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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Er lässt sich nicht scheiden. Was soll ich tun?

Mich macht es betroffen, wenn Leute, die auch noch einen therapeutischen Anspruch bzw irgendeine Ausbildung in dem Bereich für sich beanspruchen, nur ein paar Seiten von einem Thread lesen und dann mit klugen Ratschlägen reingrätschen. Das ist keine Hilfe! Wenn man nicht alles lesen möchte, ist es besser, nichts zu sagen, als am Thema vorbeigehende Ratschläge zu erteilen. Es ist einfach kontraproduktiv, einen Faden nicht ganz zu lesen und dann lauthals zu trompeten.
Wolke, den ersten Schritt hast du souverän gemeistert. Ich wünsche dir, dass du so stark bleiben kannst. Du hast jemand Besseren verdient!
 
@Ombera: Off topic, aber ich kann das nicht so stehen lassen, was du über mich hier schreibst (zumal es eigentlich nicht üblich ist, andere Schreibende hier öffentlich zu kritisieren!).

Wenn man nur noch dann etwas schreiben darf hier, wenn man "alles" gelesen hat, können wir das Forum schließen.

Wolke0 hat ihre Situation beschrieben und eine klare Frage gestellt. Und auf Nachfragen klar geantwortet. Daraus lässt sich schon genügend Information ableiten, um einen Tipp zu formulieren. Dazu muss ich nicht jeden Kommentar hier lesen.
 
Liebe Wolke,

ich möchte mit dir noch etwas aus meinem Erfahrungsschatz teilen, das womöglich erklärt, warum auch ich dir so dringend zum Ende mit Schrecken rate. Von meiner eigenen worst Beziehung ever hatte ich berichtet. Viele meiner Freunde erzählten mir später, sie hätten sich gewundert, warum ich das Drama überhaupt so lange mitgemacht hätte, ich sei dafür doch gar nicht der Typ, dass sie aber auch erstaunt seien, dass ich es so gut weggesteckt hätte. Ich würde das sogar in weiten Teilen bestätigen; andere wären wahrscheinlich zwischenzeitlich in der Klapse gelandet, denn es sind noch viel mehr Dinge vorgefallen, von denen ich hier gar nicht erzählt habe, da es einfach nicht passt und da sie auch ausgesprochen unglaublich waren. Ich würde mich per se als sehr resilienten Menschen bezeichnen, der sich immer auch aus eigener Kraft weiterhelfen konnte, wenn mal etwas nicht so gut lief. Stets konnte ich auf meine innere Stärke und Stabilität vertrauen und dass ich Situationen von Emotionen entkoppeln und sie recht rational zu analysieren vermochte, irgendwann kam ich zu Lösungen und habe sie auch umgesetzt. Man sollte also meinen, dass alles gut ausgegangen ist.

Das ist es im Großen und Ganzen wohl auch; Narben sind nicht zurückgeblieben, aber immer noch blaue Flecken. Diese Beziehung hat mit mir etwas gemacht, das ich nur sehr schwer und nach vielen Jahren abstellen konnte, teilweise noch immer latent mit mir herumschleppe.

Ich war zuerst sehr misstrauisch, habe zwar gut gelebt und das auch genossen, wollte wenig an das Vergangene denken - so ganz konnte ich das aber nicht. Ich war immer so unterwegs, dass ich wusste, ich brauche eigentlich niemanden, komme auch alleine klar und bin jederzeit in der Situation, mich zurückzuziehen. Eigentlich ja super, sollte man denken. Aber für einen neuen Partner ist es das nicht: Er musste mit diesem Misstrauen klar kommen, das er gar nicht verschuldet hatte. Wenn wir uns mal stritten hab ich dann auch schnell, oft viel zu schnell gesagt, dass wir uns auch gerne trennen könnten und habe ihn damit zeitweise sehr verletzt. Erst nach und nach wurde es besser - ich habe diese Haltung sogar ein Stückweit in die Erziehung unserer Tochter hineingetragen und ihr geraten, sich immer so zu positionieren, dass sie jederzeit aus einer Beziehung ausbrechen und auf eigenen Füßen stehen kann. Dass sie sich niemals in irgendwelche Abhängigkeiten begeben soll. Eigentlich finde ich das schon schlimm, aber diese Erfahrungen haben mich eben doch stärker geprägt als ich zugeben wollte und ich kann bis heute nicht ganz aus meiner Haut.

