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Schwester Miterbin terrorisiert mich nach dem Tod der Mutter

Nicht unbedingt. Ich habe mich z.B. nach Beratung mit meinem Anwalt auf eine Entschädigung mit der Summe x durch den Beklagten geeinigt. Es muss also nicht immer zu einem Prozess kommen.
Das scheint mir eine gute Lösung zu sein. Mit einem Anwalt verhandeln und einen Vergleich anstreben. Die Schwester gibt @Trecker die geliebte Sammlung des Vaters, dafür verzichtet er auf einen Teil seines monetären Erbes. Die Schwester müsste da doch ziemlich verbohrt sein, wenn sie sich darauf nicht einlässt...
 
nein, Quatsch, hör auf damit.
Man muss sich ein Erbe nie verdienen juristisch. Man wird Erbe, oder nicht.
Fertig.
Ihr hängt weiterhin in dem Duktus und in der Moral fest, dass man sich von seiner Familie nicht trennen darf und dass man nicht den Kontakt abbrechen darf.
Das ist eine falsche Annahme und Prämisse, um das Thema Erbe korrekt zu bewerten und zu verstehen.

Woher nimmst du den Gedanken?

Einerseits möchtest du Gefühle, Moralempfindungen, die mögliche Vorstellung deiner Schwester von Gerechtigkeit völlig ausblenden.
Andererseits spielen bei dir selbst Emotionen eine Rolle, nutzt du Erinnerungswerte als Argumentation.
Wie es jeweils von Vorteil für dich ist?

Ein Mediator war also nicht der Weg, der zu deiner Zufriedenheit führte.
Anwälte können nicht der Weg sein, da ihre Intention lt. dir andere Zwecke verfolgt als deine Zufriedenheit.
Was ist dein Fazit aus deinem Denken?

Deine vortragsartigen Texte klingen für mich, als würdest du dich überlegen fühlen, glauben, andere belehren zu müssen.
Wie könnten dir die User hier helfen?
Was genau sind deine Fragen?
 
Vielleicht will sich die Schwester einfach nur an ihrem Bruder @Trecker rächen, weil er nach langer Abwesenheit Anspruch auf seinen Erbteil erhebt. Wichtig ist wie hoch die Erbmasse eingeschätzt wird. Danach richtet sich dann die Bezahlung des Anwalts,

Auf aktuellem Stand bin ich nicht, vor Jahrzehnten hatten Anwälte da durchaus Spielraum, ob die gesamte Masse als Streitwert betrachtet wird oder ein Teil herausgegriffen wird als eine Art Musterprozess, an dessen Ergebnis sich auch der Rest ortientieren kann.
Die Anwaltskosten fallen dadurch je nach gesamter Masse und Teilbetrag teils erheblich geringer aus.
 
@Trecker , ich habe mir den ganzen Thread durchgelesen und verstehe kein bisschen, um was es dir geht. Schreib doch mal eine ganz konkrete Frage auf. Ohne Erklärung, ganz simpel.
Grundsätzlich mag ich dir sagen, dass ich das Gefühl habe, dass du sehr in deiner eigenen Agenda / Narrativ gefangen bist. Tritt mal einen Schritt zurück, betrachte dein Problem von mehreren Perspektiven.
Hört sich schwurbelig an, hilft aber ungemein 🙂
Hast du eigentlich einen Job, Familie, Hobbies?
 
Meine Nachbarin ihr Vater hatte sich kurz nach der Geburt von der Mutter getrennt und hat sie quasi sitzen lassen,mitsamt der 2 Kinder.
Es gab keinerlei Kontaktaufnahme seinerseits.All die Jahre nicht.
Als es aber um Zahlungen ging,da war sie auf einmal präsent.
Sie kannte diesen Menschen nicht mal und sollte löhnen.
Sah sie nicht ein.
Am Ende mussten die Geschwister doch zahlen.
Existiert ein Testament,sollte es auch ausgeführt werden,ungeachtet dessen,ob der Sohn verschollen war oder nicht.
Die Mutter hat vielleicht versucht,etwas wieder "gut zu machen",indem sie das aufgeteilt hat.
Wenn sie ihn so gehasst hätte,wäre das Testament nicht zu seinen Gunsten ausgefallen,dann wäre nur der Pflichtteil dabei heraus gekommen.
Jahrelanger Groll kann auch vergiften.Die Mutter hatte ja auch Zeit dazu,den Sohn zu verunglimpfen,prägt.
Vielleicht ist ihr im Alter ja noch eine Erkenntnis gekommen.Weiß man nicht.
Man könnte ja mal versuchen,mit einem Gespräch,die Wogen zu glätten,aber das ist ziemlich schwierig,angesicht der Tatsache,das sie einen ziemlich tiefen Hass auf ihren Bruder hat.
 
Trecker will einfach mal mitteilen, wie schrecklich es ist, mit seiner Schwester eine Erbengemeinschaft zu bilden, wenn diese Schwester alles für sich haben will.

Beim erben geht es um den Willen des Erblassers. Es ist absurd dem TE zu raten, er habe im moralischen Sinn keinen Anspruch auf das Erbe. Die Mutter hat das ja ausdrücklich so gewollt.

Das Testament wurde oberflächlich und praxisfern gestaltet. Die Mutter hätte wissen sollen, daß ihre Kinder das nicht einvernehmlich umsetzen können was da steht. Es waren ja ihre eigenen Kinder. Da es nun aber doch um viel Geld geht, artet das ganze über Jahre hinweg in erbitterten Streit und juristische Auseinandersetzungen aus.

Gute Ratschläge habe ich keine. Wie Trecker schon gesagt hat, zerfällt das Problem, sobald es bei Gericht anhängig ist, in viele Einzelprobleme, also mehrere Klagen. Die ziehen sich über Jahre, und gehen dann mindestens über 2 Instanzen. Das Prozessrisiko ist nicht überschaubar, die Anwälte rechnen ja mit dem Streitwert als Grundlage. Am Ende muss man den gegnerischen Anwalt auch noch bezahlen.

Es ist auch vollkommen richtig, daß Anwälte oft zu teuren Klagen raten, damit sie selbst gut an der Sache verdienen. Sobald es um Kosten geht, werden Anwälte wortkarg. Es hängt ja sehr viel am Ausgang der Klage, und damit auch an den Fähigkeiten dieses Juristen.

Auf jeden Fall bin ich der Ansicht dass das gesetzliche Erbrecht nicht durch eine Art moralische Erbfolge ersetzt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine vortragsartigen Texte klingen für mich, als würdest du dich überlegen fühlen, glauben, andere belehren zu müssen.
Die scheinbare Überlegenheit scheint in diesem Fall aber nicht unbedingt von Nutzen zu sein.
@Trecker ist gegen seine Mutter vor Gericht gegangen. Sie hätte ihn innerhalb von 10 Jahren enterben können, indem sie zu Lebzeiten alles seiner Schwester geschenkt hätte. Das wollte sie nicht - keine Ahnung warum. Vielleicht wollte sie, dass ihre Kinder sich nach ihrem Tod um das Erbe streiten, was jetzt ja auch der Fall ist. Das ist aber alles nur Raterei.
 

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