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wenn dein Leben ein Gefängnis sein muss

Schön für dich, aber jeder Mensch ist anders und die meisten hier kapieren das nicht, weil sie nur aus ihrer Sicht auf die Sachen draufschauen. Wenn alle Veganer sind bedeutet das nicht das das für mich auch ist und das ich auch Veganer werden muss und mich belügen soll das ich Vegan sein will. Für mich ist Sachen alleine erleben genauso als hätte man sie nicht erlebt. Das kapiert man aber erst wenn man so lange alleine sein muss wie ich es war. Wenn man über 20 Jahre nicht im Urlaub gehen konnte, weil keine richtige Begleitung. Wenn man 4 Jahre seinen lieblingspark in der Stadt wo man lebt sehen konnte oder nicht Spaghetti Eis gesehen hat.

Hier und In deinen anderen Fäden schriebst du, du hättest den Kontakt zu deinen freunden selbst abgebrochen, weil die über dir stünden. Es waren nicht deine Freunde, die dich verlassen haben. Du hast die Einsamkeit selbst gewählt und beschwerst dich jetzt drüber.
Du siehst deine Minderwertigkeit darin, dass du weniger Sex hättest als all die Menschen da draußen und schriebst letztes Jahr, du hättest vor Covid mit 60 Frauen Sex gehabt. Das ist mehr als jeder in meinem Freundeskreis hatte, bei denen ich das ein wenig mitbekommen habe.

Tatsächlich tust du mir leid. Nicht, weil deine äußerliche Situation unveränderlich wäre, sondern weil du ein Gefangener deiner eigenen Ängste und Wahnvorstellungen bist. Wir können schreiben, was wir wollen. Es wird auch diesmal nicht zu dir durchdringen.
Es ist egal, wie sehr ich erzähle, wie schön mein Solo-Urlaub oder das Konzert gestern waren - und das obwohl ich mit einer einzigen Person in meinem Leben Sex hatte. Du wirst es nicht verstehen. Dein Leidensdruck scheint noch nicht groß genug zu sein, um dir Hilfe zu suchen. Ich wünsche Dir, dass du das irgendwann kannst.

Edit: Tippfehler korrigiert
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Filme und Instagram zeigen uns das Heute.

Und was haben die Menschen früher gemacht, als es das noch gar nicht gab?

Denkst du echt dass Instagram die Realität ist?
Es gibt nix dass mehr Fake ist als die sozialen Medien.
So gut wie jedes Bild und jedes Video ist bearbeitet, mit Filtern, Farbfiltern usw.

Jeder zeigt nur die Highlights (die auf Instagram schöner aussehen als in der Realität).

Wenn du wirklich ernsthaft glaubst dass das das wahre Leben ist, dann ist es wirklich am besten wenn du weiterhin zuhause bleibst und dir die schönen Bilder anschaust und in der Phantasie dieser Fake-Welten schwelgst.

Weil das echte Leben kann mit dem inszentierten Instagram niemals mithalten.
Da ist es wirklich am besten zuhause zu bleiben.
Und vielleicht mal eine Pizza nach Hause zu bestellen. (warum du das nicht machst und auf Pizza verzichtest, ist ein weiteres Mysterium.....)
 
Beim Spazierengehen heute habe ich auch eine gutaussehende Dame bemerkt, die offenbar Bekanntschaft suchte und mich einladend angelächelt hat. Leider kann ich sowas nicht. Hat mir wieder einen ziemlichen Knacks verpasst.

Rausgehen alleine ist leider nicht genug. Man muss auch was daraus machen können. Dann könnte es richtig gut sein.
So, so, da hat dir also eine Miss Pinguin zugelächelt 😉 Schade, dass der Kontakt nicht weiter ging. Ihr hättet gemeinsam in den Zoo gehen können und die Pinguine anschauen 😉 Spaß beiseite.
Vielleicht nimmst du für solche Fälle man einen Zettel mit, auf dem deine Tel-Nr. steht, und wenn mal wieder so eine Situation kommt, sagst du einfach nur: Ruf mich doch mal an, ich hab gerade keine Zeit und lächelst kurz 😉
 
