Ich hoffe, Du findest in der "kleinen" Auszeit die Zeit, um Dir deine/eure Situation mal mit Abstand und vielleicht von außen zu betrachten.
Du bist nicht für das Seelenwohl deines Partners in diesem Maße verantwortlich. Du kannst deinem Partner deine Möglichkeiten aufzeigen (so weit und nicht weiter) und ihm die weiteren Schritte (Aufsuchen von Fachärzten incl. Annehmen von Behandlungskonzepten) anraten.
Ob er die weiteren Schritte tut oder nicht -vermutlich ja eher nicht nach deinen Ausführungen- solltest Du Dich deiner Grenzen bewusst werden und diese auch einhalten.
Eine räumliche Trennung kann hilfreich sein; ebenso wie eine Beendigung der Beziehung.
Du hast ein Recht, nicht in dieser, von Dir beschriebenen, "Abhängigkeit" zu leben. Du bist dazu nicht verpflichtet, wenn sich jemand nicht helfen lassen will. Und ohne Hilfe von außen scheint es bei deinem Partner wohl nicht zu gehen. "Pflichtbewußtsein" ist für eine Partnerschaft m.E. nicht hilfreich.
Ich hoffe, Du findest deinen Weg und wünsche Dir alles Gute bei den weiteren Schritten...auch auf deinem Weg...vielleicht mit ganz neuen und anderen Pfaden, als Du es jetzt noch denkst.