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Gelöscht 131733
Gast
Ich bin noch da. Wenn ich Zeit mit meinem Sohn verbringe, dann hänge ich nicht permanent am Handy.
Ich habe ihn nämlich heute nach Rücksprache mit meinem Anwalt abgeholt. Ich darf das nämlich, weil ich genauso sorgeberechtig bin, wie sie. Ich sollte mich nur so gut es geht absichern, damit mir letztendlich nichts negativ angedichtet werden kann.
Ich sollte ihr schreiben, dass ich ihn abgeholt habe und was wir machen werden. Ich ihn im Anschluss zum Training bringe und wann ich ihn bei ihr wieder absetze. Sie brauchte sich daher keine Sorgen machen und hätte sich melden können, wenn ein Termin dagegen gesprochen hätte.
Ich habe ihm versucht so schonend und kindgerecht wie möglich die Situation zu erklären und habe kein schlechtes Wort über sie verloren. Ich habe ihm aber erstmal nichts von meiner Freundin erzählt. Eins nach dem anderen. Er hat es aber soweit ganz gut aufgefasst.
Er war übrigens letzte Woche auch nicht krank. Er hatte seine Sportsachen dabei. Es war also vorab schon angedacht, dass er ganz normal zum Training geht. Ich habe ihn dann gefragt, weil ich ihn halb krank/gesund nicht dahin gelassen hätte. Er hat erst rumgedruckst, aber weil er zum Training wollte, kam er doch noch mit der Sprache raus. Sie waren bei ihrer Mutter. Er sollte aber in der Schule sagen, dass er erkältet war. Das finde ich so schon nicht in Ordnung.
@Klavierspieler Wie war dein Anwaltstermin?
Der Termin lief ganz positiv. Er hat sich Zeit genommen, alles angehört, notiert usw. Ich habe natürlich auch ohne Ende Fragen gestellt.
In Bezug auf unseren Sohn hat er mir erklärt, dass das Wechselmodell tendenziell kein Problem wäre, auch nicht mit meinem Job. Es ist nicht verboten oder schlecht sich Unterstützung von Familie und Freunden zu holen. Auch von der neuen Partnerin. Es muss nur immer alles im Sinne des Kindes sein und darf ihm nicht schaden.
Was unser gemeinsames Konto betrifft, ist es richtig, dass ich mein Geld da nicht mehr weiterhin draufzahle. Ich soll nur zur Sicherheit jetzt schon für Februar Unterhalt für meinen Sohn überweisen, damit mir das am Ende nicht negativ ausgelegt wird. Er wohnt ja aktuell noch dauerhaft bei ihr. Das restliche Geld auf dem Konto muss aufgeteilt werden.
Der Unterhalt für sie ist jetzt ein komplexeres Thema. Ich habe ihm deutlich gesagt, dass sie Vollzeit arbeiten könnte, aber darauf keine Lust hat. Ich habe ihm erklärt, wie es die letzten Jahre mit unserem Sohn lief und er jeden Tag lange aus dem Haus ist. Trennungsunterhalt bekommen, weil man keine Lust hat voll zu arbeiten, ist nämlich nicht. Es gibt da noch so ein paar Regelungen die beachtet werden müssen und ggf. Übergangszeiten. Das muss aber alles bis ins Detail aufgeschlüsselt werden. Und wenn es dazu kommt, dann kann ich sowieso nicht sooo viel Unterhalt zahlen.
Ich hatte auch gefragt, ob mein Job in Bezug darauf ein Problem sein könnte. Ich muss ja auch alles dafür tun, dass ich meinen Lebensunterhalt bestreite und auch Unterhalt zahlen könnte. Das kann mir aber niemand negativ auslegen. Ich haben zwar keinen 0815 Job, aber es dennoch ein Job, der wie jeder andere anerkannt wird. Ich kann nachweisen, dass ich regelmäßig genug Geld verdiene. Es ist nicht immer auf den Cent genau gleich, aber man erkennt eine gewisse Regelmäßigkeit. Außerdem kann ich nachweisen, dass es nicht nächste Woche vorbei ist, sondern da in Zukunft einiges geplant ist.
Ich will aus dem Mietvertrag raus, aber sie kann alles in der Wohnung behalten. Ich will nur noch ein paar Sachen wie z.B. Bücher abholen, aber keine Möbel und nichts von Wert. Wir haben generell kein großes Vermögen, was aufgeteilt werden müsste.
Er hat sich auch notiert, dass sie mit unserem Sohn ein paar Tage einfach verschwunden ist. Sie darf mit ihm wegfahren, aber es ist eher negativ für sie, dass sie mir nicht Bescheid gesagt hat. Vor allem auf mehrmaliger Nachfrage nicht.
Er guckt sich jetzt alle Unterlagen an und dann haben wir nochmal einen Termin.