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Leidiges Thema Finanzen

Den Vorwurf, dass er dich finanziell ausnutzt, wie hier manche frei aus dem Bauch raus behaupten, kann ich nicht teilen... Ich wuerde ihn eher so einschaetzen, dass er grosszuegiger wird, sobald es bei ihm mal finanziell besser laeuft... Das mache ich an der Beobachtung fest, dass er sich um die Beziehung bemueht...


Vielen Dank! Er ist ansonsten wirklich ein sehr toller Mensch. Und ich möchte das eigentlich auch nicht glauben, dass er es ausnutzt. Aber bisschen Bauchweh habe ich halt schon, wenn er einfach so häufig davon ausgeht, dass ich bezahle.

Wir müssen halt wirklich mal reden, ist aber ein so doofes Thema.
 
Weil es rechtlich so ist, wenn vertraglich nichts anderes vereinbart wird. Kann man auch im Netz nachlesen. Im Scheidungsfall (der ja hoffentlich nicht eintritt) wird der Zugewinn während der Ehe berücksichtigt, außer (!) ein etwaiges Erbe.

Beispiel: ich gehe mit 70.000 in die Ehe. Gewinne dann z.B. während der Ehe 10.000 im Lotto und erbe 20.000. Dann würde im Scheidungsfall einzig die 10.000 berücksichtigt werden.
Sprich mit ihm. Das hat keinen Zweck dir die Zahlen um die Ohren zu rechnen. Ein Ehevertrag macht sicherlich Sinn, wenn man eine gewisse Differenz in solchen Fällen hat und dies einfach absichern möchte.

Ich will niemanden sagen, dass eine Ehe nicht funktioniert, ganz klar. Aber man kann auch durchaus sehen, dass er Trend heutzutage eben anders verläuft. Wenn du dich damit besser fühlst, ist das ein Thema dass ihr beide besprechen und zustimmen solltet.

Wie gesagt, wenn ihm auch eure Liebe wert ist, ist das sch**ßegal ob da ein Ehevertrag steht oder nicht, das hat nichts mit eurer Liebe zutun. Aber egal was du machst, gehe auf ihn zu, redet... redet, redet, redet. Ist einfach das beste, dass du machen kannst. Niemand von uns kann ihn oder dich vollkommen einschätzen 🙂
 
Den Vorwurf, dass er dich finanziell ausnutzt, wie hier manche frei aus dem Bauch raus behaupten, kann ich nicht teilen...
Ich auch nicht. Er hat halt hohe Kosten.

Du @Alex81, hast dich anfangs sehr großzügig gezeigt und bei ihm den Eindruck erweckt, dass du auch gerne gibst.

Aber innerlich rechnest du ziemlich kleinlich auf. Echte Großzügigkeit sieht anders aus. Klar brauchst du dich nicht ausnutzen zu lassen, aber ich finde nicht, dass er das tut.

Du schriebst ja schon, dass du sehr misstrauisch bist. Dazu gehört auch die Angst, ausgenutzt zu werden.

So richtig lieben tust du ihn nicht, oder? Sonst würdest du es dir verbitten, wie er hier von manchen als geldgeiler Schnorrer hingestellt wird.
Aber bisschen Bauchweh habe ich halt schon, wenn er einfach so häufig davon ausgeht, dass ich bezahle.
Geht er wirklich davon aus? Ich habe es so verstanden, du zückst die Geldbörse, aber dann bist du innerlich sauer, wenn er das annimmt. Woher soll er das wissen?
 
Ich finde nicht, dass die TE kleinlich ist. Es meldet sich ihr Gerechtigkeitsempfinden.
Sie gibt zwar gerne, möchte aber trotzdem, dass es im Verhältnis bleibt, dass er nicht alles als selbstverständlich ansieht oder gar sie als Melkkuh. Dieses Selbstverständnist finde ich befremdlich
Wenn man nicht Geld im Überfluss hat, finde ich einen kritischen Blick aufs Geld auch legitim, ganz unabhängig davon, was womöglich noch an Rücklage im Hintergrund vorhanden ist.

Ich würde tatsächlich auch 2 Dinge empfehlen:

1. Ein Haushaltsbuch, in dem sämtliche Ausgaben dokumentiert werden. Man wundert sich, was da zum einen zusammen kommt; ggfs. aber auch, dass die Aufteilung eben doch sehr unausgewogen war - oder eben auch im anderen Fall - fairer als gedacht. Vordrucke gibt es in Schreibwarenläden; man kann sich natürlich auch einfach eine Excel-Tabelle anlegen. Wichtig ist, wirklich alles dort zu dokumentieren, denn Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.

