Mein Anwalt ist dran. Er wollte sich zunächst ein Überblick verschaffen. Ich hoffe bald kommt alles ins Rollen.
Ich werde gegenüber meinem Sohn nicht schlecht über sie reden und mich in ihrer Gegenwart neutral verhalten. Sie hat nur jetzt bei der Trennung eine Seite gezeigt, die ich bei keinem Menschen akzeptiere. Wenn wir kein Kind hätten, dann wäre der Kontakt jetzt sowieso vorbei. Ich würde aus diesem Grund sogar Freundschaften kündigen. Ich muss jetzt aufpassen, dass mein Sohn so ein Gedankengut nicht von ihr lernt. Es ist daher mit dem Respekt ihr gegenüber sehr schwierig für mich. Nicht weil wir getrennt sind oder gerade Probleme haben, sondern menschlich ist das für mich unterste Schublade. Ich kann versuchen das zu erklären.
Wenn man sauer und enttäuscht ist, dann kann einem vieles rausrutschen. Beleidigungen, Anschuldigungen usw. Wenn sie mich oder meine Freundin in ihrer Wut beleidigt hätte (Schl...., Fremdgänger etc.), dann wäre das nicht nett, aber verständlich. Sie ist aber direkt gezielt auf ihre Krankheit gegangen und hat sie sehr respektlos als "die Behinderte" bezeichnet. Sie hat mit ihrer Aussage "Du hast unsere Ehe für eine Behinderte beendet?!" signalisiert, dass sie meint "Behinderte" sind Menschen 2. Klasse. Sie kann also nicht verstehen, wie sie jetzt für mich wichtiger, attraktiver, liebenswerte usw. sein kann, obwohl sie krank ist und meine Noch-Frau gesund ist. Das kann ja eigentlich gar nicht sein. Ein gesunder Mensch hat es also mehr verdient geliebt zu werden und man sollte so eine Ehe aufrecht erhalten, als bei einem Menschen, der krank, eingeschränkt usw. ist.
Es soll mir da jetzt auch keiner ankommen und sagen "sie ist halt sauer". Nein! Es gibt einfach Sachen, die sagt man auch nicht, wenn man sauer ist. Wenn ich sauer bin, dann werde ich ja auch nicht diskriminierend oder rassistisch oder frauenfeindlich, weil ich solche Gedanken nicht habe. Ich würde nicht mal auf die Idee kommen, weil so etwas nicht in meinem Kopf existiert. Diese Gedanken hat man oder man hat sie nicht. Sie hat solche Gedanken scheinbar und das ist für mich überhaupt nicht in Ordnung. Das hat nicht mal so viel mit meiner Freundin zu tun. Das ist für mich eine generelle Sache. Ich möchte nicht, dass mein Sohn jemals solche Dinge vorgelebt bekommt.