Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Gibt es so etwas wie "füreinander bestimmt sein"?

Also das einzige was mir bisher klar ist: Ich brauche eine Strategie, damit er sich trennt.
Ich finde das ist herzlich wenig. Das beweist doch, dass ihr eben nicht füreinander bestimmt seid. Besonders in einem solchen Fall, braucht es doch keine Strategie, im Gegenteil, man klebt naturgemäß zusammen wie Kaugummi am Hausschuh und man kann vor Glück nicht mehr voneinander lassen.

Du hast nichts zu verlieren, er ggf. alles. Darin liegt doch der Kern des Problems.
 
Wenn wir sonst über das Thema gesprochen haben, dann war es immer Fakt, dass er sich nicht trennen kann. Kinder, Krankheit usw. Es hat sich etwas geändert, seit ich schwanger war und seit im Raum steht, dass ich vielleicht dauerhaft nach Norwegen ziehe. Ich höre plötzlich ganz neue Aussagen von ihm. "Wenn ich mich trennen würde, dann könnte ich erstmal in die Arbeitswohnung ziehen. Wenn ich mich trennen würde, dann könnte man es mit den Kinder erstmal so und so regeln." Das habe ich so konkret nie von ihm gehört. Er hat bisher nicht gesagt, dass er sich jetzt auf jeden Fall trennen will,

Ok...nach 10 langen Jahren nun kein eindeutiges Nein mehr zu einer Trennung, sondern ein paar Gedankenspiele.
Ob je ein Ja kommen würde, wie lange es bis dahin dauern könnte, steht in den Sternen.

Ich vermute, du wirst bald wieder schwanger werden?
 
Ok...nach 10 langen Jahren nun kein eindeutiges Nein mehr zu einer Trennung, sondern ein paar Gedankenspiele.
Ob je ein Ja kommen würde, wie lange es bis dahin dauern könnte, steht in den Sternen.

Ich vermute, du wirst bald wieder schwanger werden?

Ich werde ihm kein Kind unterjubeln. Also falls die Aussage darauf abzielte.
 
Warum ist es dir eigentlich so wichtig, dass er sich jetzt trennt?

Es hört sich für Außenstehende vielleicht total komisch an, aber eigentlich sind wir zusammen, wenn man ausklammert, dass er verheiratet ist. Wir haben jeden Tag Kontakt und wissen immer, was der andere macht. Wir reden über alle Themen ohne Tabus. Wir waren auch schon mehrmals zusammen im Urlaub, (dank seinem Bruder).

Läuft doch ganz gut seit vielen Jahren.
 
Um ehrlich zu sein habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass ich meinem Ziel näher komme.

Auf mich wirkst Du so, als würde sich hinter einer sehr stabilen Fassade ein ängstliches Wesen verstecken, und ist in meinen Augen die Affäre weit weniger auffällig, als Deine sehr engen respektiven strengen Lebensentwürfe. Im Grunde verläuft diese Beziehung ja analog zu deiner Karriere, nämlich nach genauen Milestones, die Du auch als alternativlos kennzeichnest.
Ich frage mich die ganze Zeit aus welcher Ursache diese Selbstquantisierung resultiert? (die ja letztendlich wie die Folge einer Kontrollverlustangst wirkt)

Mal im ernst? Was wäre so bedrohlich an einem handballliebenden Mann auf einem Longboard, dass er deine Frustrationsgrenze derartig zu triggern vermag? Warum wäre ein beruflicher Neustart unerträglich? Woher stammen diese sehr hohen Anforderungen, auch an dich selbst?

Hattest Du in deiner Kindheit mal Existenzängste, vielleicht weil deine Eltern in eine ökonomisch schwierige Lage gerieten?

Mal ganz unabhängig von der weiteren Entwicklung deiner Beziehung solltest du vielleicht diesen Aspekt deiner Lebensentwürfe einmal tiefer reflektieren, als ihn gesetzt zu sehen.

Du bist doch ein freier Mensch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich vermute, du wirst bald wieder schwanger werden?
Dieses Thema ist mir auch durch den Kopf gegangen.
Liebe TE, ich äußere jetzt mal die Vermutung, dass du alles andere als zufällig und versehentlich schwanger geworden bist, dein Partner allerdings tatsächlich nicht aufgepasst und das nicht einkalkuliert hat. Du hingegen hast das voll geplant, verbunden mit der Hoffnung, dass eine Schwangerschaft - wie ja wohl auch geschehen - eine neue Dynamik in die festgefahrene Beziehung bringen würde und zwar derart, dass er sich einer Trennung nicht mehr länger verschließt.

