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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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@Klavierspieler
Das mag alles richtig sein, was du hier behauotest.
Wir können das nicht beweisen. Kannst du es?
Wäre ja dann wichtig.

Wo ist denn dein Sohn immer tagsüber so lange nach der Schule?
Immer direkt von der Schule zum Handballtraining oder wie? Und das jeden Tag? Unwahrscheinlich..
 
Vielleicht einiges, vielleicht weniger.

Euer 9 jähriger Sohn ist täglich 9 - 11 Stunden aus dem Haus? Das fällt mir doch schwer zu glauben 🙂
@Klavierspieler
Das mag alles richtig sein, was du hier behauotest.
Wir können das nicht beweisen. Kannst du es?
Wäre ja dann wichtig.

Wo ist denn dein Sohn immer tagsüber so lange nach der Schule?
Immer direkt von der Schule zum Handballtraining oder wie? Und das jeden Tag? Unwahrscheinlich..

Er geht jeden Tag bis 16 Uhr in die Betreuung und danach nach Hause bzw. an 2 Tagen pro Woche direkt zum Training.

Wenn ich zuhause bin, dann kann er entscheiden, ob er in die Betreuung möchte oder nicht. Er kann ansonsten auch direkt nach der Unterrichtszeit nach Hause kommen. Ich bringe ihn dann später zum Training. Wenn er in die Betreuung möchte, dann hole ich ihn danach ab und bringe ihn zum Training. Das geht nur bei mir, aber bei ihr nicht. Sie hat um 13 Uhr Feierabend und danach keine Zeit.

Ich habe genug Leute, die das bezeugen könnten. Wenn man in der Schule oder beim Sportverein nachfragen würde, welches Elternteil dort immer auftaucht. Das bin definitiv ich.
 
Ok, wir halten fest:
Sohn ist wegorganisiert und was rund um ihn anfällt, hast fast ausschließlich du übernommen.
Du warst also trotz deiner Selbständigkeit und der Zeit für eine Geliebte und vielleicht Hobby, Sport seine Hauptbezugsperson.

Das macht es für mich ziemlich unverständlich, dass du ihn dann bei dieser uninteressierten, sich nicht kümmernden Frau zurückgelassen hast.
 
Ok, wir halten fest:
Sohn ist wegorganisiert und was rund um ihn anfällt, hast fast ausschließlich du übernommen.
Du warst also trotz deiner Selbständigkeit und der Zeit für eine Geliebte und vielleicht Hobby, Sport seine Hauptbezugsperson.

Das macht es für mich ziemlich unverständlich, dass du ihn dann bei dieser uninteressierten, sich nicht kümmernden Frau zurückgelassen hast.
@Klavierspieler
Und umso kurioser ist es, dass sie sich plötzlich jetzt dann doch sehr gerne um euren Sohn kümmern will.
Gut, das hängt natürlich mit der Trennung zusammen und sie treibt als Trotzreaktion und vor Wut Spielchen mit eurem Sohn als Werkzeug.

Dann bin ich mal gespannt, ob und wie er dann nächste Woche zum Handballtraining kommt....
 
Ich habe genug Leute, die das bezeugen könnten. Wenn man in der Schule oder beim Sportverein nachfragen würde, welches Elternteil dort immer auftaucht. Das bin definitiv ich.

Hm, wenn sich sichtbar machen für das schulische Umfeld Elternqualitäten bezeugt, dann oute ich mich als Rabenmutter.
Es hat mich nämlich kaum interessiert, mich in Elternsprechtage zu setzen, das machte ich max. 1 x jährlich bei neu hinzukommenden Lehrern, damit ich wusste, über wen der Nachwuchs sprach.
Kuchenverkauf überließ ich auch anderen, die das wichtig fanden, ich lieferte nur etwas an.
In all den Schuljahren ließ ich mich ca. 3 x an einem Stand einteilen, häufiger ertrug ich das nicht.
Wieso sollte das zur Elternschaft automatisch dazugehören, wie du meinst?

Sportverein verband uns, deshalb war ich dort genau wie ein paar Konzerte.
Auch als Elternteil darf ich Grenzen haben und muss mich zu nichts zwingen, was mir zuwider ist.
Es gibt andere Möglichkeiten. Qualitätszeit.

Damit weiche ich sicher auch von der Erwartung vieler ab, die Beziehung zum Kind profitierte aber von ganz anderen Punkten als Kuchenverkauf in der Schule.
 
Ich kann auch noch mal erklären, wieso ich der Meinung bin, dass sie Vollzeit arbeiten gehen kann. Zu folgenden Zeiten ist unser Sohn aus dem Haus:
Montag: 7:30 - 16:30 Uhr
Dienstag: 7:30 - 18:30 Uhr
Mittwoch: 7:30 - 16:30 Uhr
Donnerstag: 7:30 - 18:30 Uhr
Freitag: 7:30 - Ende offen, wegen Großelternnachmittag

Was spricht gegen Vollzeit? Die Tatsache, dass sie ja auch noch den Haushalt machen und einkaufen gehen muss? Das müssen andere auch in ihrer Freizeit nach der Arbeit machen.

