlebens in der Produktion tätig sind, erleben i.d.R. auch nicht das sie zu den Gehaltsbeziehern gehören.

Es ist völlig normal, dass im gewerblichen Bereich Löhne gezahlt werden und im kaufmännischen Gehälter.
Also kann es auch kaum sein das es jemanden in der Produktion stört, auf Stundenlohnbasis abgerechnet zu werden, da es woanders genauso ist.

Bei den restlichen Punkte stimme ich dir zu. Gerade auch die fehlende Gleitzeit.

Ansonsten:

7 bis 16 Uhr würde ich persönlich moderater finden.
Am Besten bis 15:30 Uhr, da 30 Min. Mittagspause genügen.

Bei den benefits würde ich gerne mal wissen welche das sind.
Wir haben z.b. das Deutschlandticket / Jobticket, E-Bike Leasing durch Brutto Gehaltsumwandlung, VL, Altersvorsorge. Der Chef will noch einen Fitnessraum einrichten.

Was fehlt und was ich von früheren AG kannte: Ergonomische Schreibtische und moderne Arbeitsplätze.
Wasser / Kaffee kostenlos.
 
Aha, wenn es aber ein langer Monat ist beschwerst du dich nicht das du noch Geld über hast?
Und das kann dann auch nicht bis nächsten Monat stehenbleiben, sondern muss natürlich verprasst werden?
Wie kommst du den jetzt auf den schmalen Strich?
Viele Menschen verdienen so wenig das es nur reicht um über die Runden zu kommen. Da bleibt kaum etwas übrig. Und was wenn man im Folgemonat dann weniger verdient?

Wie Wahrscheinlich ist das man ein Monat paar 100 mehr verdient als im Monat davor? sehr gering.

Mit einem festen gleichbleibenden Gehalt weiß man wenigstens immer was reinkommt und muss sich nicht vorher ständig Gedanken machen ob es im kommenden Monat reicht.
 
Man kann sich an das frühe Aufstehen gewöhnen. Ich bin selbst eine Nachteule und habe mich dran gewohnt um 4:30 Uhr aufzustehen.
Wenn deine Firma so "argumentiert" hat sie eben Pech. Man kann sich nicht dran gewöhnen, gegen seinen Biorhytmus zu leben. Wenn ich aufstehen muss und da ist eine 5 "vor dem Komma", dann kann ich mich grade so über denTag retten, aber dauerhaft würde das nicht klappen. Das war schon immer so. Und nochwas: Ich will und muss mich auch nicht an sowas gewöhnen, denn ich kann es mir raussuchen wo ich arbeite.
Daß viele Deutsche so sehr am möglichst früh aufstehen müssen hängen, hat übrigens auch mit zum Niedergang der Wochenmärkte beigetragen.
Unserer hier findet Samstag Vormittag statt, Beginn 7 Uhr, und spätestens um 13 Uhr ist Finito.
Also nichts für Leute, die vielleicht am Samstag erstmal gemütlich ausschlafen, frühstücken und dann in aller Ruhe über den Marktplatz schlendern und einkaufen wollen...
Das verstehe ich nun nicht (aber beim 1. Satz ist auch irgendwas schiefgegangen glaub ich).
Ich schaff es durchaus, bis Mittag ausgeschlafen und gefrühstückt zu haben, und ich glaub ich bin da nicht die Ausnahme. Die meisten Leute die ich kenne erledigen ihre Einkäufe am Samstag Vormittag und danach ist irgendwas Freizeitmäßiges angesagt.
 
Eine vier Tage Woche ginge auch im Wechsel. Einige sind Mo-Do da und einige Di-Fr zum Beispiel. Kann dann auch zwei wöchtenlich routieren, damit jeder mal Fr-So frei hat statt Sa-Mo.
Eventuell müsste die Arbeitszeit dann Freitags dafür länger sein.
Nur eine Idee.

Ganz jung bin ich auch nicht mehr, festes Gehalt ist mir allerdings auch wichtig.
 
Was fehlt, ist Innovation.
Das kann auch wirtschaftlich Auswirkungen haben, da sich die Scheuklappen selten auf nur einen Bereich begrenzen.
 

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