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Machtmissbrauch in der Psychiatrie

Ich finde Deine Seite gut. Vielleicht hilft sie ja dem ein oder anderen.
@tork Danke dir 🙂. Ja ich musste mein Studium auch abbrechen und bin relativ einsam 🙁. Wie alt bist du denn? Ich arbeite auch nicht mehr. Das schlimme ist dass wenn man Geld vom Amt bekommt man sein Studium nicht beenden darf auch wenn man krank ist.... finde das total ungerecht. Es isoliert einen ja auch sozial mit dem Thema das einen interessiert keine Kontakte mit anderen mehr eingehen zu können. Bei mir war es Philosophie.

Ich wurde auch in der Psychiatrie erst so richtig krank bei dem was die mit mir gemacht haben. Das war schon ein schlimmes Trauma.
 
Zuletzt bearbeitet:
@tork Danke dir 🙂. Ja ich musste mein Studium auch abbrechen und bin relativ einsam 🙁. Wie alt bist du denn? Ich arbeite auch nicht mehr. Das schlimme ist dass wenn man Geld vom Amt bekommt man sein Studium nicht beenden darf auch wenn man krank ist.... finde das total ungerecht. Es isoliert einen ja auch sozial mit dem Thema das einen interessiert keine Kontakte mit anderen mehr eingehen zu können. Bei mir war es Philosophie.

Ich wurde auch in der Psychiatrie erst so richtig krank bei dem was die mit mir gemacht haben. Das war schon ein schlimmes Trauma.[/USER]
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Ich bin 42. Von staatlichen Almosen muss ich zum Glück nicht leben, da ich nach dem Abitur eine EU-Versicherung privat abgschlossen habe.

Es ist natürlich viel Scham bei dem Erlebten dabei, was sozial sehr isolierend ist.

Ich bin zu Beginn meines Studiums wegen gerade einer Traumafolgestörung zur psychologischen Beratungsstelle meiner Uni gegangen bin. Es kam in der Folge zu etlichen Retraumatisierungen und Psychiatrieaufenthalten. Natürlich waren so manche Psychiatrieaufenthalte dann selbst auch noch mal traumatisch. Dann bekommt man noch irgendwelche irreführenden, stigmatisierenden Diagnosen...
 
@tork zumindest hast du Glück dass Du eine Versicherung hattest. Ich bin 39. Ja mein Gehirnd funktioniert wirklich nicht ohne Medikamente. Meine Diagnose trifft wohl zu auch wenn die Krankheit durch das Kliniktrauma erst richtig ausgebrochen ist.
 
Ja klar kann das eine das andere bedingen. Irgendwo sind Diagnosen ja auch von Menschen erdachte Kategorien. Sie existieren in der Natur nicht so. Es gibt da auch viele Übergänge von einem ins andere.
 
@tork ich denke Psychiatriegewalt ist ein großest Tabuthema. Ob es REAL also WIRKLICH so ein Tabu ist wäre die Frage das rauszufinden wenn man es mehr anspricht in der Öffentlichkeit. Es gab vor ca einpaar Wochen eine Schizophrenie Demo in Berlin gegen Stigmatisierung. Fall mal sowas in meiner Stadt stattfindet werde ich mich beteiligen. Ja die Scham, ich wünsche Dir sehr dass Du das überwinden kannst irgendwann. Du musst es ja nicht jedem auf die Nase binden aber ich denke es war schon ein tiefgreifendes Ereignis (extrem tiefgreifend bei mir) so dass ich eigentlich will dass meine Freunde darüber Bescheid wissen. Nur habe ich zur Zeit nicht so viele aktiv gelebte Freundschaften. Die Interessen sind zu unterschiedlich. Mit einer Freundin bin ich iwie auseinandergegangen, man hat sich auseinandergelebt und ich glaube auch momentan dass es gut so ist. Sozial isolierend ist es auch wenn man eigentlich ein Bedürfnis hat darüber zu reden aber niemanden hat. Dann fragt man sich immer wie würde diese Person reagieren wüßte sie davon? Mit Unverständnis und blöden Kommentaren wie viele in der Gesellschaft? Die retraumatisieren? Mir half nur das Bedürfnis abzulegen persönlich mit Leuten darüber zu reden und mir im Internet kleine Räume zu verschafffen wo ich die Dinge zur Sprache bringe, so als Übung für mich mich nicht mehr zu schämen und selbst zu stigmatisieren 🙂. Vielleicht kann ich es dann auch irgendwann hinter mir lassen. Ich war wirklich Jahre schwer traumatisiert.

Auch die Diagnose kann sozial isolierend sein finde ich. Z.b. hat mich mal auf einem Forum für hochsensible eine Frau angeschrieben um mit mir zu schreiben. Nachdem sie meine Diagnose erfuhr keine Antwort mehr.

Also irgendwo rauslassen, so dass das Bedürfnis es jemandem auf die Nase zu binden nicht mehr so groß ist und man wieder möglichst normal auf Menschen zugehen kann. Dann machen die sich auch ein anderes Bild (leider. Leider ist das so dass wenn man traumatisiert etwas berichtet man unglaubwürdig wirkt. Das geht vielen Opfern so auch aus anderen Traumabereichen).
 
