Wenn man einem Menschen nie etwas von "Gott" erzählt, wird er glücklich bis an sein Ende leben und überhaupt nicht auf die Idee kommen, das es Menschen gibt, die einem "Schöpfer" dies alles zuschreiben.
Eine spannende Frage. haben sich schon Anthropologen und Religionswissenschaftler den kopf drüber zerbrochen!
meine meinung:
da der mensch ein denkendes und reflektierendes wesen ist, das sich seiner Vergänglichkeit bewusst ist, stellt sich jeder von uns irgendwann mal die fragen (oder ähnliches):
woher komme ich?
wer bin ich?
wohin werde ich gehen?
welchen sinn hat das leben?
...
die religionswissenschaft erklärt dieses hinterfragen mit einem 'natürlichen' und menschlichen Bedürfnis nach Transzendenz.
Es kommt nicht von ungefähr, dass es - seit es menschen gibt - erklärungsversuche für diese Fragen gibt, auf die niemand eine (zufiedenstellende !) Antwort weiß:
z.B.:
wie ist der Kosmos enstanden?
was war die Ursache?
hat das alles einen höheren Zweck / sinn?
gibt es 'höhere Mächte' oder ein Universalprinzip (z.b. das dao?)
~
also, ich studier gerne schöpfungsmythen von anderen (früheren) Kulturen und deren Vorstellung von 'Göttern' oder 'wiedergeburten' - sie bieten Antworten auf (wichitge) fragen und es liegt sogar tieferer Sinn in den mythischen vorstellungen verborgen... muss nur 'zwischen den Zeilen' lesen können..
die haupsache: man macht sich ein eigenes Bild
🙂
Dogmatismus = Manipulation
🙁