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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Es ist in dem Fall vollkommen egal, was Du willst oder nicht. Ihr steht ein Versorgungsausgleich zu, wenn Du mehr in die Altersvorsorge einbezahlt hast als sie.
Dagegen kannst Du überhaupt nichts machen.

Das ist ein interessantes Thema. Das muss ich mal genauer recherchieren. Sie ist angestellt und zahlt somit in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Ich bin Freiberufler mit einer privaten Rentenversicherung. Ich habe die aber ein paar Jahre pausiert, wegen Covid. Ich habe da generell bisher nicht so unglaublich viel eingezahlt.
 
Ich stehe zu meiner Beziehung! Die Situation wäre heute eskaliert, wenn ich ihr alles gesagt hätte? Wenn ich ihr gesagt hätte, dass es seit 4 Jahren geht und wir jetzt fest zusammen sind. Sie 21 ist. Wenn ich ihr gesagt hätte, wie wir uns kennengelernt haben und die beiden sich auch mal gesehen haben. Wenn ich ihr gesagt hätte, dass das die ganzen Jahre nicht aufgeflogen ist, weil meine besten Freunde es gedeckt haben.
Du wirst ihr sicherlich nicht alles bis ins letzte Detail sagen müssen, aber eben doch ein paar Dinge mehr als sie zur Zeit weiß. So würde ich z. B. gut überlegen, ob ich erzähle, dass die Freunde dich gedeckt haben. Sind die Partnerinnen dieser Freunde gar ihre Freundinnen? Womöglich wussten sie auch davon? Droht von dieser Seite noch weiteres Demütigungspotenzial? Dass andere davon wussten, sie auch von denen getäuscht wurde, wäre ein weiterer Schlag für sie und ich würde schon allein aus Rücksichtnahme deiner Frau gegenüber versuchen, die da außen vor zu halten.

Genauso die Frage, wie lange der Betrug schon währt - zumindest würde ich versuchen, das erst einmal vage zu lassen, ansonsten einzukürzen auf ein paar Monate. Das wären zwar weitere Lügen, aber man muss dem anderen nicht noch schonungslos weiter in die Magengrube boxen. 😕
 
Wir müssen uns also ganz genau überlegen, wie wir es in Zukunft angehen werden.
Ich würde tendenziell gar nichts dazu sagen. Sollen sie denken was sie wollen, beweisen können sie es nicht. Und wenn doch, kommt es darauf nicht an.

Beim Jugendamt oder beim Familiengericht, wenn es soweit kommt, kann die Sache durchaus gegen dich verwendet werden. Es geht sa keineswegs objektiv oder gar sachgerecht zu. Wer Fehler finden will, der schafft das auch
 
Das ist ein interessantes Thema. Das muss ich mal genauer recherchieren. Sie ist angestellt und zahlt somit in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Ich bin Freiberufler mit einer privaten Rentenversicherung. Ich habe die aber ein paar Jahre pausiert, wegen Covid. Ich habe da generell bisher nicht so unglaublich viel eingezahlt.
Dann muss sie wahrscheinlich dir was abgeben.

Was ihre Altersvorsorge betrifft habe ich gar keine moralischen Bedenken. Sie könnte seit 6 Jahren Vollzeit arbeiten gehen, aber das wollte sie nicht. Sie hat sich wirklich aktiv dafür entschieden, weil sie dazu keine Lust hatte und ich ja Geld nach Hause gebracht habe. Es war für mich in Ordnung, aber dann muss sie auch mit ihrer Entscheidung leben.
Klingt nicht so, als ob das wirklich in Ordnung für dich gewesen wäre.
1 Jahr später begann die Krise, noch 1 Jahr danach dann die Affäre.

Den Schuh kann sie sich gerne selber anziehen. Den ziehe ich mir nicht an.
Anscheinend hast du diesem Modell ja zugestimmt.

Du bist als freiberuflicher Comedian vermutlich nicht unbedingt verlässlich verfügbar. Respekt übrigens, dass du davon leben kannst. Dann bist du aber doch sicher öfter als 2-3 Tage im Monat on Tour?

Schieb ihr jetzt nicht den schwarzen Peter zu. Einer musste ja da sein für den ganz banalen Alltag.
 
Was ihre Altersvorsorge betrifft habe ich gar keine moralischen Bedenken. Sie könnte seit 6 Jahren Vollzeit arbeiten gehen, aber das wollte sie nicht. Sie hat sich wirklich aktiv dafür entschieden, weil sie dazu keine Lust hatte und ich ja Geld nach Hause gebracht habe. Es war für mich in Ordnung, aber dann muss sie auch mit ihrer Entscheidung leben.
Hat sie dir damit aber nicht auch den Rücken freigehalten, so dass du beruflich und auch sonst alles machen konntest, wonach dir der Sinn stand? So konntest du Papa spielen, wann es in deine zeitliche Verfügbarkeit passte.. ansonsten stand sie eben parat. Ich finde das ein bisschen billig zu sagen, sie hätte Vollzeit arbeiten können. Nach beruflichem Feierabend hätte auf sie dann noch der Haushalt gewartet und der Filius ja sowieso mit Hausaufgaben und Freizeitgedöns. Euer Kind ist 9 (wenn ich das richtig erinnere) - da sind sie noch stark auf die Eltern angewiesen.
 
Ich muss für unseren Sohn und auch für sie Unterhalten zahlen, aber für sie ja nicht dauerhaft. Wenn wir geschieden sind, dann ist vorbei.
Nicht unbedingt. Deine Unterhaltspflicht und ihr Recht auf Teilzeit endet theoretisch, sobald das Kind 3 Jahre alt ist, das stimmt.
Aaaaber es gibt zahlreiche Löcher im Zaun - das Kind verkraftet die Trennung nicht und leidet unter psychischen Problemen, das Kind bekommt keinen Beteuungsplatz für die Nachmittagsstunden etcetc.
Mit einer guten Anwältin an ihrer Seite bleibt sie in Teilzeit, bis das Kind 12 ist. DANN ist es meistens tatsächlich rum.
Aber die Zeit wird das alles zeigen.
 
Vorausgesetzt sie kann auf Vollzeit aufstocken.

Jeder kann auf VZ aufstocken. Notfalls dann eben mit einem anderen Job, geringfügige Beschäftigung, etc.
Aber das ist letztendlich ja einzig und allein ihre Entscheidung, mit wie viel Geld sie im Monat auskommen möchte.

Wenn er nicht mehr genug Einkünfte hat, wird ihm ja auch nahegelegt werden das er gegenüber
seinen Unterhaltsverpflichtungen eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit besitzt und zusehen muss, wenigstens den Mindestunterhalt leisten zu können.

Anscheinend hast du diesem Modell ja zugestimmt.

Hat er. Aber wenn diese Zeit vorbei ist, ist sie halt vorbei. Und jeder ist hauptsächlich wieder für sich selbst verantwortlich.
 
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