Ok,
@Searcher
Ich sehe bei LAT (Living apart together)-Beziehungen viele Vorteile, wie z.B. Unabhängigkeit bewahren, einen privaten Rückzugsort beizubehalten usw. aber eben dadurch auch viele sagen wir "Möglichkeiten"...
Es begünstigt offene Beziehungen.
Jeder der LAT-Partner kann sich seine "Lover" außerhalb der LAT-Beziehungen ja zu sich in seine Wohnung einladen. Wenn das ja mit der offeern Beziehung auch so abgesprochen ist unter den Beziehungspartnern, ist es ja auch völlig ok, das so zu handhaben.
Im vorliegenden Fall hat der Mann ja noch ein Kind, aus einer vorhergehenden Beziehung, um dass er sich auch (je nach Erziehungsmodell) auch kümmern muss. Auch dafür ist es gut, eine eigene Wohnung zu haben.
Es könnte sonst kompliziert werden, würde nan in eine gemeinsame Wohnung ziehen und der Kindsvater muss sich bspw. alle zwei Wochen ums Kind kümmern, dass dann auch in dieser Wohnung übernachten soll.
Ich bin zwiegespalten, was LAT-Beziehungen betrifft.
Ich denke auch dadurch kommt es zu solchen "Kontrollnachrichten" oder "Kontrollanrufen" aus z.B. Sorge, der jeweils Andere ist gerade mit Jmd Anderem in seiner Wohnung, mit dem man ihn dort nicht sehen wollte.
Wenn das so abgesprochen und für die LAT-Partner ok ist, dann ja, warum nicht.
Und generell: Haben solche LAT-Beziehungen nicht auch generell so einen faden Beigeschmack? "Heute will ich meine Ruhe. Kein Bock mich groß mit den Problemen meines Beziehungspartners zu beschäftigen. Ist mir heute einfach alles zu viel. Ich zieh mich lieber alleine in meine Wohnung zurück. Ich sag ihm/ihr ab für's nächste Treffen. Hab Besseres vor ..."