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Liebe, was ist das?

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Keine Ahnung, kann schon sein. Oder auch nicht...
Aber ich halte grundsätzlich nicht viel davon, in die Persönlichkeiten des großen Showgeschäfts jede Menge gute Eigenschaften hinein zu projizieren. Denn Leute wie sie werden von den Medien niemals wirklich realistisch dargestellt, sondern entweder als ganz besonders guter Mensch mit 1000 guten Eigenschaften, oder wenn das irgendwann kippt, als die Schlimmsten überhaupt.

Alles was diese Personen wirklich sind, kann nur jemand wissen, der sie real kennengelernt hat.
Deshalb finde ich es besser, sich auf diejenigen Menschen zu konzentrieren, die man zumindest kennenlernen könnte, wenn man es will.

Aber eine schöne Stimme hat die Celine schon.
Und es gibt doch immer noch diesen alten Spruch,
"Wo gesungen wird, da lass dich nieder,
Schlechte Menschen haben keine Lieder."
So ein Spruch ist natürlich ziemlich naiv und vorgestrig, aber vielleicht ist ja doch ein klein bisschen was dran...
Was einen guten Teil der Menschheit aber nicht davon abhält, Stars zu verehren und zu lieben.

Die Faszination von Prominenten ist tatsächlich ein recht interessantes Phänomen. Ich denke aber schon, dass es da einige Menschen gibt, die durchaus als Vorbild dienen können. Celine Dion hat in ihrem Leben ja etliche Schicksalsschläge verkraften müssen und sich zurückgekämpft.
 
A

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Re: Liebe, was ist das?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Liebe, was ist das?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Nun ja, die meisten Menschen machen Liebe an einer einzigen Person fest. Das war doch niemals anders?
Du hast Recht, das war auch früher nicht anders.
Und in unserer Kultur sowieso nicht...

Auch in den Ländern, in denen heute noch mehrere Ehefrauen gesetzlich erlaubt sind, hat die Mehrheit der Bewohner nur eine Frau.
Und zwar schon deshalb, weil die wenigsten Männer dort den Platz, Geld und andere Ressourcen für mehrere Familien haben!
Außerdem ist Polygamie auch schon immer eine heikle Sache gewesen, sonst stünde z B. im Koran nicht ausdrücklich, daß man alle Frauen genau gleich behandeln müsste.
Und wer das nicht kann, der soll sich laut Korantext lieber nur auf eine Frau beschränken...

Oft sind solche Ehen mit mehreren Frauen ja a auch arrangierte Ehen gewesen, also nix mit Heirat aus Liebe, das kommt noch dazu.
Da ging es zumindest von Seite der Eltern der (oft noch sehr jungen) Mädchen ganz klar um Geld, Besitz und auch um den Vorteil, mit einer reicheren Sippe verschwägert zu sein.
Und damit die Frauen vor und während der Ehe gar nicht erst auf unzüchtige Gedanken kommen, dafür gab es in Teilen von Afrika und der arabischen Halbinsel ja das üble Ritual der "Beschneidung", oder besser gesagt, Verstümmelung der weiblichen Genitalien...

Das Model Wairis Dirie aus Somalia war dafür ein Paradebeispiel. Sie kam aus einer Großfamilie von nomadisch lebenden Hirten, die noch sehr traditionell gelebt haben.
Ihr Vater wollte sie in sehr jungen Jahren mit einem viel älteren Mann verheiraten, der auch schon mehrere Frauen hatte.
Das war für Wairis Dirie der Anlass, spontan von ihrer Sippe wegzulaufen, und sich erstmal bis in die nächste Stadt durchzuschlagen....
Später hat sie sich dann mit ihren Eltern versöhnt, was ich richtig stark finde.
Denn ihr Vater hat ja auch nicht aus Bosheit so gehandelt, sondern weil er es nicht anders kannte...

Aber auch sonst hat Polygamie schon immer eher weniger mit Liebe zu tun gehabt, sondern war in den reichen Klassen eine Art Statussymbol, und bei den sehr Armen zum Teil eine Überlebensstrategie. Denn je mehr Frauen und Kinder ein armer Mann hatte, desto größer waren die Chancen, daß einige der Kinder die Babyzeit überleben und schon bald zum Einkommen der Familie beitragen können.
Diejenigen Menschen in den arabischen und afrikanischen Ländern, die weder reich noch sehr arm sind, lebten und leben in der Regel monogam, schon weil mehrere Familien zu versorgen finanziell einfach nicht drin ist.
Zumal ein Haus oder ein Stück Land ja auch nichts bringt, wenn man es im Todesfall unter 20 Kindern aufteilen muss.
Und 20 Kindern eine Schulausbildung zu finanzieren, das können sich auch nur die wenigsten leisten....
 
