Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Mein Arbeitsstil ist eher sehr konzentriert und ungestört arbeiten, und dann ist man schonmal schneller fertig. Es wäre toll, wenn man dann auch früher gehen dürfte, wenn das Ziel erreicht ist, stattdessen muss man seine Arbeit auf 8 Stunden strecken, man soll sich den Kollegen anpassen oder bekommt immer mehr Arbeit damit man nicht fertig wird, die letzten Stunden kann man sich eh kaum noch konzentrieren.
Das lässt sich durch Aushandeln entsprechender Verträge regeln.
die ganze Zeit um Menschen herum zu sein ist echt anstrengend und entspricht überhaupt nicht meiner Natur.
Du hast deine Bedürfnisse gut im Blick.
Nach der Arbeit ist man komplett platt und macht gar nichts mehr.
Das kann nicht funktionieren, so kann es einem nicht gutgehen.
ich weiß nicht warum sich manche nicht selber beschäftigen können, mein Vater sagt immer, er wüsste gar nicht was er außer Arbeit tun sollte, aber ich hätte die ganze Zeit was Besseres zu tun.
Ich halte diesen Typ Mensch für selten, den meisten fiele Besseres ein als einem Brotjob nachzugehen.
Dann will man vielleicht wenigstens die Mittagspause alleine verbringen, damit es auch wirklich ne Pause ist, aber dann ist man direkt schon wieder Außenseiter.
Alles hat Konsequenzen, da muss man Prioritäten setzen.
War jetzt ein paar Jahre Solo-selbstständig als Übersetzer/Texter zu Hause und das ist viel besser, man teilt sich seine Zeit selber ein, habe so 4-6 Stunden gearbeitet, mit Pausen zwischendurch, wenn ich mich nicht konzentrieren konnte und dafür meistens 7 Tage gearbeitet, Wochenende brauchte ich nicht, weil man sich jeden Tag auch so genug erholt hat. Danach kann man sich noch mit Freunden treffen, da bin ich dann auch nicht so gestresst oder platt.
Dann hast du dein ideales Arbeitsmodell also gefunden.
Ein Nachteil ist, dass man mit eigenem Unternehmen, eigentlich nie wirklich Feierabend hat, man denkt immer irgendwie dran und sucht sich die nächsten Aufträge.
Abschalten kann man üben und so lernen. Gerade wenn einem so viel Spannendes zu tun einfiele, sollte das doch nicht so schwer umzusetzen sein.
Wenn man nicht arbeiten kann, gibts auch kein Geld
Dafür gibt's Versicherungen.
Alternativ zeitweise mehr arbeiten, Polster anlegen. Oder beides.
verdiene leider zu wenig und bin nicht gut im Netzwerken/Kundenakquise.
Dann geht dein Konzept nicht auf und wenn du keine Ideen hast das zu ändern, ist die Selbständigkeit nicht dein Weg.
Stehe jetzt vor ner Festanstellung als Softwaretester und der Lichtblick sind 3 Homeoffice Tage und flexible Vertrauensarbeitszeit und IT-Menschen, die mir ähnlich sind und sich schon lange Homeoffice erkämpft haben.
Das klingt schon fast perfekt.
Nach einer Weile könntest du um eine Vertragsänderung mit anderen Konditionen bitten. Oder woanders mit passenderem Vertrsg beginnen.
Ich frage mich immer, ob ich mir nicht mit meinen Urlaubstagen eine 4 Tage Woche basteln kann, damit man wenigstens nur 4 mal platt ist mit 3 Tagen Erholung statt 5 Tage platt mit 2x Erholung. Wenn das nicht reicht muss ich in Teilzeit, aber dann hat man auch echt Angst vor der Rente... Man will ja auch niemandem auf der Tasche liegen.
Könnte schwierig werden.
Wäre eine Option, die zu leistenden Arbeitsstunden auf 4 längere Tage zu legen statt auf 5?