2. Das gemeinsame Haushaltskonto, auf das dann am Monatsanfang von jedem Geld eingezahlt wird.
Wer wieviel zahlt oder ob beide gleichviel beisteuern, könnt ihr auf Basis des Haushaltsbuchs festlegen. Problematisch ist hier wahrscheinlich tatsächlich auch der Kindsunterhalt, der ganz schön zu Buche schlagen wird. Aber das lässt sich nun mal nicht ändern und wenn der Partner dadurch am Monatsende klamm ist, kann man das als Besserverdienender natürlich auch ein bisschen kompensieren. Ob das für dich zum jetzigen Zeitpunkt eures Zusammenseins schon angezeigt ist, ist eine andere Frage. Wenn nicht wird es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ihr euch einschränken müsstet - womöglich zu Lasten diverser Urlaube oder der Hobbies.

Ich meine auch aus einem der oben Beiträge herausgelesen zu haben, dass die TE ja ruhig mehr zahlen kann, wenn der Partner schon die kostenlose Unterkunft besorgt hat. Das sehe ich anders, da ich finde, dass man ausschließlich die Kostenseite berücksichtigen sollte und die dann eben hälftig kalkulieren oder leicht zu Lasten der TE in Relation zum zur Verfügung stehenden Einkommen.

Ich glaube auch nicht, dass der Partner die TE hier bösartig ausnutzt. Es scheint sich da aber eine Haltung verselbständigt zu haben. So finde ich es angemessen, dass dere Partner zur TE sagte, sie müsse für seine Kinder nichts mitzahlen, dann aber nicht nur zulässt, dass sie es macht (hier stellt sich die Frage, wie vehement sie ihm vermittelt hat, dass das für sie okay ist), sondern eben auch dass er weitere Forderungen stellen kann, die sie dann (vermutlich mehr als zu Recht) als unangemessen ansieht. Hier gerät etwas in Schieflage und man sollte sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich auch nicht. Er hat halt hohe Kosten.

Du @Alex81, hast dich anfangs sehr großzügig gezeigt und bei ihm den Eindruck erweckt, dass du auch gerne gibst.

Aber innerlich rechnest du ziemlich kleinlich auf. Echte Großzügigkeit sieht anders aus. Klar brauchst du dich nicht ausnutzen zu lassen, aber ich finde nicht, dass er das tut.

Du schriebst ja schon, dass du sehr misstrauisch bist. Dazu gehört auch die Angst, ausgenutzt zu werden.

So richtig lieben tust du ihn nicht, oder? Sonst würdest du es dir verbitten, wie er hier von manchen als geldgeiler Schnorrer hingestellt wird.

Geht er wirklich davon aus? Ich habe es so verstanden, du zückst die Geldbörse, aber dann bist du innerlich sauer, wenn er das annimmt. Woher soll er das wissen?

Auch wenn Du es vermutlich nicht glaubst, tut mir das gerade gut, was Du schreibst. Am Anfang war es noch recht ausgeglichen. Mittlerweile fiel es mir halt auf, dass er irgendwie äußerst selten mal das Portemonaie auspackt. Weil ich die Situation unangenehm finde, habe ich es halt immer wieder gemacht.

Und dann hatte ich eben im Urlaub fast alles für uns 4 bezahlt und er teilte mir dann überraschend mit, dass er in seiner Vorstellung noch die anteiligen 200,- bekommt. Das fand ich sehr seltsam und hat das Thema für mich eröffnet. Da habe ich dann halt mal darauf geachtet, wieviel ich bezahle, wieviel er.

Geldgeil ist er sicher nicht, dafür lebt er selb
 
Ich finde nicht, dass die TE kleinlich ist. Es meldet sich ihr Gerechtigkeitsempfinden.
Sie gibt zwar gerne, möchte aber trotzdem, dass es im Verhältnis bleibt, dass er nicht alles als selbstverständlich ansieht oder gar sie als Melkkuh. Dieses Selbstverständnist finde ich befremdlich
Wenn man nicht Geld im Überfluss hat, finde ich einen kritischen Blick aufs Geld auch legitim, ganz unabhängig davon, was womöglich noch an Rücklage im Hintergrund vorhanden ist.

