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Gibt es so etwas wie "füreinander bestimmt sein"?

Unabhängig davon, wie ich die Story finde, möchte ich dir nur mitgeben, dass du auch irgendwann altern wirst. Ich hätte dann mit zunehmendem Alter immer die Szene im Hinterkopf, dass er dann auch mich mit ner Jüngeren betrügen wird. Und überhaupt würde ich ihm keine Glaubwürdigkeit schenken. Weiß ich jetzt nicht, ob das Leben so Spaß macht..
 
Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber Du scheiterst seit vielen Jahren am Erreichen deines eigentlichen Zieles.
Ich frage Dich, ob Du auch selber eine Grenze für dich ziehen kannst, bei welcher Du deine eigene Geduldsamkeit überschritten sehen würdest? Fühlst Du dich auf der Zielgraden, oder eher wie in einem Hamsterrad gefangen?
Ich habe es schon häufiger - insbesondere bei Frauen - erlebt, dass ihnen die Perspektivlosigkeit einer Beziehungssituation durchaus bewusst gewesen ist, sie aber den Konsequenzen auswichen, weil sie schon (zu-)viel Lebenszeit und Gefühle in ein solches Ziel investiert hatten.

Um ehrlich zu sein habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass ich meinem Ziel näher komme. Wenn wir sonst über das Thema gesprochen haben, dann war es immer Fakt, dass er sich nicht trennen kann. Kinder, Krankheit usw. Es hat sich etwas geändert, seit ich schwanger war und seit im Raum steht, dass ich vielleicht dauerhaft nach Norwegen ziehe. Ich höre plötzlich ganz neue Aussagen von ihm. "Wenn ich mich trennen würde, dann könnte ich erstmal in die Arbeitswohnung ziehen. Wenn ich mich trennen würde, dann könnte man es mit den Kinder erstmal so und so regeln." Das habe ich so konkret nie von ihm gehört. Er hat bisher nicht gesagt, dass er sich jetzt auf jeden Fall trennen will, aber es hört sich vielversprechender an. Er hat zu dem Thema auch schon einiges bei seinem Bruder angesprochen.

Hat er dir diesen Quatsch erzählt, daß es in Norwegen für Geschiedene und deren Kinder keinen gesetzlich geregelten Unterhalt gibt?
Das stimmt natürlich nicht, denn wenn dem so wäre, dann könnte sich der gut Verdienende Teil ja auch einfach aus dem Staub machen, ohne Konsequenzen zu befürchten.
Und dann wären Frau mit Kindern auf staatliche Unterstützung angewiesen sein, egal wieviel der Mann verdient....

So dämlich ist der Staat Norwegen ganz sicher nicht!
Ich denke eher, daß die Eltern sich in Norwegen auch ohne Gericht& Anwälte untereinander über Unterhalt und Sorgerecht einigen können.
Aber wenn der eine Teil das nicht will, und keine Einigung zustande kommt, dann greift natürlich, wie in allen anderen europäischen Staaten, die gesetzliche Regelung.
Sonst könnte sich ja wie gesagt der gut situierte Partner oder Partnerin einfach weigern, ohne daß er/die dafür zur Rechenschaft gezogen werden könnte.
Und der verlassene und mittellosere Partner wäre samt Kindern auf staatliche Sozialleistungen angewiesen....
So läuft das garantiert nicht, da solltest du dich mal genauer informieren.

In dem Artikel steht genau das drin, was ich auch geschrieben habe. Die Höhe des Unterhalts ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Eltern einigen sich entweder gemeinsam auf eine Summe. Die kann so niedrig oder hoch ausfallen, wie sie es gemeinsam entscheiden. Wenn sie das nicht schaffen, dann greift der Staat ein. Es gibt dann jedoch immer noch keine genauen Vorgaben. Der Unterhalt wird dann individuell beschlossen/ berechnet.
 