Du hingegen hast knallhart gepokert. Im worst case, den du gedanklich ziemlich weit nach hinten verortet hast, wärst du halt Alleinerziehende oder eben Affaire mit Kind. Bestenfalls würde er endlich Nägel mit Köpfen machen. Und darauf hast du vertraut.

Du schreibst, du würdest ihm kein Kind unterjubeln. Und ich glaube, dass du es sogar genau darauf angelegt hast. Blöd, dass die Schwangerschaft nicht aufrecht erhalten werden konnte. Tatsächlich glaube aber auch ich, dass es nicht lange dauern wird bis... du weißt schon.

Ich finde dieses Kalkül ziemlich abstoßend. So ganz unähnlich seid ihr euch gar nicht, nur dass du sogar auf Kosten des Mannes kalkulierst, den du zu lieben vorgibst.
 
Auf mich wirkst Du so, als würde sich hinter einer sehr stabilen Fassade ein ängstliches Wesen verstecken, und ist in meinen Augen die Affäre weit weniger auffällig, als Deine sehr engen respektiven strengen Lebensentwürfe. Im Grunde verläuft diese Beziehung ja analog zu deiner Karriere, nämlich nach genauen Milestones, die Du auch als alternativlos kennzeichnest.
Ich frage mich die ganze Zeit aus welcher Ursache diese Selbstquantisierung resultiert? (die ja letztendlich wie die Folge einer Kontrollverlustangst wirkt)

Mal im ernst? Was wäre so bedrohlich an einem handballliebenden Mann auf einem Longboard, dass er deine Frustrationsgrenze derartig zu triggern vermag? Warum wäre ein beruflicher Neustart unerträglich? Woher stammen diese sehr hohen Anforderungen, auch an dich selbst?

Hattest Du in deiner Kind mal Existenzängste, vielleicht weil deine Eltern in eine ökonomisch schwierige Lage gerieten?

Mal ganz unabhängig von der weiteren Entwicklung deiner Beziehung solltest du vielleicht diesen Aspekt deiner Lebensentwürfe einmal tiefer reflektieren, als ihn gesetzt zu sehen.

Du bist doch ein freier Mensch.

Ich liebe meinen Job. Ich arbeite in diesem Unternehmen, seit ich die Schule fertig habe. Ich habe mich da hochgearbeitet, Norwegisch gelernt usw. Ich pendle seit Jahren zwischen Deutschland und Norwegen. Wieso sollte ich das aufgeben? Am besten noch für einen Job mit niedrigerem Gehalt, damit ich meinen Lebensstandard nicht mehr halten kann.

Ich hatte nie Existenzängste.

Ich finde auch Männer auf dem Longboard oder beim Fußball nicht beängstigend. Nur peinlich, nervig, primitiv, unattraktiv.

Wieso sollte ich keine hohen Ansprüche an mich selber haben? Ich will die beste Version von mir selber werden.

Dieses Thema ist mir auch durch den Kopf gegangen.
Liebe TE, ich äußere jetzt mal die Vermutung, dass du alles andere als zufällig und versehentlich schwanger geworden bist, dein Partner allerdings tatsächlich nicht aufgepasst und das nicht einkalkuliert hat. Du hingegen hast das voll geplant, verbunden mit der Hoffnung, dass eine Schwangerschaft - wie ja wohl auch geschehen - eine neue Dynamik in die festgefahrene Beziehung bringen würde und zwar derart, dass er sich einer Trennung nicht mehr länger verschließt.

Du hingegen hast knallhart gepokert. Im worst case, den du gedanklich ziemlich weit nach hinten verortet hast, wärst du halt Alleinerziehende oder eben Affaire mit Kind. Bestenfalls würde er endlich Nägel mit Köpfen machen. Und darauf hast du vertraut.

Du schreibst, du würdest ihm kein Kind unterjubeln. Und ich glaube, dass du es sogar genau darauf angelegt hast. Blöd, dass die Schwangerschaft nicht aufrecht erhalten werden konnte. Tatsächlich glaube aber auch ich, dass es nicht lange dauern wird bis... du weißt schon.

Ich finde dieses Kalkül ziemlich abstoßend. So ganz unähnlich seid ihr euch gar nicht, nur dass du sogar auf Kosten des Mannes kalkulierst, den du zu lieben vorgibst.

Ich bin nicht absichtlich schwanger geworden! Ich habe das nicht geplant! Das würde ich auch niemals tun. Ich habe nicht heimlich die Pille abgesetzt oder ähnliches. Wir haben in dem Moment beide entschieden nicht zu verhüten. In der Hoffnung, dass schon nichts passieren wird. Das war dumm sowas zu glauben und das wissen wir auch. Wir sind beide das Risiko eingegangen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 293) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben