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Ich habe aufgegeben. Zu recht?

Aber der TE meint ja nicht Suizid. Es gibt doch verschiedene Arten, aufzugeben.
Man kann bei lebendigem Leib aufgeben. Also eigentlich resignieren. Ich kann mir das allerdings auch nicht vorstellen für mich.
Ich auch nicht. Solange man noch einen funktionierenden Kopf, zwei Hände und einen Funken Phantasie hat, gibt es immer etwas zu tun.
 
Aber der TE meint ja nicht Suizid. Es gibt doch verschiedene Arten, aufzugeben.
Man kann bei lebendigem Leib aufgeben. Also eigentlich resignieren. Ich kann mir das allerdings auch nicht vorstellen für mich.
Ich habe mir lange Zeit gesagt, bevor ich mich aufgebe, suizidiere ich mich lieber. Fatale Einstellung, aber ich wollte mich von den Menschen nicht erneut so kaputt machen lassen. Ich wollte nicht immer und immer wieder gebrochen werden.
Denn ich kannte die "Wahrheit" tief in mir drin.
Nun, wo bin ich hingekommen.... ich lebe so vor mich hin und habe mich zwar aus der schlimmsten Abhängigkeit (Psychiatrie etc.) befreit, aber konsequent war ich nicht. Ich lass mich noch immer brechen und lebe nach wie vor mir t schweren Depressionen 😞.
 
Das denke ich auch. Aufgeben ist ok, wenn man das möchte.
Ist allerdings im Regelfall Verschwendung guten "Materials". Wer Internet, im Idealfall ein Tablet hat mit dem man kreativ werden kann, hat heutzutage so viele Möglichkeiten. Einen Kopf, zwei Hände, etwas Phantasie ... und Internet. Könnte schon reichen, um die Welt aus den Angeln zu heben.
 
Das denke ich auch. Aufgeben ist ok, wenn man das möchte.
Ja, es ist ok. Aber wer sich weigert zu rudern oder gar die Paddel über Bord wirft, der nimmt sich selbst die Chance, vielleicht morgen etwas zu verändern, wenn es heute nicht geklappt hat. Es geht um eine innere Haltung, die dafür sorgt, dass man aufmerksam bleibt. Sonst verpasse ich Chancen, die sich mir womöglich bieten. Man kann und muss nicht alle Chancen nutzen, aber ein paar sollten von Zeit zu Zeit meine Aufmerksamkeit wert sein, sonst mache ich es mir und anderen noch schwerer, die Karre aus dem Dreck zu ziehen. Für heute an diesem Freitag darf Schluss sein, warum nicht? Aber muss das auch für morgen gelten? Mit "aufgeben" habe ich nicht nur schlechte Erfahrungen gemacht, aber weniger gute.
 
Klar ist es schwierig. Originelle Ideen die die Leser mitreißen und den Zeitgeschmack treffen, wachsen nicht unbedingt auf Bäumen. Deshalb ist Massenware zuverlässiger, wenn man jedes Jahr wieder ein neues Werk herausbringen kann. Alles was erst mal im Umlauf ist, findet auch den einen oder anderen Liebhaber. Wie sieht es übrigens mit Fremdsprachenkenntnissen aus? Der deutsche Markt ist bekanntlich begrenzt, wer auf Englisch schreiben kann und über einen amerikanischen Verleger oder E-Book-Produzenten gehen kann, findet ganz automatisch ein sehr viel größeres Publikum.
Englisch spreche ich fließend und an den Ideen mangelt es eigentlich nicht, da ich immer inspiration habe, aber es ist trotzdem schwer.
 

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