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Abtreibung - pro und contra

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Und es stellt sich für mich immer noch die entscheidende Frage:

Kaum einer von Euch, die hier für Abtreibung wegen Behinderung sprechen, würden doch das Kind, den Partner, die Mutter umbringen wollen, wenn diese plötzlich nach einem Unfall oder einer Krankheit schwerstbehindert wären, oder?

Die Anzahl der Kinder, die peri- oder postnatal (während oder nach der Geburt) durch irgendwelche Probleme behindert werden (Sauerstoffmangel kommt sehr häufig vor) ist wesentlich höher als die der praenatalen Behinderungen.

Da kann man als Mutter doch auch nicht weglaufen und das Kind töten? Da gibt es ja auch Wege, oder nicht?

Hallo Soror,

vielen Dank für diese Argumentationskette.

Du sprichst mir aus der Seele.

Was sind das für Ansichten, die solche Schritte wegen einer Behinderung in ihre Gedanken bringen?

Dann kommt der Gedanken wegen Hautfarbe, Religion und irgendwann wiederholt sich die Geschichte.

LG STAN*
 
Hi....

also, meine Mutter hätte mich lieber abtreiben sollen, als mir ein Leben in der Hölle zu bescheren. Schade, das sie diese Verantwortung nicht übernehmen konnte...wahrscheinlich war ihr das Kindergeld zu wichtig.

Im übrigen.....das Leben ist nicht weiß oder schwarz. Wer will sich hier rausnehmen über andere zu urteilen...ohne jemals selbst in der Situation gewesen zu sein? Diese Moral-Getue nervt.

Der Staat erlaubt die Abtreibung bis zu 12.Woche....und mit Sicherheit hat man da jeden Aspekt berrücksichtigt bevor es zu dieser Legalisierung kam.
 
Ich sehe das so: Frauen sollen abtreiben dürfen, weil es ihr Recht ist! Wir gehen doch davon aus, das Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Wenn sie das sind, haben sie auch die selben Rechte und Pflichten - und dazu gehört auch das Recht einer Frau, auf ihren eigenen Körper.

Der Körper der Frauen geht doch nicht in "Allgemeinbesitz" über, nur weil sie schwanger sind... Es bleibt ihr Körper!

Und kann man dieses Leben tatsächlich schon als Leben bezeichnen? Ist dieses "Leben" ohne den Wirtskörper der Mutter lebensfähig? Nein, und daher ist auch noch kein richtiges Leben.
 
Der Körper der Frauen geht doch nicht in "Allgemeinbesitz" über, nur weil sie schwanger sind... Es bleibt ihr Körper!

Und kann man dieses Leben tatsächlich schon als Leben bezeichnen? Ist dieses "Leben" ohne den Wirtskörper der Mutter lebensfähig? Nein, und daher ist auch noch kein richtiges Leben.


wenn letzteres so wäre, gebe ich Dir völlig Recht. Wenn man das Embryo noch nicht als Leben bezeichnet, ist es alleinig eine Entscheidung der Frau, was sie damit macht.

Aber das, was Du hier als Tatsache hinstellst, ist eben keine Tatsache. Hier scheiden sich die Geister und zwar die der Wissenschaftler und die der Laien gleichermaßen. Das Embryo LEBT auf jeden Fall - das ist einwandfrei zu belegen und steht auch nicht zur Diskussion.
Die Frage ist nur, ist das schon MENSCHLICHES LEBEN, dieser kleine Zellhaufen, aus dem sich allmählich die Extremiäten formen. Wann beginnt es "Mensch" zu sein?
Mit der Verschmelzung von Spermie und Eizelle, weil da die Gene schon festlegen, was für ein Menschenwesen entsteht?
Wenn das Herz zu schlagen beginnt?
Wenn es das erste Mal die Mutter tritt?
Wenn man das Geschlecht bestimmen kann?
Oder erst mit der Geburt?

Diese Frage ist keine Frage, die man wissenschaftlich klären kann. Der eine sieht es so der andere so. Aber solbald ich das Embryo als Mensch bezeichne (und für mich persönlich beginnt das zu einem sehr frühen Zeitpunkt) dann ist es nicht mehr nur die Entscheidung der Mutter. Denn dann gilt der Schutz für ein Kind und das ist auch Aufgabe der Gesellschaft. Ein kleines Baby darf die Mutter ja auch nicht umbringen, nur weil es "ihrs" ist.

Der Gesetzgeber hat die Grenze des "Menschwerdens" auf drei Monate gelegt. Okay- das muss man so hinnehmen. Aber man darf gewiss anderer Ansicht sein...


Übrigens hat das für mich wenig mit Moral-Getue oder Verurteilung anderer (ich gebe zu, bei der Sache von behinderten Kinder bin ich sehr kritisch), sondern einfach mit einer Weltanschauung und der Frage, wie man den Wert des Lebens einschätzt. Für mich steht der Wert eines Menschen (auch des ungeborenen) eben sehr, sehr hoch und ich verstehe selten, warum einige so leichtfertig damit umgehen...

Sori
 
Letzlich ist es müßig darüber zu diskutieren, denn es ist letztlich eine Entscheidung der einzelnen Frau selber, da sie auch mit den Folgen leben muss.

Abtreibungen gab es schon immer, und wird es immer geben.

Diese gab es schon in Zeiten in der es völlig verboten war , nur dass die Frauen, dann oft an den Folgen gestorben sind, weil es unter sehr schlechten Bedingungen gemacht wurde.
 
