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Umgehen mit Stigmatisierung...

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 129299
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Re: Umgehen mit Stigmatisierung...
[Bezug entfernt]
Ich finde jetzt nicht, dass man als Mensch mit einer psychischen Erkrankung immer alles auf die Goldwaage legt. Es kann ja auch eine Angst des anderen sein, was verständlich wäre.
Aber auch halt nicht gerecht, wenn man dem anderen praktisch eine Art Überempfindlichkeit zuschreibt, ohne dass das aufgetreten ist.

Ich habe mich nicht anders ausgedrückt als sonst.
Also genauso wie bevor sie wusste, dass ich diese Krankheit habe.

Das ist ja das was ich verletzend finde. Dass man dann plötzlich anders behandelt wird.
Ohne das Wissen darum aber nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich irgendwo auch verletzend und frage mich, warum man mit einer psychischen Erkrankung (durch Traumata entstanden) noch zusätzlich gestraft wird, wohingegen für eine körperliche Erkrankung die Leute jederzeit Verständnis zu haben scheinen?

Ich sehe das nicht so, das Menschen mit einer körperlichen Erkrankung jederzeit Verständnis entgegen gebracht wird.
Da wird auch gerne unterstellt,das derjenige es übertreibt evtl auch simuliert und sich mal nicht so anstellen soll.

Also das würde ich jetzt als ein typisches Wehklagen deinerseits bezeichnen, das andere es ja viel besser haben und nur du ungerecht behandelt wirst.

Kann das sein?

Wahrscheinlicher ist doch das deiner Bekannten an der anderen Person einfach etwas liegt. Und zudem sie jetzt verunsichert ist wie sie mit dir umgehen soll.
Du leidest ja auch jetzt aufgrund ihrer Zugewandheit zu einer anderen Person, fühlst dich aussortiert. So unbegründet ist ihre Annahme also nicht.
Was erwartest du denn von ihr? Verständnis? Das ist doch Selbstquälerrei. Du bist keinem Rechenschaft schuldig.
Wenn du dich mit deiner psychischen Störung arrangiert hast, reicht das vollkommen.
 
wenn andere damit nicht umgehen können und frage mich, ob ich es umgekehrt könnte.
Da frage ich mich, ob es evtl nicht sogar hilfreich ist auf Unverständnis zu stoßen um gesund werden zu wollen 🤔
Warum nimmt man an, das die Psyche unheilbar ist? Abgesehen von Erkrankungen die den Gehirn-Stoffwechsel beeinflussen.
Der Mensch kann bis zu seinem Tod neues lernen. Es ist also möglich das sich vieles immer wieder neu vernetzt.
 
Ich sehe das nicht so, das Menschen mit einer körperlichen Erkrankung jederzeit Verständnis entgegen gebracht wird.
Da wird auch gerne unterstellt,das derjenige es übertreibt evtl auch simuliert und sich mal nicht so anstellen soll.

Also das würde ich jetzt als ein typisches Wehklagen deinerseits bezeichnen, das andere es ja viel besser haben und nur du ungerecht behandelt wirst.

Kann das sein?

Wahrscheinlicher ist doch das deiner Bekannten an der anderen Person einfach etwas liegt. Und zudem sie jetzt verunsichert ist wie sie mit dir umgehen soll.
Du leidest ja auch jetzt aufgrund ihrer Zugewandheit zu einer anderen Person, fühlst dich aussortiert. So unbegründet ist ihre Annahme also nicht.
Was erwartest du denn von ihr? Verständnis? Das ist doch Selbstquälerrei. Du bist keinem Rechenschaft schuldig.
Wenn du dich mit deiner psychischen Störung arrangiert hast, reicht das vollkommen.
Das habe ich ja auch nicht behauptet, dass körperlich Erkrankte es leichter hätten.
Ich meinte eher, dass ich ihre Reaktion und ihr Verhalten als verletzend empfinde. Das wie sie mir gegenüber reagierte, und bei der körperlichen Erkrankung sich gleich verständnisvoll zeigte.

Da frage ich mich halt, warum bewertet man/sie das so unterschiedlich?
Und ja, das erscheint mir irgendwo doppelmoralisch. Die psychische Erkrankung des einen als Angriffspunkt nutzen, bei der körperlichen Erkrankung Mitgefühl zeigen.
 
Ach so, ja klar, kann das heilbar sein. Entweder ganz, oder es kommt ab und zu wieder. Wie körperliche Krankheiten halt auch. Eine chronische Diabetes wird ja auch behandelt und dann kann man ganz gut damit leben. Ab und zu ist der Blutzucker nicht so gut eingestellt, dann muss man Medikamente neu einstellen und dann geht es weiter das Leben...
 
Ich würde es auch nicht als Stigmatisierung sehen. Meistens ist es eher Hilflosigkeit, die Menschen so reagieren lässt. Und vielleicht auch Angst, dass man nicht weiss, wie man sich im akuten Fall verhalten soll.

Ich kenne tatsächlich mehr als einen Menschen, der psychische Probleme hat. Quer durch alle Alterklassen. Ich habe aber auch keine Berührungsängste diesbezüglich. Ich nenne es gerne die Grippe im Kopf. Ist nicht anders als physische Krankheiten, nur nicht so offensichtlich.
 
Ich finde mich selbst nicht so psychisch gesund und verstehe mittlerweile, wenn andere damit nicht umgehen können und frage mich, ob ich es umgekehrt könnte.
Ich denke mit Verständnis bist du hier am besten dran. Natürlich würde man sich das für sich selbst wünschen.
Die meisten Menschen haben so ihre Themen mit denen sie nicht richtig umgehen können - kann man auch nicht erwarten.
Ich würde mich an denen erfreuen, die dich mögen wie du bist und mit dir umgehen können und um die anderen würde ich mich nicht kümmern.
Natürlich ist es im ersten Moment, ärgerlich bzw. Verletzend, aber für deinen eigenen Frieden wäre es vielleicht besser das als gegeben hinzunehmen und dich den wichtigen Menschen in deinem Leben zu widmen.
Mir hat das geholfen.
Danke dir.
Ja, da habe ich für mich festgestellt, dass mir das nicht gut tut mit ihr.
 
Ich würde es auch nicht als Stigmatisierung sehen. Meistens ist es eher Hilflosigkeit, die Menschen so reagieren lässt. Und vielleicht auch Angst, dass man nicht weiss, wie man sich im akuten Fall verhalten soll.

Ich kenne tatsächlich mehr als einen Menschen, der psychische Probleme hat. Quer durch alle Alterklassen. Ich habe aber auch keine Berührungsängste diesbezüglich. Ich nenne es gerne die Grippe im Kopf. Ist nicht anders als physische Krankheiten, nur nicht so offensichtlich.
Ja, das verstehe ich.
Wäre ja auch kein Ding gewesen, wenn sie es so gesagt hätte, dass sie mich nicht verletzen will, nicht weiß wie sie was formulieren soll usw. Dafür hätte ich ja Verständnis.
Aber in einer Diskussion über Zuckerverzicht, finde ich den Einwurf dennoch eher komisch und unpassend, schließlich hat jeder seine Meinung geäußert und man war sich nur nicht einig.

Habe auch beruflich mit psychischen Krankheiten zu tun. Und da sehe ich durch die Bande verschiedene Dinge, unterschiedlicher Altersgruppen.
 

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