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"Wieso hast DU keine Freundin?"

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Das muss sich, aber zeitlich irgendwo auch verändert haben. Meine Eltern, klassische Boomer der frühen 60er, verstehen überhaupt nicht, warum sich viele junge Leute heutzutage mit der Partnersuche so schwer tun.

Es gibt keine wirtschaftlichen Abhängigkeiten mehr und daher ist die Bereitschaft allein zu bleiben größer denke ich. Zudem sehe ich im Umfeld (bei Männern und Frauen) oft die Kombination, dass man selbst wenig zu bieten hat, aber ganz viel erwartet. Da treffen zu viele Menschen aufeinander, wo es dann einfach nicht passt.
 
Es gibt keine wirtschaftlichen Abhängigkeiten mehr und daher ist die Bereitschaft allein zu bleiben größer denke ich. Zudem sehe ich im Umfeld (bei Männern und Frauen) oft die Kombination, dass man selbst wenig zu bieten hat, aber ganz viel erwartet. Da treffen zu viele Menschen aufeinander, wo es dann einfach nicht passt.

Naja die wirtschaftlichen Abhängigkeiten waren in den 80ern auch schon weniger. Trotzdem brauchte es damals keine Pick Up Artists, reaktionäre Ikonen junger frustrierter Männer wie Jordan Peterson oder Andrew Tate und es gab auch keine Leute die sich selber über den Misserfolg bei Frauen definierten. Mein Vater und meine gesamte Familie waren jetzt auch alle nicht Superman und haben jemanden gefunden. Es waren Durchschnittsmenschen mit bürgerlichem Beruf und gutem Mittelschichtsleben. In China sollen z.B. 40 Millionen männliche Chinesen keine Aussicht auf eine Partnerin haben. Auch in Ostdeutschland gibt es einige bedenkliche Entwicklungen in diese Richtung. Umgekehrt könnte man auch fragen, warum es auch kriminelle Vertreter wirklich toxischer Männlichkeit, gibt die in einer Beziehung sind. Was bieten solche Menschen einer Frau Positives an? Ich habe auch mal ein Buch über den Machismo in Lateinamerika gelesen. Solche Tendenzen findet man aber abgeschwächt auch immer noch in den USA und Zentraleuropa. Der Machismo müsste ja eigentlich etwas sein, dass Frauen abstößt oder?
 
Gutes Aussehen, Status, ein irgendwie anziehendes Wesen. Das Aussehen ist in den letzten Jahrzehnten einfach viel wichtiger geworden. So sind die Entwicklungen und die vermeintlich paradoxen Beziehungskonstellationen zu erklären.

Ja gut, aber vieler dieser klassischen Machos vor allem in Lateinamerika taugen ja auch nichts als Versorger, weil sie im Knast sitzen und die Mütter alleinerziehend zurücklassen. Da müsste man also wirklich die Frage stellen, was die außer dem Äußeren zu bieten haben. Ich bin mir bei dem Argument mit der wirtschaftlichen Abhängigkeit und ,,wenig zu bieten" sowieso nicht ganz so sicher. Dann müssten doch vor allem die armen Männer und Männer aus der ,,Unterschicht", Sozialhilfeempfänger oder Niedriglohnarbeiter alleine sein. Das Phänomen scheint aber genauso in der Mittelschicht und im Bürgertum aufzutreten. Solche Männer hätten ja mit intaktem Berufsleben, guter Bildung und einigen Interessen durchaus etwas zu bieten. Da müsste es dann letztlich doch an der Optik oder mangelnden sozialen Kompetenzen liegen, wobei es sicher nicht immer an den sozialen Kompetenzen liegt, wie das Beispiel meines Freundes von vorhin verdeutlichte. Der sah einfach verdammt gut aus, egal wie fertig oder kaputt er innerlich war.
 
🙄
Gutes Aussehen, Status, ein irgendwie anziehendes Wesen. Das Aussehen ist in den letzten Jahrzehnten einfach viel wichtiger geworden. So sind die Entwicklungen und die vermeintlich paradoxen Beziehungskonstellationen zu erklären.

Solche Vertreter bieten den Frauen einfach viel "Aufregung und Spannung" im Leben... wie auch immer genau das nun auszulegen wäre und in welche Situationen...

Es gibt nichts schlimmeres, als den Computer, Auto und Film Nerd der ein für Frauen scheinbar langweiliges Leben führt wie ich z.B.

Frauen sind genetisch darauf ausgelegt viele Emotionen in ihrem Leben zu haben... erst dann fühlen sie sich "befriedigt" in einer Beziehung. Das können natürlich Machos, Gigolos, Aufreißer, Arrschlöcher und Blender perfekt bieten.

