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Allgemeine Frage zur "Schlüppifrage"

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 128635
  • Datum Start Datum Start
Wenn bei einem Unfall ganz dringend eine OP nötig ist, dann ist da auch keine Zeit für ein langes Gespräch. Ich hatte eine Not- Appendektomie (Blinddarm), da war ich in 30 Minuten von der Ambulanz im OP, da wurde nur ganz kurz mit Chirurgin und Anästhesisten geredet. Ich war aber natürlich auch ansprechbar. Aber da ging es auch um "muss gemacht werden bla".
 
Wer kann mir denn diese meine Frage ganz eindeutig beantworten? Hier scheint es ja unterschiedliche Meinungen zu geben. Ich finde es schon wichtig zu wissen, ob man ganz ausgezogen wird oder nicht und wer da wirklich an einem dran ist. Ich finde die Vorstellung für mich schlimm, dass da ganz unterschiedliche Menschen da so viel Macht über den Körper haben und man nicht aufgeklärt wird, wer da wo seine Hände hat und das auch von Frau und Mann gemacht wird. Gibt es da keine Ethik?
 
. Ich finde, das löst ein komisches Gefühl aus zu wissen, man wird komplett ausgezogen und bekommt nichts mit.
Bei mir löst eine Narkose grundsätzlich dieses komische Gefühl aus, ganz egal ob angezogen oder nicht. Man ist komplett hilflos und ausgeliefert und hat ja sozusagen einen Filmriss. Ich finde diese Gedanken sehr unangenehm und versuche deshalb einfach nicht daran zu denken, wenn es dann aktuell ist...

Gibt es da keine Ethik?
Doch natürlich gibt es die.
Ich habe eine Verwandte die ausgebildete TOA (technische Operations Assistentin) ist, und die Ethik ist ein ganz wichtiges Thema, für das eben genau die Assistent/innen zuständig sind. Die Würde des Patienten muss jederzeit geachtet werden. Das heisst das wenn möglich alles abgedeckt wird, was intim ist. Und auch keine dummen Bemerkungen über den hilflosen Menschen gemacht werden.

Es lässt sich grundsätzlich aber halt nicht ändern, dass man ausgeliefert ist.
Normalerweise macht man ja eine Operation mit Narkose nicht grundlos. Da bleibt nichts anderes übrig, als das auszublenen.
 
Ich glaube es sind weniger Meinungen als Erfahrungswerte.
Mein Netzhöschen war noch da, wo es vorher war - nach der Schilddrüsen OP.

Ich hatte aber auch schon Operationen, wo ich mit Sicherheit nackt war.
Ich muss aber zugeben, dass mich das nie groß interessiert hat. Ich hatte da andere Sorgen.

Aber wenn jemand damit Probleme hat, dann sollte er dies am Besten vor seiner OP eruieren.

Allerdings bezweifel ich, dass darauf dann Rücksicht genommen wird.

So nach dem Motto: Dann lassen wir das Höschen an oder Ok, dann wird dich eine Frau operieren.

Bezüglich der Ausscheidungen: Bei meiner 9 Std. OP seinerzeit, bekam ich einen Katheter gesetzt.
 
Meine einzige Erfahrung bisher ist eine Kurznarkose für eine Gebärmutterspiegelung.

Schlimmer gehts nimmer bezüglich Eingriff in die Intimsphäre... 🙈 🙈 🙈

Ich kann nicht behaupten, dass das toll war. Die miesen Gedanken zuvor hatte ich durchaus auch. Aber letztendlich habe ich ja eben zum Glück nichts mitbekommen. Und deshalb wars dann auch nicht so real hinterher. Es hat mich mehr vorher als hinterher verfolgt.
 
Nach x Darmspiegelungen schockiert mich so schnell nichts. Ja, klar, es ist unangenehm, aber sterben, weil man notwendige Eingriffe nicht machen lässt, ist ja auch keine Option.
 

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