Schön für dich, aber jeder Mensch ist anders und die meisten hier kapieren das nicht, weil sie nur aus ihrer Sicht auf die Sachen draufschauen. Wenn alle Veganer sind bedeutet das nicht das das für mich auch ist und das ich auch Veganer werden muss und mich belügen soll das ich Vegan sein will. Für mich ist Sachen alleine erleben genauso als hätte man sie nicht erlebt. Das kapiert man aber erst wenn man so lange alleine sein muss wie ich es war. Wenn man über 20 Jahre nicht im Urlaub gehen konnte, weil keine richtige Begleitung. Wenn man 4 Jahre seinen lieblingspark in der Stadt wo man lebt sehen konnte oder nicht Spaghetti Eis gesehen hat.
Als Kind hat man andere Normen und versteht auch nicht die Welt. Als erwachsener versteht man erst was wichtig ist im Leben. Die Filme und Instagram zeigen uns das Heute.
Mit der Einstellung sitzt Du bis am Ende Deines Lebens alleine in Deiner Bude. Aber jeder wie er will.
 
Mir ist zudem völlig unklar, wie jemand irgendein Social-Media-Posting mit vorgeblich fröhlichen Menschen mit echtem Glück verwechseln kann.

Ist es nicht gerade das Wesen echten Glücks, überhaupt nicht fotografierbar zu sein?

Ist nicht echtes Glück immer auch ein bisschen intim, für einen selbst, mit einem anderen Menschen, selten mit mehreren? Verfliegt dieser Zauber nicht, wenn man diese Intimität durch Posten auflöst?

Keine Angst, @berliner34, du musst mir nicht antworten. Du antwortest ja niemandem, siehst die Menschen neben deinem Karussel eh nur noch als verwischte Schemen. Die fragen stell ich einfach nur in den Raum, und sei es für mich.
 
irgendein Social-Media-Posting mit vorgeblich fröhlichen Menschen mit echtem Glück verwechseln kann.

eben, oft sind Fotos ja auch gestellt.
Wie lustig eine Party wirklich war, kann man an Fotos nicht erkennen.
Wenn die Kamera gezückt wird, lachen alle ins Bild und prosten sich zu.
Danach sitzen sie vielleicht wieder gelangweilt herum.

Von den lustigsten Feiern gibt es oft gar keine Bilder.
Weil man so hart am feiern ist, dass man nicht mal ans fotografieren denkt oder schon so fertig ausschaut, dass man das bestimmt nicht auf Fotos festhalten will *lach*
 
Das erfühlen des Glücks ist immer subjektiv und kann nicht festgehalten werden.
Der Betroffene kann vielleicht den Glücksmoment später durch das betrachten eines Bildes zurück holen, aber das ist dann nur die Erinnerung und kein im jetzt erlebtes Glück!

Sehe ich ganz genauso!

Und man kann aufgrund von Fotos oder generell Social Media gar nicht feststellen, ob jemand glücklich ist.
Jeder hat bestimmt schon mal ein schönes Foto gepostet, zB schöner Sonnenuntergang oder sonstiges, aber war während dem Moment gar nicht glücklich, sondern hat halt einfach ein schönes Bild festgehalten.

Es gibt auch schöne Fotos von mir, von denen nur ich weiß, dass ich beim Zeitpunkt der Aufnahme eigentlich nicht gut drauf war und ein Lächeln gefaked habe.
 
Warum lebst du nicht getreu deinem vielzitierten Motto?

Das im Übrigen heißt es "Happiness is unreal unless it is oder it's (nicht its) shared."

Dann teile doch! Warum suchst du dir niemanden, der dein Glück teilt?

Weil du ungleichwertig bist?

Wie kannst du diese Ungleichwertigkeit beheben?

Suchst du hier überhaupt Lösungsmöglichkeiten für dein Problem?
 
@berliner34

Ich kann dein Problem durchaus nachvollziehen. Aber aus deinem Gefängnis kannst du dich nur selbst befreien, obwohl ich dir gern eine Säge schicken kann 😉

Mit kleinen Schritten ist es sicher möglich. Überlege dir, war du allein machen könntest, was dich interessiert. Es gibt etliche Dinge, die ich gerne allein unternehme: Kino etwa, oder Museen, Ausstellungen. Auch Sport, Wandern oder Radfahren. Es ist sicher nicht einfach, wenn man so komplett isoliert ist. Aber du hast die Chance dazu. Es liegt an dir. Und nach und nach wird dann auch die Angst vor Unternehmungen abnehmen.
 

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