Ja, es reicht halt einfach nicht mehr aus ein selbständiger, händisch geschickter/begabter Handwerker/Bauer/Landschaftsgärtner/Automechaniker etc. zu sein, es braucht auch untnehmerische Fähigkeiten wie Buchhaltung, Bürokratieaufwand bewältigen Kalkulation machen, Mitarbeiter/Betrieb planen bzw ausbauen... mehr denn je.
Viele Unternehmer wollen Subventionen und/oder andere Unterstützung, ja sorry da muss man halt mehr machen als warten bis einer vorbeikommt, oder meinen eine Email oder ein Anruf reicht, und schon rollt der Rubel.
Früher war das alles halt anders, heute eben nicht mehr.
Einerseits schimpft man auf die Reglungswut/Papierflut aus Brüssel, aber die Kohle will man auch haben.
Will man das nicht, dann läßt man es halt mit der Selbständigkeit und wird Angesteller.
Anderseits, es ist nunmal Unternehmerrisiko, Gewinne darf ich behalten und ichbkann damit machen was ich will bzw nötig befinde, Verluste bleiben aber auch an mir hängen und werden nicht der Allgemeinheit zur Last gelegt.
Ist meine Existenz gefährdet weil mir EINE staatliche Bezuschussung wegfällt, ja dann mache ich grundlegend was falsch.
Es mag einige geben die das härter trifft als andere, aber solange es eben nicht die große Mehrheit ist, ist das einfach Konkurrenzkampf, wir leben eben in einer Marktwirtschaft und nicht in einer staatlichen Planwirtschaft.
Wenn ich mir das Dilemma mit den "Dürren" im Sommer in den letzten 20 Jahre ansehe, um beim Thema Bauern zu bleiben, sind die ausgeklammert als Mitverursacher der Klimaerwärmung, nein, ist es in anderen Ländern nicht gang und gäbe künstlich zu bewässern bzw. Regenrückhaltebecken zu bauen, nein, was machen unsere Bauern?, jammern, jammern, jammern.
Bloß weil der Opa bzw Vater, seine Saat ausgebracht und ernten konnte ohne zusätzlich zu bewässern, muss das jetzt auch noch so sein, ist man mit Schuld daran, hat man darauf reagiert? (Rückhaltebecken, anpassung Saatgut) Nö, warum auch, Ernteausfall kriegt man ja bezahlt.
Soviel Sturheit hat nicht mal ein Esel, sorry.
Und der jährliche Bohei um die Ernterückgänge, da wird ein Geschrei gemacht und prognostiziert und prophezeit das es Rekordverluste werden, und dann sind es 3%, das erinnert mich immer an die "Parabel" von dem Jungen und den Wölfen.
Und genau das haben wir jetzt eben auch, ja, die Steuerlast steigt bei allen, ist die Regierung unfähig ihr Budget sinnvoll zu verwalten auch ja ABER:
Das die Bauern eben nicht fordern, daß das gesamte zusätzliche Steuerpaket zurück genommen wird, sonder nur ihr eigenes Päckchen, zeugt doch davon, das es sie nicht interessiert wer das zahlt, hauptsache sie nicht, soviel Dummheit, Ignoranz, und asoziales Verhalten habe ich schon lange nicht mehr erlebt, Schade über diesen Bauernverband und seine Mitglieder, so lebt man keine Demokratie, wenn man nur an sich denkt und auf den Rest scheißt.