@littleNina
Psychiatriegewalt ist durchaus oft noch ein großes Tabuthema, ja. Allerdings hat sich auch in den letzten 20 Jahren viel getan. Die Psychisch-Kranken-Gesetze wurden überarbeitet, nachdem einige hohe deutsche Gerichte wie das BVerG Recht gesprochen haben. Auch ist es seit einem Urteil dieses des BVergG seit etwa drei Jahren m.E. nicht mehr so gut möglich jemanden wegen möglicher Eigengefährdung Gewalt anzutun. Eine mögliche Fremdgefährdung ist aber oft immer noch ein Grund dafür, auch wenn diese Möglichkeit (also dass jemand fremdgefährdend ist), häufig nur nur in den Köpfen des Personals herumspukt, wenn Du weißt was ich meine.

Auch ist es sicherlich nicht so, dass in Deutschland weltweit die schlimmsten Zustände in Psychiatrien herrschen. Aber es ist weiterhin noch vieles (sehr) verbesserungswürdig hier, damit die Klienten einer Psychiatrie einen menschenwürdigen Umgang erfahren.

Auch Homepages wie Deine tragen zu letzterem bei. Wenn ich mir aber so manche Website zum Thema anschaue, dann sind die mir auch wieder zu einseitig. Und es gibt häufig zu viel unverständliches Geschwafel darauf. Nicht dass das nicht auch seine Ordnung hat, jedoch ist das dann für Leute, die tatsächlich kritisch mit Psychiatrie umgehen (wollen), auch wieder abschreckend. Und letzten Endes isoliert sowas ja auch noch mal.
 
@littleNina
Psychiatriegewalt ist durchaus oft noch ein großes Tabuthema, ja. Allerdings hat sich auch in den letzten 20 Jahren viel getan. Die Psychisch-Kranken-Gesetze wurden überarbeitet, nachdem einige hohe deutsche Gerichte wie das BVerG Recht gesprochen haben. Auch ist es seit einem Urteil dieses des BVergG seit etwa drei Jahren m.E. nicht mehr so gut möglich jemanden wegen möglicher Eigengefährdung Gewalt anzutun. Eine mögliche Fremdgefährdung ist aber oft immer noch ein Grund dafür, auch wenn diese Möglichkeit (also dass jemand fremdgefährdend ist), häufig nur nur in den Köpfen des Personals herumspukt, wenn Du weißt was ich meine.

Auch ist es sicherlich nicht so, dass in Deutschland weltweit die schlimmsten Zustände in Psychiatrien herrschen. Aber es ist weiterhin noch vieles (sehr) verbesserungswürdig hier, damit die Klienten einer Psychiatrie einen menschenwürdigen Umgang erfahren.

Auch Homepages wie Deine tragen dazu bei, dass evtl. ein menschenwürdigerer Umgang zustande kommen kann. Wenn ich mir aber so manche Website zum Thema anschaue, dann sind die mir auch wieder zu einseitig. Und es gibt häufig zu viel unverständliches Geschwafel darauf. Nicht dass das nicht auch seine Ordnung hat, jedoch ist das dann für Leute, die tatsächlich kritisch mit Psychiatrie umgehen (wollen), auch wieder abschreckend. Und letzten Endes isoliert sowas ja auch noch mal.
 
@tork ich denke auch wenn Homepages zu einseitig sind kann das zusätzlich abschrecken. Ich bin übrigens sehr psychiatriekritisch. Ich denke die meisten Fixierungen sind vermeidbar und beruhen auf reinem Kommunikationsproblem z.b. Was an meiner Webseite einseitig ist ist dass es eben durch MEINE Erfahrung geprägt ist. Aber wie soll ich sonst authentisch berichten???? Da ist zu viel von Jesus die Rede und da scheiden sich die Geister....... ich weiß nicht ob ich das jetzt unbedingt schlecht finden soll aber so ist es nunmal.
 
@tork ich kenne eigentlich garnicht andere Homepages die psychiatriekiritsch sein sollen 🙂. Ich kenne nur eine Frau auf Facebook die plant Videos zum Thema zu machen.
 
Es gibt natürlich den Antipsychiatrieverlag, den fand ich mal interessant weil auch Psychotherapie kritisch beäugt wird. Ist ja auch nochmal ein Bereich wo es viel Schaden gibt. Allein durch Therapie an sich, könnte man nämlich auch so sehen wobei ich glaube wenn man wirklich niemand zum reden hat es schon hilfreich ist. Helfen leben zu lernen wahrscheinlich gehts doch um nichts anderes eigentlich.

Ich war mal in einem Forum da trafen sich Priestergeliebte (so wie ich eine bin) und da haben wir mal eine Liste gemacht mit Eigentschaften die wir EIGENTLICH an unseren Traummännern haben wollten. Ich schrieb meiner muss psychiatriekritisch sein. Leider arbeitete eine der Teilnehmerinnen in der Psychiatrie und die griff mich sofort an. (So wie Freimaurer mich angreifen ich würde deren Ruf schädigen wenn ich berichte wie mich eine Freimaurersekte verfolgt (unverschämt sowas) oder wie die katholische Kirche früher versucht haben soll Opfer mundtot zu machen). Das ganze Forum forderte von mir mich bei der Frau zu entschuldigen. Ich wollte zuerst nicht. Allein entschuldigen für meinen subjektiven Wunsch mein Partner soll psychiatriekritisch sein !!!! Damit greife ich doch niemanden an, sah die Frau und das Forum aber anders!!! Da dachte ich mir nur ihr könnt mich mal, ich entschuldigte mich pro forma um länger drin bleiben zu können und genoss es dass die alle von ihrem Partner der heimlichen Beziehungen schlecht behandelt werden. Wer so mit Menschen umgeht hat es nicht anders verdient dachte ich.
 

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