Da müsste es dann letztlich doch an der Optik oder mangelnden sozialen Kompetenzen liegen, wobei es sicher nicht immer an den sozialen Kompetenzen liegt, wie das Beispiel meines Freundes von vorhin verdeutlichte.

Soziale Kompetenzen und Flirtfähigkeiten sind zwar miteinander verwandt, sind bei vielen Männern aber durchaus getrennte 2 Paar Schuhe.
 
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Solche Vertreter bieten den Frauen einfach viel "Aufregung und Spannung" im Leben... wie auch immer genau das nun auszulegen wäre und in welche Situationen...

Es gibt nichts schlimmeres, als den Computer, Auto und Film Nerd wie ich der ein für Frauen scheinbar langweiliges Leben führt wie ich z.B.

^^ Aber es gibt doch heute etliche sogenannte E-Girls, die auch zocken, Serien-Nerds sind und, dass man Frauen mit Autos und Motorrädern beeindrucken kann, ist doch dem Klischee nach zumindest seit dem 80er Jahre Kino bekannt.

Letztlich sind die von mir erwähnten Machos ja aber trotzdem gesellschaftlich oft vollkommen erfolglos. In der Gegen meiner Eltern gab es z.B. mal einen Industriearbeiter, der im ganzen Dorf für seinen Alkoholismus bekannt war. Ebenso neigte er zu Gewalt (auch gegen Frauen) und dazu ständig die Jobs zu wechseln. Er war recht gut gebaut und nicht ganz hässlich, aber dieser Typ hat 4 Kinder bei 3 Frauen. Das verstehe ich einfach nicht. Da fallen doch alle Argumente, die immer gebracht werden aus dem Raster. So jemand ist kein guter Versorgertyp, die eigene Freundin muss Angst vor ihm haben und er hat auch gesellschaftlich kein hohes Ansehen. Das kann dann echt nur an der Faszination für einen ,,Bady Boy" liegen.
 
^^ Aber es gibt doch heute etliche sogenannte E-Girls, die auch zocken, Serien-Nerds sind und, dass man Frauen mit Autos und Motorrädern beeindrucken kann, ist doch dem Klischee nach zumindest seit dem 80er Jahre Kino bekannt.

Das ist immer noch eine absolute Unterzahl... und die meisten sind heiß begehrt und sofort vergeben. Wie so oft habe ich auch da keine Chance gegen die übermächtige männliche Konkurrenz
 
Letztlich sind die von mir erwähnten Machos ja aber trotzdem gesellschaftlich oft vollkommen erfolglos. In der Gegen meiner Eltern gab es z.B. mal einen Industriearbeiter, der im ganzen Dorf für seinen Alkoholismus bekannt war. Ebenso neigte er zu Gewalt (auch gegen Frauen) und dazu ständig die Jobs zu wechseln. Er war recht gut gebaut und nicht ganz hässlich, aber dieser Typ hat 4 Kinder bei 3 Frauen. Das verstehe ich einfach nicht. Da fallen doch alle Argumente, die immer gebracht werden aus dem Raster. So jemand ist kein guter Versorgertyp, die eigene Freundin muss Angst vor ihm haben und er hat auch gesellschaftlich kein hohes Ansehen. Das kann dann echt nur an der Faszination für einen ,,Bady Boy" liegen.

Er bietet den Frauen ein "aufregendes" Leben durch ständige emotionale Herausforderungen. Das wird hier keine Frau im Forum zugeben, am im innersten verabscheuen die meisten Frauen ruhige Nerds wie mich, und würden sofort lieber den Macho nehmen, der womöglich fremdgeht und handgreiflich werden kann.
 
Er bietet den Frauen ein "aufregendes" Leben durch ständige emotionale Herausforderungen. Das wird hier keine Frau im Forum zugeben, am im innersten verabscheuen die meisten Frauen ruhige Nerds wie mich, und würden sofort lieber den Macho nehmen, der womöglich fremdgeht und handgreiflich werden kann.


^^ Naja die Pich Up Artists reden solchen Männern wie dir ein, dass sie den Frauen zu sehr ähneln würden in ihrem Wesen. Ich halte das aber für abwegig. Gutaussehende Uni-Hipster haben schon auch oft eine Freundin, die sind ja auch keine toxischen Männer.
 
In China sollen z.B. 40 Millionen männliche Chinesen keine Aussicht auf eine Partnerin haben. Auch in Ostdeutschland gibt es einige bedenkliche Entwicklungen in diese Richtung.
Ja weil in der Vergangenheit Chinese 1 Kind bekommen durften und dies lieber männlich sein sollte. Was mit weiblichen Babys passiert ist wollen wir mal nicht thematisieren. Einzelne Chinesen holen sich Ihre Frau aber auch aus Vietnam etc.

Es hilft ja nix, wenn es nicht genug Frauen gibt, bleibt man/Mann halt allein.
 
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