Wisst ihr eigentlich, dass das Embryo schon ende des ersten Monats vollkommenes Schmerzempfinden besitzt?!
Ich finds einfach nur schrecklich, ES IST MORD purer MORD da kann jeder sagen was er will.
Jedes ungeborene Kind hat das Recht auf Leben verdient. Egal unter welchen umständen man lebt. Man kann seinem Kind dann vllt nicht immer materielle Dinge bieten, jedoch ist es meines Erachtens nach viel wichtiger LIEBE zu geben.
 
Wisst ihr eigentlich, dass das Embryo schon ende des ersten Monats vollkommenes Schmerzempfinden besitzt?!
Ich finds einfach nur schrecklich, ES IST MORD purer MORD da kann jeder sagen was er will.
Jedes ungeborene Kind hat das Recht auf Leben verdient. Egal unter welchen umständen man lebt. Man kann seinem Kind dann vllt nicht immer materielle Dinge bieten, jedoch ist es meines Erachtens nach viel wichtiger LIEBE zu geben.
amen 🙄 ...

glaubst du es ist schön alleinerziehend zu sein ?

wenn ich ne frau wär würd ich auf jeden fall abtreiben ... allein schon weil ich erstmal mein leben in den griff kriegen muss ...
 
genauuu und hauptsache das KIND lebt, egal, ob es dann ins heim kommt und ein seelischer krüppel wird, sich nie geliebt fühlt oder bei eltern aufwächst, die es nie haben wollten, die ihm nichts bieten können und es den ganzen tag vorm fernseher parken, im schlimmsten fall es in seinen eigenen exkrementen verhungern und verdursten lassen. Aber hauptsache der Zellhaufen überlebt!!!!
Ich bin der Meinung, dass es bei Leuten, die wissen, dass sie total überfordert sein werden, das Beste ist, das Kind abzutreiben, denn so erspart man ihm ein qualvolles Leben. Das gleiche gilt für Kinder, die schwerstbehindert zur Welt kommen würden und deren Eltern sich nicht im Stande sehen für sie zu sorgen und sie eh nur ein ein Heim abschieben würden.
 
für euch ist es ja schön einfach leute zu verurteilen die abtreiben,weil ihr so eine erfahrung noch nie gemacht habt.ich finde es einfach nur dumm und stur wenn man solch eine ansicht hat.abtreibung ist kein mord.wie willst du etwas töten dass eigentlich nicht existier?dieser mensch hat noch keinerlei bewusstsein das ding das ihr so schön seele nennt.und apropos schmerzempfinden...soweit ich weiss hat jedes tier schmerzempfinden.und?seid ihr auch alle vegetarier?bezweifle ich.also für alle nicht vegetarischen moralapostel:es ist einfach eine unglaubliche unverschämtheit dass ihr solche leute verurteilt mit dem argument es sei ein lebewesen man darf es nicht töten es hat schon arme und beine.....aha und ne kuh?die hat ja keine arme und beine....und auch kein bewusstsein.wie auch sie is ja ne kuh.so damit ihr mich nicht falsch versteht ich selbst bin kein vegetarier und will auch niemanden bekehren ich möchte euch nur zeigen wie verdammt armselig und schwachsinnig eure argumentation ist.und bitte kommt nich mit christlichem glauben oder der bibel das ist alles interpretationssache,oder seid ihr davon überzeugt dass maria einfach so -plopp- schwanger wurde?oder dass der koran vorschreibt frauen zu erniedriegn und für das wohlergehen des mannes sorgen zu lassen?eure ansicht zeigt einfach wie starrsinnig und intolerant ihr seid ihr wisst nicht was es heisst die verantwortung für dieses kind zu übernehem und adption...ja was machst du als mädchen einer streng muslimischen familie?"mein bauch ist auf essstörung zurückzuführen"?oder was?da finde ich es bei weitem moralisch vertretbarer einen "menschen
" ohne bewusstsein und lebensehrfahrung zu töten als eine junge frau dfie ihr ganzes leben vor sich hat und den zorn ihrer familie vllt nicht überlebt.nurmal so als denkzettel,abtreibungsgegner zu sein ist meiner meinung nicht in ordnung.von euch verlangt ja niemand abzutreiben,braucht ihr ja nicht zu tun,aber lasst den anderen IHR leben undIHRE entscheidungen.ihr seid es nicht die mit dem gewissen leben müssen also macht es nicht noch schlimmer

rei
 
rei,

du stellst aber hier etwas als Tatsache dar, was keine Tatsache, sondern eine persönliche Sicht der Dinge ist.

Für Dich ist ein Embryo kein bewusstes Leben - das siehst Du so und sicher kann man das auch sehen.

Andere Menschen sehen dies aber anders, für sie beginnt Leben mit dem Zeitpunkt der Befruchtung. Für sie ist das Embryo schon ein vollwertiger Mensch.

Und dann ist es irgendwie auch Mord oder zumindest Tötung, wenn man abtreibt.

Ich finde es auch schwierig, Menschen zu verurteilen, die einen solchen Schritt getan haben - immerhin ist dies (leider) in unserem Rechtsstaat bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erlaubt.

Ich habe dann wenig Mitleid für solche Frauen, wenn sie sich vorher kaum um solche Dinge wie Verhütung gekümmert haben - das ist verantwortungslos - man muss heute nicht mehr schwanger werden. Vielleicht sind hier dann auch Schuldgefühle gerechtfertigt.
Was anderes sind natürlich Fälle wie Missbrauch oder Ähnliches.
 
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