Einige Leute verlieren ihren Lebenswillen, wenn sie ihren Partner verlieren, weil sie nur ihn geliebt haben und durch ihn einen Halt im Leben fanden.
 
Aber wenn die Damen beide beim Date nicht aufgetaucht sind, ist es doch so, daß das wohl nicht an dir als Person liegt!
Sondern daß diese Frauen entweder zu schüchtern und unsicher waren um sich wirklich zu treffen. Das kommt gar nicht so selten vor...
Oder daß sie nie wirklich an einem Treffen interessiert wären, sondern nur ein paar nette Schreibereien und Komplimente fürs Ego haben wollten, um sich selbst sagen zu können, daß man noch begehrt wird.

Ist doch alles besser, als wenn die Damen sich schön mit dir in einem Lokal getroffen hätten, ihr euch gut unterhalten hättet, und am Ende steht die Dame auf und sagt dir, daß es mit dir wohl doch nicht das Richtige ist.
Und das gleich zweimal hintereinander, da könnte ich mir vorstellen, daß das am Selbstbewusstsein nagt...

Aber so brauchst du dir keine Gedanken machen, an dir lag es wohl eher nicht....
Es nagt trotzdem an mir,
Ich hatte mein ganzen Leben lang weder Erfolg noch das geringste bisschen Glück in dem Thema.
Jetzt auch noch sowas,

Da ist anscheinend wirklich jemand der sagt "Der da auf keinen Fall, niemals.."
 
Du meinst wahrscheinlich in deinem Umfeld, Menschen,die du kennst und hier im Forum, oder?

Ich denke, es gibt da diesen mehrheitlichen Wunsch oder Anspruch nach einer Zweierbeziehung, oder zumindest, nicht alleine zu sein.

Vielleicht bin ich auch einfach "medienverseucht". Ich meine, in vielen Filmen, Romanen, etc., wird ja die Partnerfindung mit anschließender Heirat als Ideal porträtiert - ewige Verbindung, "bis dass der Tod uns scheidet", etc. Dieses Ideal findet auch seine reale Entsprechung in den meisten Gesellschaften, würde ich sagen. Allerdings zeigt die Realität wohl auch, dass je nach Land etwa 50 % der Ehen geschieden werden. Von diversen anderen Beziehungstrennungen fangen wir am besten gar nicht an.

Ja, alles nicht so einfach, schätze ich.
 
@Klocki225 ich glaube immer noch, daß du vielleicht an den falschen Stellen suchst....

Ich habe mit Online Dating noch nie was zu tun gehabt, höchstens mal Bekannten beim Schreiben über die Schulter geschaut.
Und ein Freund von mir, der als er noch solo war, manchmal Affären über Online Dating gehabt hat, der hat uns mal zu Sylvester die besten Storys aus dieser Zeit erzählt, bis wir uns vor Lachen auf dem Boden gewälzt haben.

Deshalb habe ich diese Art von Dating bis jetzt nicht so wirklich ernst genommen. Aber langsam werde ich doch neugierig, was man da vielleicht so für Leute kennenlernen kann...

Hast du das Online Dating denn auch mal als spannend und lustig empfunden, oder immer nur als schwierig und stressig?
Was hier und in anderen Foren so erzählt wird, klingt oft so verkopft und anstrengend, fast schon so ähnlich wie ein Vorstellungsgespräch.
Und da ist es ja auch so, daß jemand der schon länger arbeitslos ist, eine Absage schlechter wegsteckt als andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Nähe zu einem Kind oder Partner ist eine besonders tiefe und persönliche Nähe.
Ein Partner kann wesentlich mehr Halt, Geborgenheit und Sicherheit geben als ein Kind.
 
Ich sags ja , die schaffen sich Regeln, um sie zu brechen, was soll denn schlecht sein an Reichtum , der redlich erworben wurde ?
Was soll denn schlecht daran sein, wenn jemand der Reichtum besitzt mehrere Partner versorgen kann ?

Es gibt genug Modelle wo die Vorteile des Zusammenlebens zwischen Mehreren Partnern aufgezeigt werden und die überwiegen.

Ich denke der Begriff Familie wird erweitert werden müssen. Was ist wenn drei Leute oder vier Leute heiraten wollen warum sollen das nur zwei dürfen und nicht drei oder mehrere , das ist doch logisch nicht nachzuvollziehen.

