G
Gelöscht 136019
Gast
Hallo Leute,
mein Mann und ich sind seit 5 Jahren verheiratet haben ein Kind und erwarten ein nun 2.Kind. Wir leben gemeinsam in einem Dorf, wo die Arbeitsmöglichkeiten schon gering sind. Er hat in all den Jahren nie wirklich durchgehend gearbeitet. Immer mal wieder angefangen irgendwo und dann nach paar Monaten aufgehört, weil entweder das Geld nicht stimmte oder er nach etwas besseren suchte.
Wir leben vom Staat und es ist immer sehr knapp bei uns. So arg, dass ich schon abwägen muss was wichtiger ist zu kaufen...,,Die Schuhe meines Kindes oder Lebensmittel? " Ich komme an ein Punkt an, wo ich nicht mehr kann und mein Körper schon mit Panik, Zukunftsängste usw. reagiere. Einmal war es so schlimm, dass ich mich übergeben musste oder dass ich zitterte.
Ich hab es satt ständig alles nach dem wichtigsten abwägen zu müssen um zu ,,überleben" sage ich mal.
Ständig kann ich nicht ausgehen oder wir können keine Familien Ausflüge machen.
Ich stand oft da ohne Geld, so dass ich mir meine Medikamente nicht leisten konnte und Geld von meiner Schwester ausleihen musste.
Es gab Tage da war unser Kühlschrank leer. Da hatte ich Gott sei Dank Goldmünzen (die ich mal immer wieder angespart hatte) und haben uns davon tagelang belegte Brötchen vom Bäcker geholt bis unser Geld ankam.
Es gibt so viele Momente, die ich nennen kann wo ich ohne Geld war.
Am meisten bricht es mir mein Herz , wenn ich meinem Kind in einem Moment etwas nicht bieten kann...z.b. ein Eis oder eine Schaukelrunde im Auto die in den Supermärkten stehen.
Wir bekamen auch ab und zu Unterstützung von den Eltern meines Mannes. Aber die haben auch auf Dauer glaub die Nase voll von uns, weil der Sohn, also mein Mann ein Problemkind war und sich aus vielen Sachen der Verantwortung zurückgezogen hatte.
Laut ihm gibt es keine Arbeit und er würde ja auch arbeiten wollen, wenn das Geld auch stimmt. Ihr müsst euch vorstellen er wurde als Kind extrem verwöhnt und seine Eltern haben ihm das Schöne versprochen, wenn er heiratet. Wie z.b dass er sich über das Geld keine Sorgen machen müsste, da er ja schwer eine Arbeit findet und die uns helfen würden, wenn wir Hilfe brauchen.
Ich muss sagen aus vielen Dingen, wie z.b Rechnungen oder ähnliches haben die uns gerettet. Aber mittlerweile kommt nichts mehr.
Wenn ich manchmal versuche mit meinem Mann zu reden, über Dinge die mir an Herzen liegen (wie jetzt das Thema Geld) fühlt er sich schnell angegriffen.
Naja, sparsam war er auch nie wirklich. Ich bin eher die jenige die Verantwortung übernimmt. Laut ihm ist er es aber.
Dann rege ich mich über seine Taten auf die meiner Meinung nach verantwortungslos ist. Z.b. wenn der Tank im Auto schon eh knapp zu Ende ist und er das ausnutzt um auszugehen. Oder sein letztes Geld für Sachen ausgibt, wofür eigentlich normale Menschen die eh schon Geldprobleme haben das meine Meinung nach nicht tun sollten?! Wie z.b für ein Friseurbesuch? Oder Eintritt für irgendwelche Veranstaltungen.
Wir streitet uns fast jeden Tag. Mittlerweile lasse ich alles in mir und rede nicht mehr über meine Sorgen. Mit seinen Eltern möchte uch auch nicht darüber reden, weil die Mama immer alles versucht schön zu reden und der Realität ausweicht und der Vater die letzten Male keine große Hilfe war, obwohl er uns Hilfe immer angeboten hat. Jedoch wenn es drauf ankam uns nicht helfen wollte...
Meine Mutter ist mittlerweile auch einem Punkt und möchte eingreifen, weil das so nicht mehr weiter geht. Sie möchte sich mit den Eltern zusammen setzen und über die Situation sprechen, von denen sie momentan keine Ahnung haben und besteht darauf, dass wenn es so weiter geht sie mich zurück ins Elternhaus bringt. Denn es sind schon viele Jahre ohne Veränderungen, eher mit Verschlimmerungen.
(Für die, die sich etwas wundern: Das ist etwas kulturelles bei uns.)
Ich dachte sehr lange ,,ach komm, das kann man ja ändern...Geldprobleme usw das sind einfach nur Probleme die man ändern kann und alles ist wieder gut." Aber nein Leute...tatsächlich geht das schon Jahre, mal mehr mal weniger. Ich hatte immer Hoffnung. Jedoch merke ich an mein Körper, dass er nicht mehr kann. Ich bin müde und erschöpft.
