G
Gelöscht 124470
Gast
Ich denke, dass jeder von Euch beiden für sich eine Tendenz erarbeiten sollte.
Meine Ansicht nach hast Du absehbar ein "Lebensarbeitszeit-Kontingent".
Wenn Du die entsprechenden Stunden mit wenig Verdienst absolvierst, wirst Du damit leben können.
Wirklich mehr wird daraus nicht.
Wenn Du aber mindestens Deine besten ( das sind die kommenden) Jahre in den Erwerb von Qualifikationen steckst und dazu noch nebenbei arbeitest, wirst Du Dich später ausruhen können. Das Später ist die Zeit, die Du bei Eltern beobachtest, wenn es für sie langsam mühevoll wird, sich zu bücken.
Die kommende Zeit kannst du zudem dazu benutzen, ein Kind groß zu ziehen.
Dass Du aber nach dem Kind noch mal voll durch startest, kannst du vergessen, weil Du Dich entweder inzwischen routinemäßig dumm gearbeitet hast und das Lernen verlernt hast, oder weil Du es mit Nebenarbeit übertrieben hast und sich Verschleiß bemerkbar macht.
Also bliebe hierbei nur der Weiterentwicklungsweg - mit Kind - mit Nebenjob. Das alles sauber austariert und abgestimmt.
Was Dein Mädchen betrifft, liegt die Zukunft ziemlich daran, wie sie aufgewachsen ist.
Kommt sie von einem Bauernhof und kennt nichts anderes als säen, Tiere füttern und ernten, dann weiss sie was sie tut und es geht so weiter.
Wenn sie aber irgendwo im dritten Stock im Kinderzimmer aufgewachsen ist, dann hat sie bis 18 das Erwachsen- werden beigebracht bekommen und hatte jetzt grad mal 2 Jahre Zeit dieses zu üben.
Zwei Jahre sind in dem Alter eher wenig.
Daher kann es gut sein, dass sie sich plötzlich Mitte/Ende 20 noch mal dreht, und dann - und jetzt endlich- die Selbstverwirklichung anstrebt, die ihr ja nicht aus einem Kontinuum von Pflichterledigungen beigebracht wurde sondern sich anhand von irgendwelchen anderen Impulsen entwickelt.
Eine Rolle mag dann auch spielen, wo der Partner eine seiner Bildung entsprechenden Stelle ergattert, denn dies wird eher nicht "nebenan" sondern weiter weg sein.
Eine sichere Prognose kann niemand aufstellen, man kann es entweder versuchen oder sein lassen.
Später kann sich heraus stellen, dass - egal wie entschieden wurde - die Entscheidung falsch war.
Sie wurde aber nach heutigem Kenntnisstand getroffen und ist damit vertretbar.
Immer.
Meine Ansicht nach hast Du absehbar ein "Lebensarbeitszeit-Kontingent".
Wenn Du die entsprechenden Stunden mit wenig Verdienst absolvierst, wirst Du damit leben können.
Wirklich mehr wird daraus nicht.
Wenn Du aber mindestens Deine besten ( das sind die kommenden) Jahre in den Erwerb von Qualifikationen steckst und dazu noch nebenbei arbeitest, wirst Du Dich später ausruhen können. Das Später ist die Zeit, die Du bei Eltern beobachtest, wenn es für sie langsam mühevoll wird, sich zu bücken.
Die kommende Zeit kannst du zudem dazu benutzen, ein Kind groß zu ziehen.
Dass Du aber nach dem Kind noch mal voll durch startest, kannst du vergessen, weil Du Dich entweder inzwischen routinemäßig dumm gearbeitet hast und das Lernen verlernt hast, oder weil Du es mit Nebenarbeit übertrieben hast und sich Verschleiß bemerkbar macht.
Also bliebe hierbei nur der Weiterentwicklungsweg - mit Kind - mit Nebenjob. Das alles sauber austariert und abgestimmt.
Was Dein Mädchen betrifft, liegt die Zukunft ziemlich daran, wie sie aufgewachsen ist.
Kommt sie von einem Bauernhof und kennt nichts anderes als säen, Tiere füttern und ernten, dann weiss sie was sie tut und es geht so weiter.
Wenn sie aber irgendwo im dritten Stock im Kinderzimmer aufgewachsen ist, dann hat sie bis 18 das Erwachsen- werden beigebracht bekommen und hatte jetzt grad mal 2 Jahre Zeit dieses zu üben.
Zwei Jahre sind in dem Alter eher wenig.
Daher kann es gut sein, dass sie sich plötzlich Mitte/Ende 20 noch mal dreht, und dann - und jetzt endlich- die Selbstverwirklichung anstrebt, die ihr ja nicht aus einem Kontinuum von Pflichterledigungen beigebracht wurde sondern sich anhand von irgendwelchen anderen Impulsen entwickelt.
Eine Rolle mag dann auch spielen, wo der Partner eine seiner Bildung entsprechenden Stelle ergattert, denn dies wird eher nicht "nebenan" sondern weiter weg sein.
Eine sichere Prognose kann niemand aufstellen, man kann es entweder versuchen oder sein lassen.
Später kann sich heraus stellen, dass - egal wie entschieden wurde - die Entscheidung falsch war.
Sie wurde aber nach heutigem Kenntnisstand getroffen und ist damit vertretbar.
Immer.