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Ich schaffe es nicht mehr

Danke..... ich sehe es nicht als Leistung. Allzu oft würde ich es gerne einfach tun.
Das ist sehr schwer, das bei sich selbst zu sehen. Aber von außen kann ich Dir sagen, einfach nur Wow.

Ich bin gerade auch ziemlich am Limit und schaue mir den Berg von unten an und der ist schon sehr beeindruckend.

Wir können ja einfach uns gegenseitig erinnern, so eine Leistung muss man erst mal schaffen.
 
Ich kann nur verlieren. Überall. Egal wie sehr ich kämpfe. Das ist die bittere Wahrheit. Meine Zustände sind unaushaltbar. Starke Autoaggression.
Ich weiss nicht womit ich das verdiene.

Ich denke schon dass der Tod eine Lösung sein kann. Nach wie vor.
 
Wenn ich beim Notruf anrufe, verstehen die mich nicht. Ich kann mich nicht erklären und sie kennen sich nicht aus und geben Ratschläge. Das soll vor Suizid bewahren? Lachhaft.
Man muss im Gegenteil noch bewusst stark sein, um nicht noch tiefer abzurutschen durch deren Unwissen.
 
Ich weiß, ich kenne das auch. Und die sind damit überfordert, die sind nicht ausgebildet.

Es ist ein Armutszeugnis im Grunde, dass wir Betroffene Fortbildungen für die Leute in der Notaufnahme organisieren. Wir gehen da hin und erklären es ihnen, was jemand in so einer Situation braucht.

Es ist gut für das Empowerment, klar, mir gibt das Kraft, dass ich was tun kann, aber geraee das sollte so eigentlich nicht nötilg sein.

Mir ist es vor zwei Wochen ja auch so gegangen, ich bin in der Notaufnahme, finde den Mut zu sagen, dass ich dissoziiere, meinen Körper nicht spüre und kein Feedback geben kann und mein EIndruck ist, ich bin mir nicht sicher, ob die schon mal von Dissoziation gehört hat, aber sicher wusste sie nicht genau, wie sich das äußert. Man kommt sich dann wie ein Freak vor.
 
Die Sehnsucht nach Halt, nach Geborgenheit, nach Ruhe und Frieden in meinem Kopf und Herzen ist unerbittlich. Ich gäbe alles dafür.

Sie bringt mich irgendwann noch um den Verstand.
Liebe Enie,
ich fand deinen Thread erst jetzt und es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht, obwohl ich einiges ja schon wusste... Und es macht mich traurig, dass du ähnliche Erfahrungen wie ich machst - mit allem. Wir haben viele Parallelen, vor allem dass es bei mir auch schon so lange (22 J.) geht und ich keine Hilfe in Form von Therapie finde, egal, was ich tue, ich bin hochaktiv, aber nichts klappt. Da sagen die Therapeuten, "ach bei Ihnen müsste ich ja jede Woche Supervision machen" oder "Das ist mir zu schwerwiegend, zu traurig, zu aussichtslos" u.a.
Alles, was du brauchst und suchst, trifft auch auf mich zu. Ich wünsche dir dennoch, dass du niemals aufgibst.
 
Ich habe Beiträge noch nicht gelesen, bin nicht in der Lage. Brauche den Raum grad um alles loszuwerden.

Kein Mensch kann von mir erwarten, dass ich so lebe und ich will nichts mehr hören von "das geht vorbei", "das Leben ist so wertvoll" etc. pp.
Das beeinflusst mich und ist alles salopp daher gesagt. Es stimmt nicht! Ich sollte auf MICH hören, auf niemanden sonst.

Würde ich alles der Natur überlassen und die Medikamente absetzen, ich würde mich wohl aus Verzweiflung umbringen. Ich war 2019 an dem Punkt und es hat leider nicht ganz geklappt.

Daraufhin bekam ich wieder Medikamente. Was wäre das Schöne, das ich verpasst hätte, wäre ich 2019 verstorben? Das Schöne, von dem alle immer reden, das man nicht verpassen soll?
Ich kann es nicht sagen. Mit Sicherheit wäre mir sehr sehr viel Schmerz erspart geblieben.
Ich hätte P. nicht kennengelernt, meinen Ex
Und M.
Und all die Leute in der WG. Mit niemandem bin ich noch in Kontakt. Einfach mit niemandem. Ich würde wollen, aber die anderen nicht. Ich denke, ich bin denen zu anstrengend, zu schräg, zu viel einfach.

Es wäre auch ok, wenn ich die letzten vier Jahre nicht erlebt hätte. Voll ok sogar.

Ich werde mich bald so schämen für all den Mist, den ich hier von mir gebe, dass es beser wäre alles gleich zu beenden. Man kann es eh nicht ernst nehmen. Man kann mich nicht ernst nehmen.

Es ist echt schlimme Manipulation, dass die Leute einem immer sagen, man solle sich nicht umbringen. Das macht etwas mit mir. Aber was soll ich stattdessen? Vor mich hin vegetieren, leiden, verzweifeln, mich selbst abwerten, weinen, mich gegen den Druck wehren, mir weh zu tun?Mich immer und immer wieder verletzen lassen?
Ist es das, was man von mir erwartet? Das kann doch niemandes Ernst sein. Einfach nicht.

Diese Leute wissen ganz offensichtlich nicht, wovon sie reden. Also kann man sie doch auch nicht Ernst nehmen.

Gibt es einen Preis, wenn man es bis zum natürlichen Tod schafft?
Eine Trophäe? Credits? Eine Traumhaus und ein Rennross?

Für die Mods:ich werde mir nichts antun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Enie,
harter Toback, auch mir geht es manchmal so, naja mir hilft es manchmal, darum zu wissen das nicht jeder Tag gleich ist, auch wenn viele scheisse sind, gibt es durchaus auch Gute...

hau in die Tasten und lass uns an deinen Gedanken teilhaben, und Kopf hoch

fühl dich gedrückt Casper
 
Ja habe gerade mein Emotions ausbruch hinter mit. Mir geht das auch nicht anders.
Ich weiss nur an irgendeiner Stelle das es wieder vorbei geht und nehme meine Medi und Bedarf ein.
Ich merke immer wieder dass ich einfach zu mir finden muss und nicht das im aussen suchen darf.
 

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