Deshalb funktioniert das ja mit der Monogamie auch nur aus Überzeugung und nicht irgendwie.
Danach muss man sich ausrichten aus voller Überzeugung aus dem Ich ein Wir machen und dieses Wir vertiefen.
Genau da sehe ich nämlich das Problem , wenn ich meinen Partner(in) genau kennenlernen möchte , also so, das ich in dem ( r) genauso Zuhause bin wie der (die ) in mir Zuhause ist , erfordert das Offenheit und Vertrauen und Liebe in dem Fall, weil das Ich zum Wir wird.

Käme da noch eine Person oder zwei oder mehrere dazu - wäre ich ja komplett überfordert, also geistig, hab ja im Alltag kaum Zeit die eine Person wirklich kennenzulernen, oft hört man ja das Leute sagen, das sie an ihrem Partner in nicht alltäglichen Situation ganz neue Seiten kennenlernen, die sie vorher noch nie gesehen haben

in den ganzen gescheiterten Beziehungsversuchen der Tendierer hört man doch sehr oft " Hätte ich vorher gewusst , wen ich da heirate, hätte ich das sicher nicht getan ".

Also ist doch nicht nur der Frieden wichtig sondern auch die Realität - die Echtheit Ehrlichkeit !!!

Na und Monogamie als überzeugte Person zu leben ist nicht schwer, weil es da nicht das Moment gibt, das die Monogamie zerstört.
Das wäre der Betrug oder das Fremdgehen, ist man allerdings nicht in der Lage monogam zu leben, ist es doch Blödsinn das einem vorzuschreiben.

Richtet sich eben die Lebenspriorität nicht nach Liebe aus , sondern nach Profit , wie bei vielen so sind die mit sich im reinen , wenn die Kasse stimmt, deshalb sind die aber nicht liebevoll.

Richtet sich aber die Lebensprio nach Liebe aus - Frieden - Wahrhaftigkeit/ Wirklichkeit/ Echtheit / Ehrlichkeit,

so halte ich die Wahl für die bessere , generell für alle Menschen, weil im Grunde schadet die Wahrheit ja keinem , sondern zeigt den realen Zustand auf.

Das geht doch bei den meisten schon morgens los , die wünschen Dir einen guten Tag und Du gehst denen am A**** vorbei.
Die sind auch nicht ehrlich zu ihren Partnern,
warum auch gibt doch genug andere ,
alleine diese Empathielosigkeit schreit doch schon zum Himmel.

Warum dann also sich in Modelle zwängen , die nicht passen ?

Die meisten tendieren zu Monogamie ???? Ne , sehe ich anders , die meisten tendieren zum Betrug.
 
Ich denke, es gibt da diesen mehrheitlichen Wunsch oder Anspruch nach einer Zweierbeziehung, oder zumindest, nicht alleine zu sein.

Vielleicht bin ich auch einfach "medienverseucht". Ich meine, in vielen Filmen, Romanen, etc., wird ja die Partnerfindung mit anschließender Heirat als Ideal porträtiert - ewige Verbindung, "bis dass der Tod uns scheidet", etc. Dieses Ideal findet auch seine reale Entsprechung in den meisten Gesellschaften, würde ich sagen. Allerdings zeigt die Realität wohl auch, dass je nach Land etwa 50 % der Ehen geschieden werden. Von diversen anderen Beziehungstrennungen fangen wir am besten gar nicht an.

Ja, alles nicht so einfach, schätze ich.

Gut, manche würden jetzt vielleicht sagen: "Ich wäre froh, wenn ich überhaupt in einer Beziehung wäre."

Einer solchen Aussage bzw. Einstellung gegenüber bin ich doch einigermaßen skeptisch. Es impliziert eine gewisse Wahllosigkeit oder gar Blindheit. Nichts gegen Verliebtheit oder das Genießen von Zweisamkeit, dagegen ist ja per se nichts zu sagen. Allerdings, wenn es um Langfristigkeit geht, braucht es vermutlich ein bisschen mehr als Hormone und Überschwang der Gefühle.

Ich denke, eine gute Voraussetzung für Langfristigkeit ist Ähnlichkeit. Das können ggf. ähnliche Lebenserfahrungen sein, ähnliche Fähigkeiten, Wertvorstellungen oder Lebenskonzeptionen. Um das aber abzuklopfen bzw. zu erkennen, muss man sich meist Mühe geben bzw. genau hinschauen.

Gekauft wie gesehen? Vielleicht. Was genau hast du gesehen?
 
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