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Wir finden keine neuen Mitarbeiter

Tja, aber gerade 30jährige haben z.B. oft kleine Kinder, und da funktioniert ein Arbeitsbeginn um 6 Uhr nicht so einfach, Stichwort Kita.
Ich kenne jedenfalls keine Kita, die ihre Tore schon vor 6 Uhr morgens öffnet...
Und das ist mal wieder typisch, in einem Satz auf die jungen Leute schimpfen, weil die soviel Ansprüche stellen und so wenig belastbar sind.
Aber dann wieder nur junge Leute einstellen wollen, weil die ja belastbarer sind?
Klingt für mich etwas widersprüchlich, findest du nicht?
Doch, tatsächlich ist das bei unserer betriebsinternen Kita so. Das ist extra abgestimmt auf den Frühschichtbeginn. Die Produktion ist meistens zeitabhängig. Entweder ein Betrieb passt sich dementsprechend an, oder schließt von vorne herein schon ein Teil der "jungen" Arbeitnehmer aus.
Die 4-Tage-Woche-Forderung finde ich allerdings befremdlich. Es gibt nach wie vor wenige Betriebe, die eine solche anbieten und ist im produzierenden Umfeld (meiner Meinung nach) eine große Ausnahme (und wahrscheinlich ab mittlerer/oberer KMU nicht mehr realistisch).
Ich sehe wenige Gründe, an denen es hapert. Habt ihr euch mal Feedback eingeholt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Unternehmen befindet sich in einem Ort mit ca. 40.000 Einwohnern. Im Umkreis von 100 km gibt es mehrere große Städte.
Ja wie viele geschrieben haben bin ich auch dafür die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. Das funktioniert zwar im Büro aber weniger bis gar nicht in der Produktion.
In der Produktion wird bei uns einiges noch am Fließband produziert und auch alle anderen Arbeiten werden Hand in Hand gemacht. D.h. jeder Mitarbeiter ist für einen Produktionsschritt verantwortlich, damit am Ende das Produkt vollständig und nachhaltig und effizient produziert wird.
Wenn jetzt jemand spontan früher nach Hause geht dann fehlt eben ein Glied in der Kette.
Auf einer Baustelle funktionieren ebenso keine flexiblen Arbeitszeiten.
Aber was spricht dagegen, die Arbeit in der Produktion um 7 oder 7.30 Uhr statt um 6 zu beginnen?
Dann könnten z.B. Eltern mit Kita-Kindern oder Nicht -Autofahrer auch besser mit der Arbeitszeit klarkommen.
Ich hätte einen Job mit Arbeitsbeginn um 6 Uhr auch nur dann angenommen, wenn dieser in meinem Wohnort lag.
Alles andere hätte für mich keinen Sinn gemacht, und ich bin auch keine GenZ...
 
Doch, tatsächlich ist das bei unserer betriebsinternen Kita so. Das ist extra abgestimmt auf den Frühschichtbeginn. Die Produktion ist meistens zeitabhängig. Entweder ein Betrieb passt sich dementsprechend an, oder schließt von vorne herein schon ein Teil der "jungen" Arbeitnehmer aus.
Die 4-Tage-Woche-Forderung finde ich allerdings befremdlich. Es gibt nach wie vor wenige Betriebe, die eine solche anbieten und ist im produzierenden Umfeld (meiner Meinung nach) eine große Ausnahme (und wahrscheinlich ab mittlerer/oberer KMU nicht mehr realistisch).
Ich sehe wenige Gründe, an denen es hapert. Habt ihr euch mal Feedback eingeholt?

Das bieten aber die Wenigsten. Und...nicht zu vergessen, irgendwann ist das Kind auch mal in der Schule. Wer sorgt dann dafür das es pünktlich aufsteht? Oder hat man dann Verständnis wenn der Arbeitnehmer mal weg muss weil die Schule angerufen hat.

Und bei einem 6 Uhr Arbeitsbeginn müsste man dann so um 4 Uhr aufstehen. Das ist tatsächlich für die Wenigsten etwas.
 
Naja, wenn man derart früh aufstehen muss, ist es auch kein Wunder, wenn die Leute sich dann eben nur 4 Tage lang so früh aus dem Bett quälen wollen. Freitag um 10:30 Feierabend haben ist schön und gut, noch lieber würde ich aber um die Zeit erst aufstehen müssen. Hilft ja nichts, wenn ich freitags um 12 Uhr mittags dann erst mal wieder übermüdet ins Bett kippe. Ich denke nicht, dass die 4-Tage-Woche wirklich nötig wäre, wenn denn die restlichen Arbeitsbedingungen passen. Aber hier passt auch gar nichts.

