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Beziehungsunfähig wegen meinem Job?

Und ich finde, er sollte nicht die Verantwortung für die enge Personaldecke übernehmen, indem er mehr als alle andere arbeitet, sein Privatleben opfert und Verständnis dafür von Partnerinnen erwartet. Ich wünsche ihm auch, dass er eine Partnerin findet, welche auch bereit ist, diese Bürde mitzutragen und die dann hoffentlich keine eigenen Bürden mitbringt. Nur wird er da ne Weile suchen müssen.
Im Grunde sind wir doch d'accord, nämlich dass die Tätigkeit des TE höchste Anerkennung verdient.
Laß ihm uns doch gemeinsam wünschen, dass sich mehr Menschen für solche Berufe begeistern lassen, und er und seine Kollegen somit Entlastung erfahren.
 
Nur wenn das nicht der Fall ist, dann ändert sich ja an der Ausgangslage nichts.
Ja, genau dies ist das Kernproblem. Ich persönlich wäre politisch dafür, dass bei derart systemrelevanten Berufen mit extrem hoher Belastung (Pflegekräfte, Rettungssanitäter etc.) die Einkommenssteuer minimiert wird, um diese Berufe attraktiver für Berufsanfänger zu machen, und diese Berufe wettbewerbsfähiger im Vergleich zu anderen Berufen zu gestalten, ergo somit dann auch eine Gesamtentlastung der Personalengpässe zu erwirken.
Aber das würde jetzt ins OT führen, und gehört auch mehr ins GF.
 
Du bist aber nur Onkel, das ist was völlig anders als Papa. Du bist der nette Onkel, der mal da ist und spielt und die Kinder sind dann gut gelaunt und nach ein paar Stunden bist Du wieder weg und hast nichts mehr damit zu tun.
Bei eigenen Kindern hast Du ständig damit zu tun und kannst auch nicht die Hauptlast der Frau überlassen und der nette Papa-Onkel sein, der sich mal die paar Stunden, die er Zeit hat mit den Kiddis beschäftigt und dann wieder weg ist.


Wie soll eine Frau davon überzeugt sein, dass Du später mal kürzer treten wirst, wenn du es nicht vorher , der Beziehung zu liebe, schon tust?
Das glaubt die Dir doch dann nie.

Ja, ich bin nur der Onkel, weil ich bisher nicht die Möglichkeit hatte, Papa zu sein.

War es nie ein Problem für dich, bei den Umzügen deinen Freundeskreis zurückzulassen? Und warst du mal in einer Beziehung, als du umgezogen bist? Wie bist du damit umgegangen?

Es war nie einfach Freunde und vor allem meine Familie zurückzulassen. Ich war zu so einem Zeitpunkt auch mal in einer Beziehung. Fernbeziehung hat am Ende nicht funktioniert.

Eine Frau, die wirklich sehr selbständig und eigenständig ist, hat selbst einen tollen Beruf und möchte sich eben nicht finanziell abhängig machen und als Heimchen am Herd alles zuhause meistern. Es geht ja nicht nur um das Leben als Paar, da ist vieles möglich. Aber Kinder kosten Zeit und Spontanität. Und da müsste seine Frau dann fast alles übernehmen. Wo bleibt dann ihr Beruf, der ggf genauso wichtig ist und auch noch Spontanität erfordert? Der TE ist bestimmt nicht bereit, dass dann beide halbtags arbeiten. Wo bleiben dann die Kinder, alleine zuhause?

Offenbar wünscht sich der TE ja eine Frau, die zuhause alles für ihn übernimmt, vor allem die Kinder. Sie kann dann kaum arbeiten. Verdient der TE auch genug, um die ganze Familie dann zu finanzieren?

Es geht doch nicht darum, dass die Frau nicht allein sein kann. Es geht darum, dass die Frau allein gelassen wird mit den gemeinsamen Problemen.

Die Schichten sind gar nicht das Problem. Aber das spontane Einspringen, auch im Urlaub.

Ich habe nie gesagt, dass sie dann nicht mehr arbeiten darf. Ich könnte eine Familie alleine ernähren, aber das ist kein Muss. Es gibt dann ja mehrere Möglichkeiten. Sie arbeitet Teilzeit, es gibt ein Kindermädchen etc.

Ich kann nicht Teilzeit arbeiten. Das ist bei uns nicht möglich. Ich müsste dann kündigen. Arbeitslos kann man nur schwer eine Familie ernähren. Das müsste sie dann übernehmen.
 
@SaniPeter
Ist doch schön, wie du auf alles ein "Ja, aber..." parat hast.
Die Frau darf Teilzeit arbeiten, das Kind ein Kindermädchen haben...ansonsten nur a bissi zurückstecken wegen der bösen Arbeitswelt, die dem Herrn ja keine Wahl lässt.

Weißt du, ich habe auch so einen Partner. Ende vom Lied: Wir haben keine Kinder.
 
Es war nie einfach Freunde und vor allem meine Familie zurückzulassen. Ich war zu so einem Zeitpunkt auch mal in einer Beziehung. Fernbeziehung hat am Ende nicht funktioniert.
Und doch hast du es 8x getan. 8x war dir dein Job wichtiger als Freunde oder die Beziehung. Das sagt schon einiges aus.
Wenn ich deine neue Freundin wäre, woher wüsste ich, dass du zu mir stehst? Und dass du nicht bei der nächsten Gelegenheit weg bist, wenn deine Arbeit ruft? Oder andersherum, wenn ich den nächsten Karriereschritt machen kann und dafür nach Hamburg umziehen müsste, wärst du bereit für Kompromisse?
 
