Text von Beri Fahrbach-Gansky in der fh 2/2020 In diesem Artikel sind Studienergebnisse zu den Auswirkungen von Fremdbetreuung bei Kindern von 0 bis 6 Jahren zusammengestellt. Das kann hier nur eine grobe Aufzählung sein. Es ist wichtig zu beachten, dass es sich um statistische Ergebnisse...
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Aber immer dieses verfügbar sein, ständig beschäftigen und dieser Stress...ich pack es nicht mehr langsam
Zum Teil normal, teilweise manchmal auch hausgemacht.
Wie sehen eure Abläufe aus?
Denkst du, permanent um das Kind kreisen zu müssen oder setzt du Grenzen?
wenn ich mich vor lauter Erschöpfung nur noch durch den Tag schleppe
Dann wird es allerhöchste Zeit, praktikable Lösungen zu finden, mit deiner Energie besser zu haushalten.
Übrigens wir haben Oma und Opa und ohne die Schwiegermutter würde ich schon in der Psychatrie sitzen
Wann und wie häufig, regelmäßig, könnt ihr darauf zurückgreifen?
Wie kannst du die gewonnene freie Zeit sinnvoll für dich nutzen, um aufzutanken?
Wie häufig für Paarzeit?
Wann übernimmt dein Mann?
Wie strukturiert ihr eure Wochenenden?
wir waren heute
essen und wir waren zu zweit! beschäftigt mit ihr...da hat man keine Cache... man nimmt fast nichts mehr herum um sich wahr. ist nur mit ihr beschäftigt um sie zu bespaßen
Wohin soll die permanente, ungeteilte Aufmerksamkeit führen?
Gibt es bei euch Spielzeug ausschließlich für solche Gelegenheiten? Malzeug samt Unterlage? Gelegentlich kleine Überraschungen?
Das kann dafür sorgen, dass etwas weniger Aufmerksamkeit durch das Kind gebunden wird.
Wie läuft Essen zu Hause ab?
Es gibt Tobezeit, es gibt aber auch Zeiten, in denen es ruhiger laufen muss, ein Kind lernen muss sitzen zu bleiben und sich mehr mit sich selbst beschäftigen muss.
Übst du das bei den täglichen Mahlzeiten?
ständig will sie laufen, ist ja normal.
Ja, nur geht es eben nicht immer wie man möchte; ein Restaurant ist kein Spielplatz. Das gilt es zu üben und zu lernen.
Je mehr du jetzt investierst und vermittelst, wiederholst und wiederholst, dich konsequent (=zuverlässig, nicht hart) verhältst, desto schneller wird es für das Kind und dich leichter.
Überlege dir, was du deinem Kind beibringen möchtest und beginne das zu vermitteln.
Die Kleine braucht euch als Wegweiser.
Und ihr die Erleichterung, die ihr euch erarbeiten könnt.