Würdet ihr euch wegen Geldprobleme von eurem Partner trennen?
mein Mann und ich sind seit 5 Jahren verheiratet haben ein Kind und erwarten ein nun 2.Kind. Wir leben gemeinsam in einem Dorf, wo die Arbeitsmöglichkeiten schon gering sind. Er hat in all den Jahren nie wirklich durchgehend gearbeitet. Immer mal wieder angefangen irgendwo und dann nach paar Monaten aufgehört, weil entweder das Geld nicht stimmte oder er nach etwas besseren suchte.
Wir leben vom Staat und es ist immer sehr knapp bei uns. So arg, dass ich schon abwägen muss was wichtiger ist zu kaufen...,,Die Schuhe meines Kindes oder Lebensmittel? " Ich komme an ein Punkt an, wo ich nicht mehr kann und mein Körper schon mit Panik, Zukunftsängste usw. reagiere. Einmal war es so schlimm, dass ich mich übergeben musste oder dass ich zitterte.
Ich hab es satt ständig alles nach dem wichtigsten abwägen zu müssen um zu ,,überleben" sage ich mal.
Ständig kann ich nicht ausgehen oder wir können keine Familien Ausflüge machen.
Ich stand oft da ohne Geld, so dass ich mir meine Medikamente nicht leisten konnte und Geld von meiner Schwester ausleihen musste.
Es gab Tage da war unser Kühlschrank leer. Da hatte ich Gott sei Dank Goldmünzen (die ich mal immer wieder angespart hatte) und haben uns davon tagelang belegte Brötchen vom Bäcker geholt bis unser Geld ankam.
Es gibt so viele Momente, die ich nennen kann wo ich ohne Geld war.
Am meisten bricht es mir mein Herz , wenn ich meinem Kind in einem Moment etwas nicht bieten kann...z.b. ein Eis oder eine Schaukelrunde im Auto die in den Supermärkten stehen.
Wir bekamen auch ab und zu Unterstützung von den Eltern meines Mannes. Aber die haben auch auf Dauer glaub die Nase voll von uns, weil der Sohn, also mein Mann ein Problemkind war und sich aus vielen Sachen der Verantwortung zurückgezogen hatte.
Laut ihm gibt es keine Arbeit und er würde ja auch arbeiten wollen, wenn das Geld auch stimmt. Ihr müsst euch vorstellen er wurde als Kind extrem verwöhnt und seine Eltern haben ihm das Schöne versprochen, wenn er heiratet. Wie z.b dass er sich über das Geld keine Sorgen machen müsste, da er ja schwer eine Arbeit findet und die uns helfen würden, wenn wir Hilfe brauchen.
Ich muss sagen aus vielen Dingen, wie z.b Rechnungen oder ähnliches haben die uns gerettet. Aber mittlerweile kommt nichts mehr.
Wenn ich manchmal versuche mit meinem Mann zu reden, über Dinge die mir an Herzen liegen (wie jetzt das Thema Geld) fühlt er sich schnell angegriffen.
Naja, sparsam war er auch nie wirklich. Ich bin eher die jenige die Verantwortung übernimmt. Laut ihm ist er es aber.
Dann rege ich mich über seine Taten auf die meiner Meinung nach verantwortungslos ist. Z.b. wenn der Tank im Auto schon eh knapp zu Ende ist und er das ausnutzt um auszugehen. Oder sein letztes Geld für Sachen ausgibt, wofür eigentlich normale Menschen die eh schon Geldprobleme haben das meine Meinung nach nicht tun sollten?! Wie z.b für ein Friseurbesuch? Oder Eintritt für irgendwelche Veranstaltungen.
Wir streitet uns fast jeden Tag. Mittlerweile lasse ich alles in mir und rede nicht mehr über meine Sorgen. Mit seinen Eltern möchte uch auch nicht darüber reden, weil die Mama immer alles versucht schön zu reden und der Realität ausweicht und der Vater die letzten Male keine große Hilfe war, obwohl er uns Hilfe immer angeboten hat. Jedoch wenn es drauf ankam uns nicht helfen wollte...
Meine Mutter ist mittlerweile auch einem Punkt und möchte eingreifen, weil das so nicht mehr weiter geht. Sie möchte sich mit den Eltern zusammen setzen und über die Situation sprechen, von denen sie momentan keine Ahnung haben und besteht darauf, dass wenn es so weiter geht sie mich zurück ins Elternhaus bringt. Denn es sind schon viele Jahre ohne Veränderungen, eher mit Verschlimmerungen.
(Für die, die sich etwas wundern: Das ist etwas kulturelles bei uns.)
Ich dachte sehr lange ,,ach komm, das kann man ja ändern...Geldprobleme usw das sind einfach nur Probleme die man ändern kann und alles ist wieder gut." Aber nein Leute...tatsächlich geht das schon Jahre, mal mehr mal weniger. Ich hatte immer Hoffnung. Jedoch merke ich an mein Körper, dass er nicht mehr kann. Ich bin müde und erschöpft.
Würdet ihr euch wegen Geldprobleme von eurem Partner trennen?
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