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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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War ja klar, dass du ihr schonungslos die ganze Sche....e, die du gebaut hast, vor den Latz knallen wirst...hat sie ja auch verdient, bei dieser ganzen Me- Time und jetzt hast du sogar eine Woche lang deinen Sohn nicht gesehen....

Ja, lass deinen Frust raus....., aber ich gebe dir schriftlich, dass keiner von der Wahrheit profitieren wird, es wird ein ordentlicher Schritt nach unten auf der Abwertsspirale bedeuten....
Es hängt viel davon ab WIE ind in welchem Ton das kommuniziert wird. Ein Mediator, Trennungsberatung etc. wäre sicher nicht verkehrt damit die Emotionen nicht hoch gehen...
 
Ich sehe das auch noch nicht. fände das aber - anders als TE auch nachvollziehbar und nicht dramatisch. Es wäre ja super, wenn Trennungen so funktionieren, dass man sich kurz fetzt oder sang- und klanglos das Feld räumt, sich kurz danach die Hand gibt und dann auch schon weiß, wie man verfährt mit Aspekten, die einen weiter verbinden. In der Realität dauert das aber und ist eben nichts besonders. M. E. solltest du @Klavierspieler hier mal deinen Anspruchshaltung herunterschrauben, jetzt schon alles klären zu können. Deine Noch-Frau ist noch in der Phase des Verstehens, was da gerade passiert ist. Sie muss akzeptieren, dass jetzt eine neue Phase ihres Lebens beginnt. Und wenn sie sich bisher so relativ relaxed durchs Leben lavieren konnte, braucht es Zeit zu überlegen, wie es ab jetzt aussieht. Da geht es nicht nur um die Abstimmung zum Umgang mit euren Sohn, sondern auch um finanzielle Fragen, dem Auseinanderdividieren der Haushalte etc. pp. Was für dich die wichtigste Frage ist muss nicht auch ihr größtes Problem sein. Also kleine Brötchen backen und dann einen Schritt vor den anderen setzen. Versuch doch erst einmal, eine erste Absprache für die nächsten Tage bzgl. eures Kindes zu treffen. Und verabredet gleich ein weiteres Treffen, damit du sie heute nicht überforderst und sie Zeit hat zu verdauen. Das geht nicht im Eiltempo.
Sehe ich im Prinzip genauso.
Der Punkt ist nur, sollte ich nach einer Trennung das Haus verlassen, muss auch der Umgang geregelt sein.
Ich ziehe sicherlich nicht aus der gemeinsamen Wohnung aus, um sie mit meiner Anwesenheit nicht unnötig zu belasten, und weiß aber dann nicht wann ich meinen Sohn sehen kann.

Das funktioniert so sicherlich nicht! Und da muss dann auch was von ihr kommen. 4 Wochen zum verdauen und tätscheln geht halt nicht.
 
Sehe ich im Prinzip genauso.
Der Punkt ist nur, sollte ich nach einer Trennung das Haus verlassen, muss auch der Umgang geregelt sein.
Ich ziehe sicherlich nicht aus der gemeinsamen Wohnung aus, um sie mit meiner Anwesenheit nicht unnötig zu belasten, und weiß aber dann nicht wann ich meinen Sohn sehen kann.

Das funktioniert so sicherlich nicht! Und da muss dann auch was von ihr kommen. 4 Wochen zum verdauen und tätscheln geht halt nicht.
Naja. Er hätte das Trennungsgespräch generell auch umgekehrt anfangen können: "Du ich muss mit dir reden. Wir leben nur noch aneinander Vorbei. Wie wäre es wenn wir uns trennen würden? Ich finde das deshalb sehr sinnvoll. Denn ich sehe auch nicht mehr, dass wir beide noch eine Chance als Paar haben. Was wäre dann in deinen Augen eine gute Lösung für den Umgang mit unserem Kind?..."

Dann nämlich hätten sie jetzt eine ganz andere Basis für weitere Gespräche um Lösungen zu finden...


Tja, ist so leider nicht passiert.

Jetzt muss es eben andersherum angegangen werden.
 
Ja..das wäre wesentlich besser gewesen.
Ohne das rote Tuch...die neue Frau.

Mach deiner Frau keine Vorwürfe..
 
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Sehe ich im Prinzip genauso.
Der Punkt ist nur, sollte ich nach einer Trennung das Haus verlassen, muss auch der Umgang geregelt sein.
Ich ziehe sicherlich nicht aus der gemeinsamen Wohnung aus, um sie mit meiner Anwesenheit nicht unnötig zu belasten, und weiß aber dann nicht wann ich meinen Sohn sehen kann.