Auch bei deiner Schilderung der stets kurz vorher gecancelten Urlaube hatte ich ein Déjà-vu. Auch ich hatte immer wieder schöne Urlaube geplant, mir im Job dafür freigenommen, sogar schon bezahlt - und dann passierte wieder etwas, ein Streit wurde völlig unvermittelt vom Zaun gebrochen, so dass wir den Urlaub nicht antreten konnten. Teilweise waren sogar schon die Koffer gepackt, der Abflug wäre wenige Stunden später gewesen. Am Ende fand ich dann raus, dass er aus diversen Gründen niemals hätte fahren können. Bis heute, also satte 20 Jahre später, ist es noch so, dass ich im Hinterkopf habe, dass ein geplanter Urlaub womöglich nicht stattfinden wird. Natürlich kann immer mal etwas passieren, das ist dann aber schicksalsbedingt und nicht bewusst manipuliert. Aber diese lancierten Streitigkeiten habe ich danach nie wieder erlebt und trotzdem schwebt die Erfahrung noch wie ein Damoklesschwert über mir.

Was ich damit sagen will: All diese negativen Erfahrungen und Enttäuschungen haben mich geprägt und es ärgert mich bis heute, dass es diesem Menschen gelungen ist, so etwas in mir auszulösen. Je länger du mit ihm zusammenbleibst, desto mehr solcher negativer Erlebnisse können sich manifestieren und dich auf eine Art beeinflussen, dass du in Teilen ein anderer Mensch wirst. Gesteh ihm diesen Einfluss nicht zu - du hast ein Recht auf ein zufriedenes und glückliches Leben, in dem du um deiner selbst willen geliebt und geachtet wirst und deinerseits bedingungsloses Vertrauen schenken kannst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lauf weg. Such dir jemanden der ganz für dich da ist und auch da sein will. Du bist liebessüchtig. Bitte zieh da kein unschuldiges ind mit rein. Selbst wenn er sich trennt, mit diesem Mann wirst du niemals glücklich sein. Glaube mir , in Wirklichkeit verachtet er dich sogar dafür , dass du dich für diesen Mätressendienst und deine Bedürfnisse opferst. Ganz ehrlich? Siehe das mal klar und bring dich in sicherheit. Mehr kann ich dir dazu zwar sagen, aber du würdest es nicht hören wollen. Hast du keinen Selbstwert oder ist der schon dem dopaminausch zum Opfer gefallen? Hast du keine Standards?
Danke für deinen Kommentar. Eines möchte ich allerdings nichts so stehen lassen. ICH habe sicherlich nirgends ein unschuldiges Kind mi
Liebe Wolke,

ich möchte mit dir noch etwas aus meinem Erfahrungsschatz teilen, das womöglich erklärt, warum auch ich dir so dringend zum Ende mit Schrecken rate. Von meiner eigenen worst Beziehung ever hatte ich berichtet. Viele meiner Freunde erzählten mir später, sie hätten sich gewundert, warum ich das Drama überhaupt so lange mitgemacht hätte, ich sei dafür doch gar nicht der Typ, dass sie aber auch erstaunt seien, dass ich es so gut weggesteckt hätte. Ich würde das sogar in weiten Teilen bestätigen; andere wären wahrscheinlich zwischenzeitlich in der Klapse gelandet, denn es sind noch viel mehr Dinge vorgefallen, von denen ich hier gar nicht erzählt habe, da es einfach nicht passt und da sie auch ausgesprochen unglaublich waren. Ich würde mich per se als sehr resilienten Menschen bezeichnen, der sich immer auch aus eigener Kraft weiterhelfen konnte, wenn mal etwas nicht so gut lief. Stets konnte ich auf meine innere Stärke und Stabilität vertrauen und dass ich Situationen von Emotionen entkoppeln und sie recht rational zu analysieren vermochte, irgendwann kam ich zu Lösungen und habe sie auch umgesetzt. Man sollte also meinen, dass alles gut ausgegangen ist.

