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Polizisten daten

Ich würde keinen Polizisten daten, da ich den Beruf moralisch ganz schwierig finde.
Wenn man aber bereits verliebt ist, ist es natürlich schwieriger, da nochmal zurückzurudern.
ich würde das nur dahingehend unterstreichen, indem die meisten , eigentlich alle, Polizisten,die ich besser kennen gelernt habe,
eine sehr rechte Gesinnung hatten.
Den Polizistenberuf an sich finde ich jetzt nicht zu diskutieren.
 
bei mir nicht so viele....

Am Beruf hängt unglaublich viel.
Wieviel Energie und Ehrgeiz jemand hat, wie gebildet er ist, wie sozial, wieviel Geld er hat und wie er sein Leben deswegen gestalten kann... was er für Leute kennt, wie er seinen Tag gestaltet, wie er spricht, wie seine Umgangsformen sind .... wie kommunikativ jemand ist, wie er streitet, wie er nachgibt...
letztendlich, ob er mich versteht oder nicht. Die Person macht den Beruf, der Beruf die person.

mit einem anderen oder gar keinem Beruf wäre derjenige ein vollkommen anderer Mensch.
letztendlich, ob er mich versteht oder nicht.

das hört sich so edel an:
ein Mensch ist doch mehr als sein Beruf.

ich glaube das eigentlich kaum.

in früheren Zeiten war das Merkmal, was das Leben am meisten bestimmt hat, die Abstammung (Stände, Schichten etc..),
heutzutage der Beruf, denn er ist das Sinnbild dessen, was man aus seinem Leben gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
das hört sich so edel an:
ein Mensch ist doch mehr als sein Beruf.

ich glaube das eigentlich kaum.
Nicht? Das wäre ja furchtbar. Ich kann doch mit dem gleichen Beruf trotzdem tausend verschiedene Eigenschaften, Interessen, Hobbies, Erfahrungen, Erlebnisse, Ansichten, Familienhintergründe etc etc im Gepäck haben.
 
heutzutage der Beruf, denn er ist das Sinnbild dessen, was man aus seinem Leben gemacht hat.

Und genau hier kann man sich immer wieder gewaltig täuschen. Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Pfleger in einem Seniorenheim, der mir überaus verständig vorkam beim Gespräch über eine Patientin. Wie ich später erfuhr war es ein Arzt aus dem Ausland, der die Zeit bis zu seiner deutschen Zulassung so überbrückt hat. Ich hätte mich zutiefst geschämt, hätte ich ihn nicht entsprechend behandelt.

In den Medien gibt es immer wieder Berichte über Aus- und Umsteiger, die ihre guten Jobs aufgegeben haben für Beschäftigungen, die ihnen eher am Herzen liegen. Manche Ärzte hat es in die Medien oder auf die Bühne verschlagen, manche haben ihre Erfüllung als Busfahrer (!) gefunden.

Wer bin ich also, dass ich darüber urteile und richte? Hier ist ein ein sehr guter Punkt, die eigenen Vorurteile zu überprüfen...
 
Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Pfleger in einem Seniorenheim, der mir überaus verständig vorkam beim Gespräch über eine Patientin. Wie ich später erfuhr war es ein Arzt aus dem Ausland, der die Zeit bis zu seiner deutschen Zulassung so überbrückt hat. Ich hätte mich zutiefst geschämt, hätte ich ihn nicht entsprechend behandelt.

warum auch immer du einen Pfleger anders behandelst, als einen Arzt????

sein Beruf war Arzt.
Er hat als Pfleger gearbeitet, aber sein Beruf war Arzt.
Deswegen ist er dir als "verständig" aufgefallen.
 
In den Medien gibt es immer wieder Berichte über Aus- und Umsteiger, die ihre guten Jobs aufgegeben haben für Beschäftigungen, die ihnen eher am Herzen liegen. Manche Ärzte hat es in die Medien oder auf die Bühne verschlagen, manche haben ihre Erfüllung als Busfahrer (!) gefunden.

Wer bin ich also, dass ich darüber urteile und richte? Hier ist ein ein sehr guter Punkt, die eigenen Vorurteile zu überprüfen...

das ist ja alles gut und schön, hat aber nichts mit dem zu tun,
was ich geschrieben habe. klar kann man den Beruf ändern, warum nicht?
Aber wenn der Beruf nur eine Nebenrolle spielen würde, würde man diesen aber nicht wechseln, wenn die Zeit reif ist.
 
und was meinst du, wer/was formt den Charakter?
die Anlage sind nur knapp 20%, so der aktuelle Stand... alles andere ist die Umgebung. und ich schließe mich der allgemeinen Lehrmeinung an:
Hauptausdruck des Charakters ist der Beruf. Und der Beruf formt den Charakter. Hin und her.
 

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