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Was ist ein guter Mensch in euren Augen?

Da widerspreche ich mal ganz vehement - das Leben kann existieren , selbst dann wenn der Tod abgeschafft ist.
Das Gute kann existieren , wenn es nichts schlechtes mehr gibt, also absolut.

Aber wie ist Leben definiert - wie ist gut definiert - jeder definiert anders- völliges Wirrwarr - keine vernunftbezogene Diskussion möglich .

Wenn ich ne weiße Wand habe und da ist ein Fleck drauf , ist es doch egal welche Farbe der hat, der Fleck ist schlechter als kein Fleck, denn weiße Wand kein Fleck ist als gut definiert ( in diesem Fall )

wenn aber gut nicht definierbar ist - wirds schwierig -oder?
 
Wenn ich ne weiße Wand habe und da ist ein Fleck drauf , ist es doch egal welche Farbe der hat, der Fleck ist schlechter als kein Fleck, denn weiße Wand kein Fleck ist als gut definiert ( in diesem Fall )
Aber wodurch wird die weiße, fleckenlose Wand denn überhaupt erst zu einer guten Wand? Doch nur, weil es auch weiße, fleckige Wände gibt. Wären alle weißen Wände fleckenlos, wären sie nicht mehr gut, sondern ganz normal. Erst die Tatsache, dass es auch weiße, fleckige Wände gibt, macht eine weiße, fleckenlose Wand zu einer guten Wand. Genauso wird die weiße, fleckige Wand erst zu etwas schlechtem, weil es weiße, fleckenlose Wände gibt.
 
Auch da widerspreche ich

weil , wenn ich eine Wand weiß gestrichen habe, ist es mir doch egal, wie viele andere weiße Wände es gibt und wie die aussehen, ob die Flecken haben oder nicht....aber
wenn die Wand als gut definiert ist , wenn sie weiß ist, ist ein andersfarbiger Fleck schlecht , das macht die ganze Wand zu einer schlechten, warum weil sie nicht mehr gut ist.

Das ist wie bei einem Team - das Ziel ist vordefiniert.

Was aber für den Dieb und seine Diebsfreunde gut ist , ist es für den Polizisten noch lange nicht.

Was für den einen gut ist, ist für den anderen schlecht.

Also sollte man sich doch erst mal auf eine Definition von gut einigen, bevor man rumquatscht, weil mehr ist es doch nicht wenn jeder darauf beharrt das gut ist , was er gut findet , völliger Blödsinn in meinen Augen und recht borniert.
 
Wie definiert man etwas ohne Gegenstück, ohne Nuancen?
Gut und Böse kann unterschieden werden, weil beides in Abstufungen existiert, ähnlich Licht und Schatten.
Gäbe es nur eines, wäre das ein immer gleicher Dauerzustand. Und wir könnten nur das kennen. Es gäbe nichts als gut zu definieren. Weil wir das andere, nicht Existente, nicht kennen würden.
 
Hallo!

Vielleicht ist ein passender Ansatz, dass ein "guter" Mensch versucht, seine Mitmenschen so zu behandeln wie er selbst behandelt werden möchte.

Dass dies natürlich bei niemandem 24/7 durch zu halten ist und sowieso niemand immer "Gutes" oder das Richtige macht, ist klar.

Aber es ist vielleicht eine Möglichkeit.
 
Das wussten andere auch schon , die haben die Menschenrechte ausgearbeitet, als einen gemeinsamen Konsens auf den sich alle Menschen einigen könnten.

Die beruhen genau darauf - " Was Du nicht willst , was man Dir tu, das füg auch keinem andren zu"

Steht aber auch in Vielen alten Schriften , wie bsp. im Hinduismus, Buddhismus, Bibel ....

Da kamen die Schreiber auch auf Verhaltensregeln, die ein Zusammenleben für alle besser machen, diese zu erdenken ist nicht schwer, die Umsetzung umso mehr ....
was man daran sieht, dass die heutzutage eben noch nicht weltweit umgesetzt sind .

Das Zusammenleben der Menschen besteht im Grunde aus dem Prinzip, das einige wenige den Großteil verdienen, nennt man es die oberen zehntausend , die High Society , wie auch immer, damit besitzen ganz wenige ganz viel Macht.
Da siehst man dann das deren Wohlstand daher kommt, das sie andere dafür ausnutzen, die sie nämlich für sich arbeiten lassen.
Die arbeiten natürlich, weil sie nicht zu den oberen gehören und überleben wollen....Du kannst beim Landbesitzer in Afrika anfangen und sonstwo aufhören ......mit welchem Recht hat man denn da jemals was aufgeteilt und überhaupt Grenzen gezogen , was für eine Dummheit und was für eine Häßlichkeit ist daraus entstanden????

Krieg , mehr nicht , gut Henne und Ei , der war schon früher da , der Krieg, klar grundsätzlich ist der in jedem.
Aber jeder der sich dafür einsetzt und bereit ist der Tatsache zuzustimmen, das man Gleichheitsprinzip ( Gleichberechtigung / Gleichbehandlung ) weltweit einführen kann, der hat doch den Krieg im inneren durch seinen Sieg gewonnen .....

und da es nur ein paar gibt - die nach Krieg schreien, wundert es mich immer wieder da so viele hingehen.
Die scheinen alle den Dreck vor den eigenen Türen nicht zu kehren, vielleicht wäre es gut , wenn das erst mal jeder für sich selbst macht, weil den eigenen Dreck , den kennt man doch am besten ....
 
Interessant wäre auch diese Frage:

Haltet ihr euch für einen guten Menschen?
Ich würde da mit "Ja" antworten. Allerdings nur unter der Premisse, dass es auch reicht sich um das Gut sein zu bemühen. Manchmal passieren Dinge im Leben auf die man nicht vorbereitet war und in denen man kein guter Mensch war. Solange ich mich jedoch immerzu darum bemühe anderen kein Leid zuzufügen bin ich ein guter Mensch in meinen Augen.
Allerdings habe ich auch keine sehr bösen Taten z. B. Mord in meinem Leben begangen. Wenn, dann eher unfreiwillige Kleinigkeiten z. B. jemanden gekränkt weil ich etwas falsch formuliert habe oder weil ich an mich selbst gedacht habe.
 

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