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Einsamkeit in der Beziehung

Aber hattest du tatsächlich auch solche gesundheitlichen Probleme in der Dimension der TE? Das ist doch ein Vabanquespiel auf dem Rücken des Kindes? Was, wenn es nicht funktioniert?! 😳
Niemals ist ein Kind die Lösung für eine kaputte Beziehung oder die eigene schlechte Gesundheit.
A.) Migräne muss kein lebenslanges Schicksal sein, dafür gibts Beweise
B) hier wird nicht erzählt, dass die Beziehung kaputt ist, er ist nur abends öfters aus, sonst gefällt es ihr ja, beschreibt Maya, das oftmalige Bedürfnis nach mehr Nähe ist nicht gedeckt und das kann sich ändern, wenn sie zu dritt, zu viert sind. Jetzt sagt bloß, dass das Kind leiden muss, wenn die Mama Zeit hat und da ist und wenn es einen Papa gibt, der nach Beschreibung von Maya sehr viel tut, um ein gemütliches Zuhause aufzubauen.
Beide haben einen Plan und wenn der durchgezogen wird, geht die Rechnung auf.
Das ist ein Modell, wie es oft vorkommt- man tut sich zusammen, baut sich was auf und ist in einer Gemeinschaft, innerhalb dieser kann man gestalten und verbessern. Reparieren, oder wegwerfen..?
 
Die Mutter meines Lebensgefährten hatte oft Migräne, dann wurde eine Magen-Op durchgeführt, ( sie hatte wegen der Medikamente ein Geschwür) seltsamerweise, unerklärlich- zugleich war auch die Migräne weg mit der OP.
Bei meiner Freundin klappte das mit dem "Öffnen" zur Lust, das half wirklich, sie war selbst baff. Angeblich soll das auch bei Hitzewallungen helfen, falls jemand darunter leidet und was sicher auch gegen Stress hilft, das ist entspannend lieben, liebend entspannen..
Vielleicht noch mal kurz zum Thema Migräne um zu verdeutlichen, warum diese Beeinträchtigung so wahnsinnig schwierig zu behandeln ist: Als Auslöser für Migräne sind sage und schreibe 420!!! Trigger bekannt. Der TE hier auch nur ansatzweise Tipps geben zu wollen, was sie ändern sollte, um diesbezüglich Besserung zu erfahren, kann einfach nicht funktionieren. Erst recht bitte kein Experiment Kind!

Und ja, Migräne muss kein lebenslanges Schicksal sein. Mal verschwindet sie einfach, mal kann man sie gut behandeln (so ein Beispiel bin ich), mal haut sie einen doch immer wieder um und man kann sie nur aushalten (meine Chefin ist so ein Fall). Man weiß es allerdings nicht und im Moment sind die Belastungen bei der TE da. Es hat sie ja sogar noch besonders schwer getroffen: Sie hat nicht nur ab und an mal einen Anfall, sondern chronische Kopfschmerzen, d. h. non-stop; die Anfälle sind dann die Peaks nach oben.

Die TE müsste für die Umsetzung ihres Kinderwunsches sicherstellen, dass es Unterstützungsmöglichkeiten gibt, damit sie Anfälle in Ruhe durchleben kann. Vorrangig wäre da der Partner gefordert, zu dem hier aber eben ein alles andere als verlässliches Bild gezeichnet wird.

Und nicht zu vergessen: Da gibt es auch noch die Kleinigkeit des CFS - offensichtlich sind diese Symptome ja noch viel gravierender, denn sie sagt ja, dass sie Party & Co. schlichtweg nicht mehr körperlich schafft.

Ich finde, es ist eigentlich müßig über ein Kind nachzudenken, wenn man einerseits verantwortungsvoll handeln will, die gesundheitlichen Probleme aber so massiv sind wie bei der TE und die Unterstützung durch den Partner so gering. Man kann sich das alles wegdiskutieren bis schönreden - im worst case ist der/die Leidtragende dann das Kind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, bei so viel Romantisierung wird mir glatt ein bisschen übel.
Was du Romantisierung nennst, das ist das Bindemittel, der Leim, der Gruppen zusammenfügt und lebenslang zusammen halten kann. Weißt eh- das hat was, wenn man als Kind, als Partner ohne Zoff zusammenlebt, wo man liebevoll und achtsam umgeht miteinander. Übel kanns werden, wo das nicht da ist. Auf das kann man ja appelieren, entweder haben wir es so, oder andersrum.

Da würde ich auch ansetzen, ihn fragen, was er will. Zur Trennung gehts hier lang, zum Zusammenbleiben da lang. Man kann das ja klären.
 