Das ist es im Großen und Ganzen wohl auch; Narben sind nicht zurückgeblieben, aber immer noch blaue Flecken. Diese Beziehung hat mit mir etwas gemacht, das ich nur sehr schwer und nach vielen Jahren abstellen konnte, teilweise noch immer latent mit mir herumschleppe.

Ich war zuerst sehr misstrauisch, habe zwar gut gelebt und das auch genossen, wollte wenig an das Vergangene denken - so ganz konnte ich das aber nicht. Ich war immer so unterwegs, dass ich wusste, ich brauche eigentlich niemanden, komme auch alleine klar und bin jederzeit in der Situation, mich zurückzuziehen. Eigentlich ja super, sollte man denken. Aber für einen neuen Partner ist es das nicht: Er musste mit diesem Misstrauen klar kommen, das er gar nicht verschuldet hatte. Wenn wir uns mal stritten hab ich dann auch schnell, oft viel zu schnell gesagt, dass wir uns auch gerne trennen könnten und habe ihn damit zeitweise sehr verletzt. Erst nach und nach wurde es besser - ich habe diese Haltung sogar ein Stückweit in die Erziehung unserer Tochter hineingetragen und ihr geraten, sich immer so zu positionieren, dass sie jederzeit aus einer Beziehung ausbrechen und auf eigenen Füßen stehen kann. Dass sie sich niemals in irgendwelche Abhängigkeiten begeben soll. Eigentlich finde ich das schon schlimm, aber diese Erfahrungen haben mich eben doch stärker geprägt als ich zugeben wollte und ich kann bis heute nicht ganz aus meiner Haut.

Auch bei deiner Schilderung der stets kurz vorher gecancelten Urlaube hatte ich ein Déjà-vu. Auch ich hatte immer wieder schöne Urlaube geplant, mir im Job dafür freigenommen, sogar schon bezahlt - und dann passierte wieder etwas, ein Streit wurde völlig unvermittelt vom Zaun gebrochen, so dass wir den Urlaub nicht antreten konnten. Teilweise waren sogar schon die Koffer gepackt, der Abflug wäre wenige Stunden später gewesen. Am Ende fand ich dann raus, dass er aus diversen Gründen niemals hätte fahren können. Bis heute, also satte 20 Jahre später, ist es noch so, dass ich im Hinterkopf habe, dass ein geplanter Urlaub womöglich nicht stattfinden wird. Natürlich kann immer mal etwas passieren, das ist dann aber schicksalsbedingt und nicht bewusst manipuliert. Aber diese lancierten Streitigkeiten habe ich danach nie wieder erlebt und trotzdem schwebt die Erfahrung noch wie ein Damoklesschwert über mir.

Was ich damit sagen will: All diese negativen Erfahrungen und Enttäuschungen haben mich geprägt und es ärgert mich bis heute, dass es diesem Menschen gelungen ist, so etwas in mir auszulösen. Je länger du mit ihm zusammenbleibst, desto mehr solcher negativer Erlebnisse können sich manifestieren und dich auf eine Art beeinflussen, dass du in Teilen ein anderer Mensch wirst. Gesteh ihm diesen Einfluss nicht zu - du hast ein Recht auf ein zufriedenes und glückliches Leben, in dem du um deiner selbst willen geliebt und geachtet wirst und deinerseits bedingungsloses Vertrauen schenken kannst.
DANKE ❤️
 
Seine Frau weiß von nichts und soll auch nichts erfahren, er führt ein Doppelleben und hat nun heftigste Panik, dass es auffliegt. B
Finde deinen Beitrag sehr gut. Aber hier muss ich sagen, ne der hat keine Panik. Derart menschliche Züge sind ihm fremd. Solche Betrüger sind davon überzeugt, dass ihnen alles was sie sich nehmen auch zusteht. Und sie planen imner schon den nächsten Coup, die haben gar keine Zeit für Panik.
 