Ich habe nie gesagt, dass sie dann nicht mehr arbeiten darf. Ich könnte eine Familie alleine ernähren, aber das ist kein Muss. Es gibt dann ja mehrere Möglichkeiten. Sie arbeitet Teilzeit, es gibt ein Kindermädchen etc.

Ich kann nicht Teilzeit arbeiten. Das ist bei uns nicht möglich. Ich müsste dann kündigen. Arbeitslos kann man nur schwer eine Familie ernähren. Das müsste sie dann übernehmen.
Na ja, Teilzeit, noch kombiniert mit Karenz, drückt ordentlich die Rente. Vielleicht findest du eine Partnerin, die hauptsächlich alleine erziehen und auch nur Teilzeit arbeiten will. Wird halt nur schwieriger.

Ich sprach das hier auch schon an, @SaniPeter .
Nicht nur das, es wirkt sich auf die berufl. Weiterentwicklung und somit finanzielle Entwicklung aus, es befeutet einfach Verzicht und Einschränkungen in vielerlei Hinsicht.

Du beschriebst dein Einkommen als nicht so zufriedenstellend.
Wie könntest du da für Ausgleich und Vorsorge, auch für einen Trennungsfall aufkommen, neben der finanziellen Hauptlast für die Familie, die du sowieso schon tragen würdest?

Oder hast du im Sinn, diese Einschränkungen von einer Partnerin zu erwarten, sie alkeine das volle Risiko tragen zu lassen, dass sie im Trennungsfall als Geschädigte aus dem hervorgeht, was dein Lebensideal ist?
Unter Partnerschaft, Augenhöhe verstehe ich etwas anderes.
 
Ja, ich bin nur der Onkel, weil ich bisher nicht die Möglichkeit hatte, Papa zu sein.



Es war nie einfach Freunde und vor allem meine Familie zurückzulassen. Ich war zu so einem Zeitpunkt auch mal in einer Beziehung. Fernbeziehung hat am Ende nicht funktioniert.



Ich habe nie gesagt, dass sie dann nicht mehr arbeiten darf. Ich könnte eine Familie alleine ernähren, aber das ist kein Muss. Es gibt dann ja mehrere Möglichkeiten. Sie arbeitet Teilzeit, es gibt ein Kindermädchen etc.

Ich kann nicht Teilzeit arbeiten. Das ist bei uns nicht möglich. Ich müsste dann kündigen. Arbeitslos kann man nur schwer eine Familie ernähren. Das müsste sie dann übernehmen.
Nichts gegen Deine Ansprüche, aber wie weit Du damit kommst, wenn Du darauf beharrst, siehst Du ja selbst.
Du bist alleinstehend ohne Aussicht auf Familie.
Und bis sich das ändert kann es eben noch lange dauern.
 
@SaniPeter
Ist doch schön, wie du auf alles ein "Ja, aber..." parat hast.
Die Frau darf Teilzeit arbeiten, das Kind ein Kindermädchen haben...ansonsten nur a bissi zurückstecken wegen der bösen Arbeitswelt, die dem Herrn ja keine Wahl lässt.

Weißt du, ich habe auch so einen Partner. Ende vom Lied: Wir haben keine Kinder.
Na ja, Teilzeit, noch kombiniert mit Karenz, drückt ordentlich die Rente. Vielleicht findest du eine Partnerin, die hauptsächlich alleine erziehen und auch nur Teilzeit arbeiten will. Wird halt nur schwieriger.
Ich sprach das hier auch schon an, @SaniPeter .
Nicht nur das, es wirkt sich auf die berufl. Weiterentwicklung und somit finanzielle Entwicklung aus, es befeutet einfach Verzicht und Einschränkungen in vielerlei Hinsicht.

Du beschriebst dein Einkommen als nicht so zufriedenstellend.
Wie könntest du da für Ausgleich und Vorsorge, auch für einen Trennungsfall aufkommen, neben der finanziellen Hauptlast für die Familie, die du sowieso schon tragen würdest?

Oder hast du im Sinn, diese Einschränkungen von einer Partnerin zu erwarten, sie alkeine das volle Risiko tragen zu lassen, dass sie im Trennungsfall als Geschädigte aus dem hervorgeht, was dein Lebensideal ist?
Unter Partnerschaft, Augenhöhe verstehe ich etwas anderes.

Es gibt sooo viele Möglichkeiten. Es kommt doch immer individuell auf den Menschen und den Lebensabschnitt an.

Es gibt Frauen, die sind gerne Hausfrau und Mutter.
Es gibt Frauen, die möchten noch Teilzeit arbeiten gehen.
Es gibt Großeltern, die gerne helfen.
Es gibt Kindermädchen oder Babysitter.
Es gibt private Rentenversicherungen, die man abschließen kann.
usw.

Es ist auch noch ein riesen Unterschied, ob das Kind gerade erst geboren ist oder schon 15 ist. Die Lebensphase ändert sich doch.

Es wird jedoch ein bisschen so getan, als wäre die einzige Möglichkeit, dass ich kündige. Es wird dann unter dem Deckmantel geführt, dass ich ja Teilzeit machen kann oder keine Überstunden mehr mache. Ich habe erklärt, wieso das nicht geht und bedeuten würde, dass ich kündigen muss.

Es geht ja auch gar nicht darum, dass ich ein Kind mache und dann für immer verschollen bin. Ich bin doch nicht 365 Tage rund um die Uhr weg.
 

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