Also das einzige was mir bisher klar ist: Ich brauche eine Strategie, damit er sich trennt.
Ich finde das ist herzlich wenig. Das beweist doch, dass ihr eben nicht füreinander bestimmt seid. Besonders in einem solchen Fall, braucht es doch keine Strategie, im Gegenteil, man klebt naturgemäß zusammen wie Kaugummi am Hausschuh und man kann vor Glück nicht mehr voneinander lassen.

Du hast nichts zu verlieren, er ggf. alles. Darin liegt doch der Kern des Problems.
 
Wenn wir sonst über das Thema gesprochen haben, dann war es immer Fakt, dass er sich nicht trennen kann. Kinder, Krankheit usw. Es hat sich etwas geändert, seit ich schwanger war und seit im Raum steht, dass ich vielleicht dauerhaft nach Norwegen ziehe. Ich höre plötzlich ganz neue Aussagen von ihm. "Wenn ich mich trennen würde, dann könnte ich erstmal in die Arbeitswohnung ziehen. Wenn ich mich trennen würde, dann könnte man es mit den Kinder erstmal so und so regeln." Das habe ich so konkret nie von ihm gehört. Er hat bisher nicht gesagt, dass er sich jetzt auf jeden Fall trennen will,

Ok...nach 10 langen Jahren nun kein eindeutiges Nein mehr zu einer Trennung, sondern ein paar Gedankenspiele.
Ob je ein Ja kommen würde, wie lange es bis dahin dauern könnte, steht in den Sternen.

Ich vermute, du wirst bald wieder schwanger werden?
 
Ok...nach 10 langen Jahren nun kein eindeutiges Nein mehr zu einer Trennung, sondern ein paar Gedankenspiele.
Ob je ein Ja kommen würde, wie lange es bis dahin dauern könnte, steht in den Sternen.

Ich vermute, du wirst bald wieder schwanger werden?

Ich werde ihm kein Kind unterjubeln. Also falls die Aussage darauf abzielte.
 
Warum ist es dir eigentlich so wichtig, dass er sich jetzt trennt?

Es hört sich für Außenstehende vielleicht total komisch an, aber eigentlich sind wir zusammen, wenn man ausklammert, dass er verheiratet ist. Wir haben jeden Tag Kontakt und wissen immer, was der andere macht. Wir reden über alle Themen ohne Tabus. Wir waren auch schon mehrmals zusammen im Urlaub, (dank seinem Bruder).

Läuft doch ganz gut seit vielen Jahren.
 
Um ehrlich zu sein habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass ich meinem Ziel näher komme.

Auf mich wirkst Du so, als würde sich hinter einer sehr stabilen Fassade ein ängstliches Wesen verstecken, und ist in meinen Augen die Affäre weit weniger auffällig, als Deine sehr engen respektiven strengen Lebensentwürfe. Im Grunde verläuft diese Beziehung ja analog zu deiner Karriere, nämlich nach genauen Milestones, die Du auch als alternativlos kennzeichnest.
Ich frage mich die ganze Zeit aus welcher Ursache diese Selbstquantisierung resultiert? (die ja letztendlich wie die Folge einer Kontrollverlustangst wirkt)

Mal im ernst? Was wäre so bedrohlich an einem handballliebenden Mann auf einem Longboard, dass er deine Frustrationsgrenze derartig zu triggern vermag? Warum wäre ein beruflicher Neustart unerträglich? Woher stammen diese sehr hohen Anforderungen, auch an dich selbst?

Hattest Du in deiner Kindheit mal Existenzängste, vielleicht weil deine Eltern in eine ökonomisch schwierige Lage gerieten?

Mal ganz unabhängig von der weiteren Entwicklung deiner Beziehung solltest du vielleicht diesen Aspekt deiner Lebensentwürfe einmal tiefer reflektieren, als ihn gesetzt zu sehen.

Du bist doch ein freier Mensch.
 
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