Kannst du dir auch vorstellen, dass es sehr beunruhigend ist, Beiträge wie deine zu lesen, in denen du von "Gefasel vom Klimawandel" schreibst, wenn man selbst auf renommierte wissenschaftliche Forschung vertraut und als Folge dieser Forschung überall darauf hingewiesen wird, dass die Klimakrise eine große Bedrohung für die Natur und uns Menschen ist?
Mir macht es echt große Sorgen, dass es trotz der rieeeesigen Datenmengen, die es inzwischen zu den Auswirkungen des Klimawandels gibt, Menschen gibt, die einfach nicht daran "glauben". Ich kann mich so schlecht da hinein versetzen, dass man dann nicht irgendwann beginnt, an sich selbst zu zweifeln und zu hinterfragen, ob man selbst die Welt wirklich so viel besser versteht, als all die anderen Menschen, die eine Bedrohung im Klimawandel sehen? Zu kritischem Denken gehört doch immer auch, das eigene Weltbild und die eigene Positionierung zu hinterfragen und mit anderen Perspektiven abzugleichen.
Weißt du, es mag Fakten geben, an denen man schlichtweg nichts ändern kann.
Würde die Welt nur aus Deutschland bestehen, wäre ich sofort dabei zu sagen, wir verringern den CO2 Ausstoß so gut und so schnell wie möglich.
Ob und welche Auswirkungen das hat, keine Ahnung. Aber etwas schlechtes wird es nicht sein die Gase jeglicher Verbrennungsprozesse zu reduzieren. Nicht nur wegen dem CO2, sondern auch wegen allen anderen mehr oder weniger schädlichen Stoffe die dabei entstehen.
Jetzt ist Deutschland aber nunmal ein recht kleiner CO2 Verursacher. Würde es Deutschland morgen nicht mehr geben, würde das rein gar nichts bzw kaum etwas am weltweiten Ausstoß ändern.
Dennoch kann man die Emissionen verringern, es wird schon nicht schaden, das ist mir klar.
Nur sollte einem bewusst sein, das Deutschland selbst mit 0 CO2 Emissionen das Weltklima nicht rettet.
Aber genau so kommt es bei mir an.
Deutschland rettet das Klima.
Immer heißt es, für den Klimaschutz. Ständig und überall. Man bekommt den Eindruck, alles hängt von Deutschland ab. Priorität Nr 1: Klimaschutz.
Und das finde ich falsch, übertriebene und wieder einmal extrem.
Unser Leben sollte nicht nur aus Klimaschutz bestehen. Das hat für mich etwas fanatisches, dem Klimaschutz alles unterzuordnen und vom Ende der Menschheit zu sprechen, wenn wir nicht genug tun.
Ein bekannter Psychiater spricht bei vielem was heute über die Mainstream Medien verbreitet wird, von Pseudo-Werten.
Vielen Menschen heutzutage fehlen die eigenen Werte. Früher war das der Glaube. Und diese Lücke wird sich zunutze gemacht.
Heute ist es der Klimaschutz dem viele sich mit ihrem ganzen Leben widmen.
Nur dann hat ihr Leben ein Sinn oder sind sie ein guter Mensch, wenn sie das Klima der Erde schützen. Die Erde retten... welch hochgesetzte und sinnvolle Aufgabe^^
Das ist besser als jede Religion, besser als alles was du auf der Welt als Mensch erreichen kannst,- die Welt und damit die Menschheit retten.
Das ist für mich alles was oft dahinter steckt. Das ist wie eine goldene Karotte die den Leuten vorgehalten wird und der sie folgen. Wie ein Ablasshandel, du kannst alles tun, nur verursache kein CO2, dann wird dir alles vergeben, dann bist du ein guter Mensch der an die Erde und Menschheit denkt.
Es mag einige geben, die unabhängig davon überzeugt sind.
Aber wieder andere missbrauchen dieses hohe Ziel einiger dazu, um Geld und Macht zu erlangen.
Wo schreien sie denn die Grünen, dass bei dem Krieg in der Ukraine Unmengen an CO2 in die Luft geblasen wird?
Sie rufen nur nach mehr Waffen.
So schnell verraten sie ihr hohes Ziel des Klimaschutzes und Rettung der Welt und Menschheit.
Für mich alles nur Heuchler. Fliegen kreuz und quer mit dem Privatjet in der Welt herum und sagen uns, wir sollen weniger CO2 verursachen.
Das schlimmste ist ja die CO2 Steuer, die alles teurer macht. Soviel auch dazu, dass diese Parteien sozial eingestellt wären.