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Beziehungsunfähig wegen meinem Job?

Weil du auch bei einer Erkrankung ausfallen würdest, ohme dass davon die Welt untergeht.
Es würde eine Lösung gefunden werden.
Du bist nicht unersetzlich.

Wenn jemand krank ist, dann ist es etwas anders, als jemand der mitten im Dienst von jetzt auf gleich nach Hause geht.

Das ist ja schön, dass du genau an der Stelle arbeitest, die du am liebsten magst.
Aber dein jetziger Arbeitgeber ist doch wohl nicht der einzige Sani, der mit Seilwinde arbeitet?
Kann ich mir kaum vorstellen...

Ich habe nichts gegen deinen Job, und finde es ist absolut möglich, in so einem Job wie deinem eine Beziehung zu führen, und auch eine Familie zu gründen.
Aber was dir noch fehlt, das ist ein bisschen mehr Flexibilität, und vor allem weniger Nibelungentreue gegenüber deinem jetzigen Arbeitgeber!
Du solltest aufpassen, daß du dich da nicht zu sehr ausnutzen lässt, und vielleicht schaust du dich auch mal nach anderen Arbeitsstellen in deiner Branche um.
Wenn du irgendwo neu anfängst, dann könntest du gleich bessere Bedingungen und mehr freie Tage aushandeln.
Und wenn du so gut ausgebildet bist, und soviel Berufserfahrung hast, dann wird man auf deine Bedingungen auch eingehen.
Und dann hättest zumindest etwas mehr Freizeit...

Ich bin nicht insgesamt der einzige, aber in der jeweiligen Schicht bin ich dann der einzige. Wir sind pro Schicht immer nur ein Team, weil wir natürlich auch nur einen Heli haben.

Ich habe ja auch schon andere Jobs im Rettungsdienst gemacht.
Ich saß jahrelang auf RTW. Das hat mich frustriert, weil man oftmals zu Einsätzen gerufen wird, die keine wirklichen Einsätze sind.
Ich war in einem Rettungshubschrauber ohne Seilwinde. Das war total langweilig. Es geht ja die meiste Zeit nur darum einen Notarzt schnell von A nach B zu fliegen oder Transportflüge zu machen.
Ich war in einem Rettungshubschrauber mit Seilwinde im Skigebiet. Das war auch nicht meins, weil man den ganzen Tag kaputt Ski-Fahrer behandelt.

Ich bin jetzt endlich angekommen im Berufsleben. Alles davor war nicht das richtige und hat auch mein Privatleben beeinflusst. Ich war unmotiviert und frustriert. Ich habe mich mehr oder weniger jeden Tag zur Arbeit gequält. Meine Jobs habe ich gewechselt wie Unterwäsche und bin deswegen in 10 Jahren 8 Mal umgezogen. Ich gebe das jetzt nicht mehr auf. Und wenn ich eine Familie hätte, dann wäre das für die auch nicht toll, wenn ich immer mies drauf bin.
 
Es ist zwar nicht der glückliche Weg, aber wohl letztendlich der entspanntere, wenn ich einfach Single bleibe.
 
Es ist zwar nicht der glückliche Weg, aber wohl letztendlich der entspanntere, wenn ich einfach Single bleibe.
Es gäbe schon ein paar Schrauben, an denen du drehen könntest. Aber der Antrieb dafür müsste aus dir selbst kommen. Du müsstest wollen, müsstest Wege suchen, müsstest ausprobieren. Aktuell bist du dafür (noch) nicht bereit.
 
Es ist zwar nicht der glückliche Weg, aber wohl letztendlich der entspanntere, wenn ich einfach Single bleibe.
Oder du akzeptierst, daß du für die meisten Frauen mit Wunsch nach Familiengründung nicht in Frage kommst.
Und schaust dich unter denjenigen Frauen um, die deinen Job und die Schichtarbeit akzeptieren würden...

Diese Frauen wirst du wahrscheinlich in den Branchen finden, die ähnliche Arbeitszeiten und Anforderungen haben, also wenigstens versuchen kannst du es doch.
Ich finde jedenfalls, zum Resignieren bist du noch zu jung....
 
Ich finde auch, dass Du nicht Single bleiben musst - vielleicht ist nur der Kinderwunsch schwierig und Beziehung ginge. Ohne den Kinderwunsch würde ich mich durchaus mit Dir unterhalten 😉 Es gibt schon Frauen, denen der Job und/oder ihr Freiraum wichtig sind. Aber eine Kind in der Konstellation, schwierig, finde ich.
 
Ich finde auch, dass Du nicht Single bleiben musst - vielleicht ist nur der Kinderwunsch schwierig und Beziehung ginge. Ohne den Kinderwunsch würde ich mich durchaus mit Dir unterhalten 😉 Es gibt schon Frauen, denen der Job und/oder ihr Freiraum wichtig sind. Aber eine Kind in der Konstellation, schwierig, finde ich.

Der Kinderwunsch ist ja genau das, worum es geht. Das ist das große Problem.
 

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