Es ist löblich, dass du dir Gedanken über den Verbleib der behinderten Tochter machst. Was aber geschieht mit den anderen? Du hast ja noch drei. Eine Tochter willst du mitnehmen. Und der Rest?
Und das alles mit einem Mann, den du nicht lange kennst und der dir viel erzählen kann.
Warst du je mit ihm bei seiner Familie?
Bist du dort willkommen?
(Dass die Betreuung bei Auswanderung entzogen wird, steht außer Frage. )
Meine Älteste studiert in einer anderen Stadt und wird natürlich nicht mitkommen.
Meine 14 jährige spricht spanisch, und will mit.
Mein Sohn spricht leider kein spanisch und ist etwas lernbehindert, ich werde ihn natürlich trotzdem mitnehmen- ich spreche oft spanisch mit ihm- muss noch mehr werden.
Bis ich mir das nicht vor Ort angeschaut habe, ist eine Diskussion, meine Pflegebedürftige mitzunehmen oder nicht, eigentlich verfrüht.
Hier zu bleiben ist für mich absolut keine Option und ich könnte die Behinderung meiner Tochter auch ohne meinem Freund nicht ertragen.
Dass mir die Betreuung bei Auswanderung ohne wenn und aber entzogen wird, glaube ich nicht.
Das Betreuungsgericht weiß ja auch, dass ich sie in der ganzenZeit( 3 Jahre )nahezu täglich besucht habe.
Mit der Familie meines Freundes haben wir alle guten Kontakt, auch meine pflegebedürftige Tochter wird von ihnen regelmäßig besucht.
Der leibliche Vater ist von der Bildfläche verschwunden.