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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Sie hat nur jetzt bei der Trennung eine Seite gezeigt, die ich bei keinem Menschen akzeptiere. Wenn wir kein Kind hätten, dann wäre der Kontakt jetzt sowieso vorbei. Ich würde aus diesem Grund sogar Freundschaften kündigen.
Ich schätze mal @Klavierspieler ,dass du deiner Frau ebenfalls eine Seite von dir gezeigt hast- nämlich indem du ihr erzählt hast, sie Jahrelang hinter ihren Rücken betrogen zu haben, dass sie nun auch gut auf eine Freundschaft mit dir verzichten kann.

Das sind schwierige Vorzeichen, mit dem nun ein Wechselmodell funktionieren soll, bei dem man als Eltern natürlich miteinander kommunizieren muss....
 
Nochmal. Wozu soll Das gut sein, Dir zu erklären, was Du hättest machen können?
Es ist vorbei. Verstehst Du das?

Deine Freunde hättest Du fragen können, die haben das schließlich jahrelang gedeckt. Aber das war offenbar keine Option.

Es wird mir hier 100 mal gesagt, dass ich vorher hätte für geregelte Verhältnisse sorgen müssen. Wieso wird das geschrieben? Was bringt das? Was soll ich dazu sagen? Der Zug ist doch abgefahren.

Ich schätze mal @Klavierspieler ,dass du deiner Frau ebenfalls eine Seite von dir gezeigt hast- nämlich indem du ihr erzählt hast, sie Jahrelang hinter ihren Rücken betrogen zu haben, dass sie nun auch gut auf eine Freundschaft mit dir verzichten kann.

Das sind schwierige Vorzeichen, mit dem nun ein Wechselmodell funktionieren soll, bei dem man als Eltern natürlich miteinander kommunizieren muss....

Wenn das Wechselmodell keine Option ist, dann wird er halt bei mir wohnen. Sie ist dann die Wochenende-Mama und kann weiterhin ihre geliebte Freizeit haben.
 
Du hättest zum Beispiel vor der Trennung schon einen Anwalt aufsuchen können um Dich über die Möglichkeiten zu erkundigen und schon mal Deine finanzielle Situation darzulegen usw.

Ausserdem hättet Ihr durchaus schon mit der Wohnungssuche anfangen können. Auf die Gefahr hin, doppelt Miete zu bezahlen. Das hättest Du einkalkulieren können, wenn Du besser geplant hättest.

Du hast nun Deinen Sohn, den Du vorher intensiv betreut hast, einfach bei Deiner Ex, die nach Deiner Aussage sich wenig um das Kind kümmert, zurück gelassen ohne Plan. Selbst wenn Deine Ex kooperativer wäre, hättest Du ja keine Wohnung um ihn mitzunehmen. So etwas überlegt man sich doch einfach vorher!

Hast Du wirklich daran geglaubt, dass die Trennung "einfach" sein wird und Deine Frau zu allem fröhlich Ja und Amen sagen wird? Vor allem nachdem sie erfahren hat, wie lange Du sie schon betrügst?

Ich finde es richtig, dass Du Dich endlich getrennt hast, und auch die Gründe für die Trennung sind nachvollziehbar. Aber tu jetzt einfach nicht so, als wenn Du ein armes Opfer wärst.

Ihr werdet eine Lösung finden, wie schon viele Paare vor Euch. Im Moment ist es eine hässliche Situation, aber auch das geht vorüber. Aber nicht, wenn beide Parteien sich kindisch benehmen. Wie Deine Frau sich benimmt kannst Du nicht beeinflussen. Aber Dein eigenes Verhalten schon.

Ich wünsche Dir natürlich trotzdem schnelle und für das Kind gute Lösungen und Entscheidungen. Aber da müssen alle mitarbeiten. Das wird auch Deine Frau einsehen, wenn sich ihre verständliche Wut gelegt hat.
 
Du brauchst einen soliden Wohnort für deinen Sohn. Es ist also erforderlich, ihm in der Wohnung deiner Freundin ein Zimmer einturichten, egal wie beengt die Verhältnisse dort sind.

Ich gehe davon aus, das deine Noch-Frau dem Wechselmodell widerspricht und erst recht einem Aufenthalt, der überwiegend bei dir liegt. Ihr Anwalt (den sie für die Ehescheidung sowieso benötogt) wird das sehr genau herausarbeiten.

Falls der Umgang zu Gericht geht, steigt der Verfahrensbeistand des Kindes durch die Wohnung und sieht sich jedes Zimmer an und fragt wo das Kind schläft usw. Da fragt kein Mensch, wie du aus dem bestehenden Mietvertrag rauskommst und das die Mutter alle gemeinsam angeschafften Möbel behalten hat.

Jugendamt und Gericht tun so, als hätten Mutter und Vater bei Trennung die gleichen Bedingungen. Somit sind beengte Wohnverhälttnisse oder Betreuung durch die Oma der Beweis, das es dem Kind bei der Mutter besser geht als beim Vater.

Vielmehr heisst es dann, das dir die objektive Basis für den Umgang fehlt und ruck zuck verlierst du das Verfahren. Und bei einer Vermittlung über das Jugendamt passiert genau das Gleiche. Die können nichts beschließen, aber sie stellen sich gegen dich.
 
Wenn das Wechselmodell keine Option ist, dann wird er halt bei mir wohnen. Sie ist dann die Wochenende-Mama und kann weiterhin ihre geliebte Freizeit haben.
Das wird wohl kaum so hoppladihopp durch Dich entschieden! Da wird das Familiengericht mitsprechen, wie auch ganz massgeblich Deine Frau, die Nähe zur Schule, Deine Möglichkeit der individuellen Betreuung (auch bei Hausaufgaben ect. pp). Ich könnte mir auch vorstellen, dass Dein Sohnemann befragt wird (ohne, dass dieses die massgebliche Antwort sein wird wo er leben wird). Aber mit "dann kommt er zu mir...." wirst Du vermutlich schief gewickelt sein.......

So ganz nebenbei: Für das Kind muss oder kann zudem ein Verfahrensbeistand bestellt werden, der die Interessen des Kindes vertritt. Auch die beteiligten Eltern bekommen Gelegenheit, ihre Standpunkte in einem Anhörungstermin darzulegen. An diesem Termin nimmt regelmäßig auch eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des Jugendamtes teil.

Grisu

p.s.:Im Jahr 2018 übertrugen deutsche Richter und Richterinnen das Sorgerecht in Scheidungsverfahren in 914 Fällen auf die Mutter, in 251 Fällen auf beide Eltern gemeinsam und nur in 102 Fällen auf den Vater.
 
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