Ein schreiendes Baby hilft nicht gegen Migräne...
Als ob Kinder nur schreien würden und schwer wären. Diese Phase war die absolut Netteste in meinem Leben, wo ich meine Zwutschis umgebunden hatte und nie, nie, nie möchte ich diese Zeit missen, wo ich aufging wie ein Hefezopf neben ihnen und bei ihnen.
Wir hatten am Sonntag eine Familienfeier, Großfamilie saß an einem Tisch, alle Kinder, alle Partner, alle Enkel, Nichten, Tanten, Neffen, Onkel, Geschwister, Oma, Opa von weit her reisten alle an. Familie ist ein Projekt, nichts zu fürchten, ganz im Gegenteil.
 
Als ob Kinder nur schreien würden und schwer wären. Diese Phase war die absolut Netteste in meinem Leben, wo ich meine Zwutschis umgebunden hatte und nie, nie, nie möchte ich diese Zeit missen, wo ich aufging wie ein Hefezopf neben ihnen und bei ihnen.

Ja, DU. Das ist nicht bei allen so. Mein erstes Kind war so, wie du es beschreibst, pflegeleicht und gut zu haben. Mein zweites Kind war ein sogenanntes High-Need-Kind, konnte nicht abgelegt werden, hatte immer Hunger, hat nie geschlafen und konnte zu viel äußere Reize (z. B. bei so einer Familienfeier) im ersten Jahr gar nicht ertragen.

Es ist ja nicht so, als wäre ich unerfahren gewesen. Man kann aber nie wissen, wie das Kind ist. Und dann stößt man eben mit Vorerkrankungen und abwesendem Partner sehr schnell an seine Grenzen.

Ich hatte das Glück, dass meine Eltern damals meine Große oft genommen haben oder den Kleinen im Kinderwagen spazieren gefahren haben. Sonst wäre das erste Jahr kaum auszuhalten gewesen.
 
Jeder Mensch hat auch schöne Seiten und gute Eigenschaften. Aber das rechtfertigt einfach nicht, dass er Schmerzen zufügt. Hier geht's nicht um ein paar Eigenschaften, die man mit Zähneknirschen hinnimmt, weil der Rest ja so doll ist. Hier geht es um einen Mann, der die Kranke TE 95% (!) der Zeit alleine lässt, um sich mit Kumpels fast komatös (!) zu saufen und quengelt, dass die TE nicht mitmacht beim Alkoholmissbrauch.

Liebe TE, es ist nicht okay für dich, denn du leidest. Du stehst in der Liste der Prioritäten deines Freundes ziemlich weit hinten. Weit hinter Alkohol und Männerrunde. Mit dir Zeit zu verbringen ist ihm zu fad. So sieht es aus. Auch wenn er nett lächelt.

Ja, du liebst ihn. Leider liebst du dich anscheinend bedeutend weniger.
 
Wir haben Maya gar nicht gefragt, ob sie sich eine Familie wünscht, ob sie überhaupt Mutter sein mag.
Wozu der Zubau? Wozu der Ausbau? Wieso machen sie das? Warum ist er dafür gewesen, dass sie zu ihm zieht? Was will er? Da gibts halt noch allerhand zu befragen. Wie gesagt, es gibt viele Wege, nicht jeder führt zum Ziel. Welches haben sie?
Mein Jüngster hat erzählt, wenn man ihm vor drei Jahren gesagt hätte, dass er mit einem Schwiegervater Holz schneidet, ein Kind auf dem Schoß hat, bei sich handwerkliche Fähigkeiten entdeckt, versorgt, bemuttert, häuslich ist, das hätte er nie von sich gedacht. Fühlt sich gut an, macht happy- so meint er.
 
Jeder Mensch hat auch schöne Seiten und gute Eigenschaften. Aber das rechtfertigt einfach nicht, dass er Schmerzen zufügt. Hier geht's nicht um ein paar Eigenschaften, die man mit Zähneknirschen hinnimmt, weil der Rest ja so doll ist. Hier geht es um einen Mann, der die Kranke TE 95% (!) der Zeit alleine lässt, um sich mit Kumpels fast komatös (!) zu saufen und quengelt, dass die TE nicht mitmacht beim Alkoholmissbrauch.

Liebe TE, es ist nicht okay für dich, denn du leidest. Du stehst in der Liste der Prioritäten deines Freundes ziemlich weit hinten. Weit hinter Alkohol und Männerrunde. Mit dir Zeit zu verbringen ist ihm zu fad. So sieht es aus. Auch wenn er nett lächelt.

Ja, du liebst ihn. Leider liebst du dich anscheinend bedeutend weniger.
Und mit einem Gewehr drohte...sie solle ihn erschiessen.
 

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