Das funktioniert so sicherlich nicht! Und da muss dann auch was von ihr kommen. 4 Wochen zum verdauen und tätscheln geht halt nicht.
Der TE mag es aber lieber bequemer, ist deshalb dann auch nach der Offenbarung aus der Wohnung und zur Freundin geflüchtet. Und nun schimpft er, weil ihn die gehörnte Frau am langen Arm verhungern lässt. Ob sie zum Sortieren 4 Wochen oder länger braucht entscheidet so lange sie bis ihr eine berechtigte Instanz die Grenzen aufzeigt. Seine eigenen maßstäe kann man da gerne anlehen, was gehen sollte oder nicht, wo aber (noch) kein Richter ist..
 
Der TE mag es aber lieber bequemer, ist deshalb dann auch nach der Offenbarung aus der Wohnung und zur Freundin geflüchtet.

Weil es, nach dem gesunden Menschenverstand zu urteilen, ja auch der korrekte und sinnvollste Weg ist.
Für dich nicht?

Würde sie sich trennen und sofort nach Gehaltsbescheinigungen und Einkommensteuerunterlagen fragen wegen Unterhaltsberechnungen, weil das schließlich ebenso direkt wichtig ist, geht hier auch niemand hin und räumt ihm 2 Monate Bedenkzeit zum ausheulen ein. Da ist es dann auch kein Problem das die Sachen nun mal sofort geregelt werden müssen. Und so halte ich es auch umgekehrt. Bin nämlich stets für Fairness und vor allem: Gleichberechtigung. Leider wohl eine Tugend mit der nicht jede(r) klar kommt.
 
Weil es, nach dem gesunden Menschenverstand zu urteilen, ja auch der korrekte und sinnvollste Weg ist.
Für dich nicht?

Nein, für mich z. B. gar nicht.
Viele müssen sich da erstmal übergangsweise in der gemeinsamen Wohnung arrangieren.
Und hier gab es jede Menge Vorlaufzeit sich zu informieren, Gedanken über den Ablauf zu machen, eine eigene Wohnung zu mieten, dem Kind ein Handy zu besorgen.
Es wäre ein Leichtes gewesen diese Trennung gut vorzubereiten und zu organisieren.

Der Nochfrau ein Schreiben mit Terminen dazulassen, was wann von @Klavierspieler an Betreuung übernommen wird in den nächsten 14 Tagen mit dem Zusatz, so Druck aus der schwierigen Situation nehmen zu wollen, die nötigen Klärungen etwas aufzuschieben, um es für die Frau nicht schwerer als nötig zu machen.
@Klavierspieler muss die Termine und Zeiten des Kindes ja kennen, da er bisher doch so gut wie alles rund ums Kind erledigt hat, also hätte das kein Problem darstellen können.

So wäre die Umstellung auch für das Kind nicht so heftig und auch das hätte ergänzend erwähnt werden können. Das sollte ja im Interesse beider Elternteile sein. Eigentlich.

Für mich ist es absolut nicht korrekt und sinnvoll den Zusammenzug mit der Freundin über das Kindeswohl zu stellen. Eine gut überlegte, schonende, langsame Vorgehensweise sähe ich als korrekt und sinnvoll im Sinne des Kindes.
Was ich hier sehe ist Egoismus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, für mich z. B. gar nicht.
Viele müssen sich da erstmal übergangsweise in der gemeinsamen Wohnung arrangieren.
Und hier gab es jede Menge Vorlaufzeit sich zu informieren, Gedanken über den Ablauf zu machen, eine eigene Wohnung zu mieten, dem Kind ein Handy zu besorgen.
Es wäre ein Leichtes gewesen diese Trennung gut vorzubereiten und zu organisieren.

Der Nochfrau ein Schreiben mit Terminen dazulassen, was wann von @Klavierspieler an Betreuung übernommen wird in den nächsten 14 Tagen mit dem Zusatz, so Druck aus der schwierigen Situation nehmen zu wollen, die nötigen Klärungen etwas aufzuschieben, um es für die Frau nicht schwerer als nötig zu machen.
@Klavierspieler muss die Termine und Zeiten des Kindes ja kennen, da er bisher doch so gut wie alles rund ums Kind erledigt hat, also hätte das kein Problem darstellen können.

So wäre die Umstellung auch für das Kind nicht so heftig und auch das hätte ergänzend erwähnt werden können. Das sollte ja im Interesse beider Elternteile sein. Eigentlich.

Für mich ist es absolut nicht korrekt und sinnvoll den Zusammenzug mit der Freundin über das Kindeswohl zu stellen. Eine gut überlegte, schonende, langsame Vorgehensweise sähe ich als korrekt und sinnvoll im Sinne des Kindes.
Was ich hier sehe ist Egoismus.
Dass der TE diese "falsche" , nämlich verlogene Situation so schnell wie möglich beenden möchte, finde ich sehr verständlich, mich wundert nur, dass dieser Gedanke nicht schon früher aufkam.

Ich kann auch verstehen, dass er das Bedürfnis hat, reinen Tisch zu machen-

doch leider kommt dieses Ansinnen etwas spät....

Wenn er es jetzt macht, wird es die Fronten eben weiter verhärten.
 
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