Das ist mit Sicherheit nicht Deine Angelegenheit. Arbeitest Du denn 8 Stunden am Tag für Deinen Lebensunterhalt?
 
Also, deine Ex hat sich quasi kaum um den Sohn geschert und nur ihre MeTime genossen. Du hast das so hingenommen anscheinend. Warum war das denn damals okay für dich und heute nicht mehr? Wenn sie sich deiner Meinung nach nicht genug um ihn gekümmert hat, wieso hast du dich dann im Sinne deines Sohnes nicht schon getrennt und ihn mitgenommen statt zu warten, bis ein anderes Bett für dich gemacht wird?

Also, worum geht's hier?
 
Also dein Anwalt wird dir am Dienstag dasselbe sagen, du bist Unterhaltspflichtig unabhängig ob die Dame arbeitet oder nicht. Für sie müsstest du zahlen, wenn das Kind unter 3 wahre. Aber so ist es nicht. Schau dir die Düsseldorf Tabelle an.
Es ist egal, du musst keine 5000€ verdienen. Denkst du alle Väter verdienen 5000€?
Und nochmal wie viel deine Frau arbeitet, ob überhaupt ein aufstocken möglich ist, wird sich zeigen. Sie muss sich für sich selber sortieren.
TE, es ist schonmal gut, dass du einen Termin mit dem Anwalt hast, damit er dir Mal die Augen öffnet. Nur weil du dich trennst, ist man nicht finanziell getrennt.
 
Ok, wir halten fest:
Sohn ist wegorganisiert und was rund um ihn anfällt, hast fast ausschließlich du übernommen.
Du warst also trotz deiner Selbständigkeit und der Zeit für eine Geliebte und vielleicht Hobby, Sport seine Hauptbezugsperson.

Das macht es für mich ziemlich unverständlich, dass du ihn dann bei dieser uninteressierten, sich nicht kümmernden Frau zurückgelassen hast.

Ich hätte ihn einfach direkt mitnehmen müssen. Das war richtig dumm von mir. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie Kindesentziehung betreibt.

Hobby? Sport? Was ist das? Ich habe dafür keine Zeit. Im Gegensatz zu ihr.

Das ist mit Sicherheit nicht Deine Angelegenheit. Arbeitest Du denn 8 Stunden am Tag für Deinen Lebensunterhalt?

Das kann man bei mir nicht so direkt auf den Tag rechnen. Es ist mal mehr und mal weniger. Ich arbeite aber auf den Monat gerechnet mehr als andere in Vollzeit.

Also dein Anwalt wird dir am Dienstag dasselbe sagen, du bist Unterhaltspflichtig unabhängig ob die Dame arbeitet oder nicht. Für sie müsstest du zahlen, wenn das Kind unter 3 wahre. Aber so ist es nicht. Schau dir die Düsseldorf Tabelle an.
Es ist egal, du musst keine 5000€ verdienen. Denkst du alle Väter verdienen 5000€?
Und nochmal wie viel deine Frau arbeitet, ob überhaupt ein aufstocken möglich ist, wird sich zeigen. Sie muss sich für sich selber sortieren.
TE, es ist schonmal gut, dass du einen Termin mit dem Anwalt hast, damit er dir Mal die Augen öffnet. Nur weil du dich trennst, ist man nicht finanziell getrennt.

Sie muss für ihren Lebensunterhalt selber sorgen. Ich werde ihr anfangs Trennungsunterhalt zahlen, bis wir geschieden sind. Sie wird mit den 300€ oder 400€ nicht viel machen können. Und wenn die Scheidung durch ist, dann ist sowieso vorbei.

Außerdem weiß man noch gar nicht, wo unser Sohn wohnen wird. Das wird sich alles erst noch zeigen.
 
Noch einmal für alle aus dem tiefsten katholischen Westen zum mitstenografieren. In Sachsen, Sachsen Anhalt, Thüringen, Meck-Pomm, Brandenburg und Berlin gibt es flächendeckend und ausnahmslos eine Nachmittagsbetreuung für schulpflichtige Kinder bis Klasse 4. An Förderschulen teilweise auch bis Klasse 6. Dieses Wunder nennt sich Hort.

Und dieses Wunder wird von 90% Prozent der Schulkinder auch in Anspruch genommen. Diese Horte sind mindestens bis 17 Uhr geöffnet.

So eine Betreuung wie bei Klavierspieler ist also absolut üblich. Und natürlich gibt es Schulhorte auch im Westen, nur eben nicht flächendeckend. Die meisten Mütter arbeiten dann irgendwas zwischen 30 und 40 Stunden, auch das ist vollkommen selbstverständlich. So ein Platz kostet vielleicht 100€ im Monat, das kann sich fast jeder leisten.

Und bei nur 1 Kind ist der Haushaltsaufwand auxh überschaubar. Das ist jetzt hier alles OT. Ich finde es nur bemerkenswert, wie stark das eigene Weltbild und eigene Erfahrung den Blick auf den Fall beeinflusst.
 
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