Finde deinen Beitrag sehr gut. Aber hier muss ich sagen, ne der hat keine Panik. Derart menschliche Züge sind ihm fremd. Solche Betrüger sind davon überzeugt, dass ihnen alles was sie sich nehmen auch zusteht. Und sie planen imner schon den nächsten Coup, die haben gar keine Zeit für Panik.
Ja, ich glaube schon auch, dass er sich ohne Rücksicht und aus Überzeugung nimmt, was er will. Was ich mit Panik meinte war daher auch kein letztes bisschen Anstand gegenüber seiner Ehefrau. Er möchte schon weiterhin seine Triebe ausleben, womöglich auch sein Selbstbewusstsein durch weitere eroberte Frauen pushen, sein Leben womöglich aufregender gestalten. Dazu ist ihm jede Lüge recht. Dennoch glaube ich auch, dass er seinen Heimathafen mit der alten Familie beibehalten möchte - dafür hat er sich das parallel geführte Leben mit Wolke passgenau konstruiert. Solche Männer sind feige und faul. Sie wollen nichts maßgeblich verändern. Sein Image als vorbildlicher Familienvater soll weder bei seinem Sohn, noch bei der Familie im Hintergrund (Eltern, Schwiegereltern, gemeinsame Freunde etc.) Risse bekommen. Seine Frau ist womöglich gar nicht so wichtig als Mensch, dennoch sitzt sie am entscheidenden Hebel, der das Gerüst zum Einstürzen bringen könnte. Und wenn hier Gefahr droht, könnte m.E. durchaus ein Gefühl von Panik aufkommen... als völlig eigennütziges Motiv.
 
Liebe Wolke,
es ist egal, was er über Dich sagt. Er wird sich das jetzt sicher anders zurechtlegen. Seine Sicht und seine Wahrheit. Wichtig ist nur, was Dir guttut.
Bereite Dich gut auf mögliche Szenarien vor, damit Du nicht aus Überforderung und Überrumpelung anders regierst als Du es eigentlich möchtest.
Es ist z.B. gut möglich, daß er bald wieder vor Deiner Tür steht, wenn die Pendelei zu Arbeit ihm zu viel wird, ein Hotelzimmer zu teuer und er hofft, wieder bei Dir übernachten zu können.
 
Ich habe ihn sachlich aufgefordert, den Schaden bei seiner Versicherung zu melden. Er schrieb mir zurück, dass ich eine einzige Enttäuschung sei und es nur auf sein Geld abgesehen hätte. Es wird echt immer verrückter…
Der Mann hat echt einen Knall. Weil du es auf sein Geld abgesehen hast, hat er sich ja 3 Jahre auch durch dein Leben schmarotzt. Ohne Worte!
Hast du ihm eine Frist gesetzt?
 
Ich habe ihn sachlich aufgefordert, den Schaden bei seiner Versicherung zu melden. Er schrieb mir zurück, dass ich eine einzige Enttäuschung sei und es nur auf sein Geld abgesehen hätte. Es wird echt immer verrückter…

Das solltest Du weiterhin durchziehen. Ich denke es ist auch hilfreich für Dich, wenn er Dir immer wieder zeigt, wie fies er ist.

Diese Geschichten wie bei Dir gibt es immer wieder. Und es gibt Männer, die sich in solchen Konstellationen auch von Ihrer Frau getrennt haben. Das geht aber dann auch fix, weil Sie es wollen. Nach über drei Jahren kannst Du das aber vergessen.
 

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