Und Kinderbetreuung schön und gut. Das klappt, solange die Kinder noch nicht in die Schule müssen. Aber das müssen sie nach 6 Jahren. Und zumindest bei mir fangen die Grundschulen alle um 8Uhr an, ein paar wenige schon um 7:30. Weiterführende Schulen ebenso. Bei keiner kann man sein Kind um 6 oder noch früher abgeben. Und selbst wenn: wer will die Kinder denn schon derart früh aus dem Bett reißen? Da ist es doch schon vorprogrammiert, dass die Kinder in der Schule eher einschlafen als etwas lernen. Auch Teenager muss man meist noch wecken und zur Schule schicken, sonst machen die morgens den Wecker aus und "schlafen nur noch 10 Minuten".

Die Kinder bevor man zur Arbeit fährt noch schnell beim Schulbus oder direkt an der Schule rauslassen? Fehlanzeige. Darf man alles schön auf den Partner abwälzen, bis dieser einem irgendwann frustriert die Scheidungspapiere präsentiert.
Apropos Partner: mein Mann müsste in nem anderen Raum schlafen, wenn bei dem um 4:30 morgens der Wecker rattern würde... sonderlich gut für die Partnerschaft ist das sicherlich nicht...
 
Das bieten aber die Wenigsten. Und...nicht zu vergessen, irgendwann ist das Kind auch mal in der Schule. Wer sorgt dann dafür das es pünktlich aufsteht? Oder hat man dann Verständnis wenn der Arbeitnehmer mal weg muss weil die Schule angerufen hat.

Und bei einem 6 Uhr Arbeitsbeginn müsste man dann so um 4 Uhr aufstehen. Das ist tatsächlich für die Wenigsten etwas.
Ab Grundschule ist der Kiga und somit die Betreuung raus. Wenn der AN aufgrund von Kindkrank etc. weg muss oder nicht arbeiten kann, ist das so. Das ist aber nix Neues, es gibt Kindkrankschreibungen, das sehe ich in diesem Fall nicht als spezifisches Problem dieser Arbeistätte an.
 
Das Unternehmen befindet sich in einem Ort mit ca. 40.000 Einwohnern. Im Umkreis von 100 km gibt es mehrere große Städte.
Ja wie viele geschrieben haben bin ich auch dafür die Arbeitszeiten flexibel zu gestalten. Das funktioniert zwar im Büro aber weniger bis gar nicht in der Produktion.
In der Produktion wird bei uns einiges noch am Fließband produziert und auch alle anderen Arbeiten werden Hand in Hand gemacht. D.h. jeder Mitarbeiter ist für einen Produktionsschritt verantwortlich, damit am Ende das Produkt vollständig und nachhaltig und effizient produziert wird.
Wenn jetzt jemand spontan früher nach Hause geht dann fehlt eben ein Glied in der Kette.
Auf einer Baustelle funktionieren ebenso keine flexiblen Arbeitszeiten.
Der Mangel liegt vielleicht an einer Spezialisierung, mit der Arbeitnehmer bei hochwertigen Produkten konfrontiert werden.
Ein Mittel dagegen wäre, Springer einzusetzen oder eine Rotation einzuführen, bei der eine Lücke im Band durch den letzten ausgeglichen wird, der zum Schluss erst tätig zu werden braucht.

Unter der Voraussetzung, dass niemand ausfällt, ergäbe sich dasselbe Arbeitsvolumen für jeden wie zuvor, mithin würde das Produkt in derselben Zeit fertig gestellt.
 
Ich denke jeder würde sich eine 4 Tagewoche wünschen, das Thema wurde auch bei uns mit der GL schon man besprochen, doch dies ist bei uns nicht möglich.
Weißt Du, in der gesamten Gastronomiebranche war es nie möglich, die Arbeitsbedingungen zugunsten der Mitarbeiter zu ändern. Dann zerschlugs die Branche. Und auf einmal ist es möglich. Übergangsweise war man als Koch oder Küchenhilfe bei einigen Zeitarbeitsfirmen viel besser dran. Also ich denke, es bleibt nicht aus, über Veränderungen nachzudenken, und diese dann auch durch zu führen. Ansonsten zerschlägts die Firma und irgendwann eine ganze Branche, wie so viele. Derzeit geht es ja wohl dem Bereich Pflege so...
 
Ab Grundschule ist der Kiga und somit die Betreuung raus. Wenn der AN aufgrund von Kindkrank etc. weg muss oder nicht arbeiten kann, ist das so. Das ist aber nix Neues, es gibt Kindkrankschreibungen, das sehe ich in diesem Fall nicht als spezifisches Problem dieser Arbeistätte an.

Ging hier nur nicht um kranke Kinder sondern um Anrufe wie "Ihr Kind ist nicht in der Schule" weil selbiges verschlafen hat.

Und es macht einen erheblichen Unterschied ob man hoffen muss das sein Kind die Wecker hört und selbstständig sich fertig macht. Oder ob man es noch wecken kann bevor man das Haus verläßt.
 

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