Ich würde tatsächlich auch 2 Dinge empfehlen:
1. Ein Haushaltsbuch, in dem sämtliche Ausgaben dokumentiert werden. Man wundert sich, was da zum einen zusammen kommt; ggfs. aber auch, dass die Aufteilung eben doch sehr unausgewogen war - oder eben auch im anderen Fall - fairer als gedacht. Vordrucke gibt es in Schreibwarenläden; man kann sich natürlich auch einfach eine Excel-Tabelle anlegen. Wichtig ist, wirklich alles dort zu dokumentieren.

2. Das gemeinsame Haushaltskonto, auf das dann am Monatsanfang von jedem Geld eingezahlt wird.
Wer wieviel zahlt oder ob beide gleichviel beisteuern, könnt ihr auf Basis des Haushaltsbuchs festlegen. Problematisch ist hier wahrscheinlich tatsächlich auch der Kindsunterhalt, der ganz schön zu Buche schlagen wird. Aber das lässt sich nun mal nicht ändern und wenn der Partner dadurch am Monatsende klamm ist kann man das als Besserverdienender natürlich auch ein bisschen kompensieren.

Vielen Dank, das werde ich tatsächlich mal ansprechen. Doofes Thema, aber sollte geklärt werden. Ansonsten ist er ja wirklich wirklich toll!
 
Und dann hatte ich eben im Urlaub fast alles für uns 4 bezahlt und er teilte mir dann überraschend mit, dass er in seiner Vorstellung noch die anteiligen 200,- bekommt.
Das stimmt so aber nicht laut deiner eigenen Schilderung:
Die Hinfahrt habe ich selber gebucht für mich, er hatte die Rückfahrt (ca. 50,-) und den Mietwagen in Österreich (ca. 400,-) und das Hotel für seine Kinder und mich bezahlt (400,-). Ich habe dafür fast alles für uns 4 in Österreich bezahlt. Fast täglicher Einkauf, Fahrten mit Seilbahnen für uns 4, ein paar wenige Restaurantbesuche für uns 4, Sommerrodelbahn für uns 4 usw. Insgesamt habe ich ca. 600,- -700,- ausgegeben. Ich empfand es als ausgeglichen, hatte ihn aber dennoch gefragt, ob das für ihn so ok ist. Daraufhin meinte er, ob es für mich ok sei, wenn ich ihm noch 200,- gebe, quasi mein Anteil für Mietwagen/Hotelzimmer.
Wenn du nicht nachgefragt hättest, hätte er vermutlich nichts gesagt. Außerdem hat er die Gratis-Unterkunft besorgt.
in eine Hütte in Österreich, die wir kostenlos nutzen konnten, weil sie einer Freundin von ihm gehört
Ich finde es ein bisschen unfair, ihn jetzt immer negativer hinzustellen, nur weil hier viele in dasselbe Horn blasen.
 
Das stimmt so aber nicht laut deiner eigenen Schilderung:

Wenn du nicht nachgefragt hättest, hätte er vermutlich nichts gesagt. Außerdem hat er die Gratis-Unterkunft besorgt.

Ich finde es ein bisschen unfair, ihn jetzt immer negativer hinzustellen, nur weil hier viele in dasselbe Horn blasen.

Dem kann ich mich nur anschliessen... Du hast hier dein Misstrauen geauessert, was voellig legitim ist... Das hier manche dein Misstrauen aber gleich als Fakten fuer boese Absichten deines Partners uminterpretieren, finde ich sehr grenzwertig...
Keine Beziehung ist perfekt... Aber du hast, laut deiner Beschreibung, sehr viele positive Aspekte in der Partnerschaft fuer die du Dankbar sein kannst...
 
Auch wenn Du es vermutlich nicht glaubst, tut mir das gerade gut, was Du schreibst.
Glaub ich dir gern, ich meins ja auch wirklich nicht böse.

Ich finde halt, dass einige den Mann hier nach den paar Schilderungen von dir sehr verurteilen und das gefällt mir nicht. Lass dich da nicht allzu negativ beeinflussen.

Ihr habt was Schönes am Laufen, du magst seine Kinder sehr gern, das soll doch nicht wegen Geld scheitern. Natürlich ist klar, dass du nicht für alles allein aufkommst, aber so ist es ja nicht.
 

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