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63% der jungen Männer sind Single

Es sind keine vermeintlichen Statistiken. Es sind Statistiken. Es gibt auch keinen Grund sie zu ignorieren, wenn man sie und ihren Wert versteht.

Weitaus problematischer ist es, Informationen zu ignorieren, nur weil man sie nicht hören mag.

Okay, dann hätte ich für die Aussage zu den 1,60er Frauen gerne jetzt mal ne Quelle.
 
Mit den neuen Horizonten stimme ich Dir absolut zu. Mein liebstes Hobby betreibe ich auch erst seit drei Jahren und ein anderes kam noch später hinzu. Aber nicht jede Beschäftigung geht auch mit dem Kennenlernen neuer Leute einher und selbst wenn, muss das noch lange nichts bedeuten. Ich kann Deinen Gedankengang verstehen, finde ihn aber zu optimistisch bzw. realitätsfern.

Auch das ist so eine Aussage, mit der ich wenig anfangen kann... Klar kann man immer neue Sachen ausprobieren, sei es nur für sich selbst oder im Verein oder sonstwo, aber sonst?
In meinem Verein sind auch viele Frauen, aber die sind entweder deutlich älter oder jünger als ich; ich gehe da auch nicht hin um jemanden kennenzulernen, sondern um meinem Sport nachzugehen.
Ich verstehe was Du meinst, aber natürlich meine ich, dass man, wenn man auf Partnersuche ist, sich Dinge suchen sollte, die wirklich dazu taugen, auch möglichst viel unter neue Leute zu kommen.
Klar: Eine Mitgliedschaft im Bienenzüchterverein kann für einen jungen Mann von 30 Jahren ne nette Freizeitbeschäftigung sein und natürlich spricht nichts dagegen das auch zu machen. Und vielleicht findet man da auch Freunde, aber die Frau fürs Leben wird man da vermutlich nicht finden.
ich meine eher, dass man sich gezielt in "Kreisen" bewegen sollte, die einem Kontakt zu möglichst vielen Menschen bringen, unter denen der potentielle Partner sein könnte.
Und diese Art Aktivität sollte man sich erschließen und das kann man natürlich auch jederzeit. Aber klar: Es kostet unter Umständen Überwindung.

Also es geht darum, sozusagen "in die Höhle des Löwen" zu gehen und das gezielt.

Also zB macht es für einen jungen Mann schon durchaus Sinn, sich in einem Unichor anzumelden (auch wenn man garnicht mehr an der Uni ist, denn Männerstimmen werden immer gesucht). Für eine Frau macht das weniger Sinn (zumindest im Hinblick auf die Partnersuche: Unabhängig davon ist das natürlich trotzdem schön)

Verstehst Du?
Also wer wenig neue Menschen kennenlernt, der muss sich Gelegenheiten schaffen (logisch und einfacher gesagt als getan): Drum ist das Erschließen neuer Kreise so wichtig, aber dazu gehört auch der Mut, neues zu wagen.
Also das Beispiel mit dem Gospelchor ist schon bewusst gewählt: Das wäre so ein beispielhafter Ort, wo man evtl wirklich seine Komfortzone verlassen muss, aber wo ein Mann halt quasi automatisch der Hahn im Korb ist und allein dadurch einen ganz anderen Ausgangspunkt hat.
Natürlich kann nicht jeder in einen Chor rennen- das ist nur ein Beispiel für eine Sache, die halt wirklich erfolgversprechend ist, aber eben für die allermeisten bedeutet, aus der Komfortzone zu kommen und das ist nicht einfach.

Aber je mehr solche Gelegenheiten man in seinem Leben schafft, desto besser: Warum nicht mal auf die Betriebsfeier gehen, wenn das eine Feier ist, wo auch Abteilungen mitfeiern, die man sonst nicht so kennt?
Warum nicht zum Unisport, zum tanzkurs oder in den Alpenverein gehen, auch wenn man eher Sofasitzer ist?
Warum nicht mal einen Sprachkurs machen oder einen Kochkurs oder ein Konzert besuchen, einen Jazzclub oder ein Poetryslam oder sonst was, das man halt noch nie gemacht hat?

Darum geht es und genau das ist halt wahrscheinlich die größte Hürde für die meisten Menschen.
Und nicht zuletzt: Auch Kontakte knüpfen kann man üben.
ich war früher krankhaft schüchtern und hatte in meiner Jugend quasi KEINE Freunde. Aber seit ich gelernt habe, wie das geht, fällt es mir total leicht mit neuen leuten ins Gespräch zu kommen: Einfach durch die "Übung".
 
@Violetta Valerie
Ich möchte hier nicht allem widersprechen, was Du ausführst, aber die meisten Leute lernen den Partner über Freunde, auf der Arbeit oder schon früher (Schule, Uni) kennen. In einen Verein zu gehen oder an einer Veranstaltung teilzunehmen, obwohl man am Thema gar kein Interesse hat aber dort viele Frauen sind, erscheint mir einfach nicht richtig. Es heißt immer, man soll sich nicht verbiegen, aber was ist das denn sonst?
Die Menschen, die heute 50, 60 oder 70 Jahre alt sind, haben ihren Partner unter völlig normalen Umständen kennengelernt; heutzutage kommt es mir so vor, als müsse man mehrere Salti rückwärts in der Luft machen, um jemanden kennenlernen zu können...
 
In einen Verein zu gehen oder an einer Veranstaltung teilzunehmen, obwohl man am Thema gar kein Interesse hat aber dort viele Frauen sind, erscheint mir einfach nicht richtig.
Ne, das fände ich auch nicht richtig: Mir geht es eher darum, zu betonen, dass man eben seinen Horizont immer erweitern kann und sollte: Also neue Dinge ausprobieren, Experimente wagen, Dinge, die man schon lange mal machen wollte, aber irgendwie nie gemacht hat umsetzen oder eben auch sich mal den berühmten Ruck geben und etwas total neues ausprobieren: vielleicht gefällt es einem ja doch.
Also einfach die ausgetretenen Pfade verlassen, denn auf diesen hat man ja offenbar nicht alles das gefunden, was man möchte.
ich denke, der innere Schweinehund verleitet einen nur allzu gerne dazu, zu sagen: Ach das ist doch eh nichts, das brauche ich garnicht erst probieren, oder: Ach das macht mir eh keinen Spaß usw.

ich kenne das ja selber: Man ist immer viel zu schnell dabei, sich eine Art "Ausrede" zurechtzulegen, warum man etwas garnicht erst probieren sollte: Der innere Schweinehund ist eben mächtig.
Also ich denke, es ist immer besser, 10 Dinge probiert zu haben, von denen einem dann vielleicht nur eins so gut gefällt, dass man es öfter machen will, als garnichts auszuprobieren.
Aber ich weiß selber, wie schwer das ist.
Beim Sport ist es ja auch so: Man sagt: Ach, das passt nicht zu mir, das macht keinen Spaß, ich fange nächstes jahr damit an usw: Aber wenn man ehrlich ist: Warum nicht einfach ausprobieren und irgendwo anfangen?
Letztlich haben wir alle unser Päckchen zu tragen und irgendwo behindern wir uns ja meist doch selber und schöpfen nicht das volle Potential aus.

heutzutage kommt es mir so vor, als müsse man mehrere Salti rückwärts in der Luft machen, um jemanden kennenlernen zu können...
Ja, ich glaube, der Grund warum Dir das so vorkommt ist genau der, dass Dir der entsprechende Anschluss fehlt. (Und das meine ich jetzt definitiv nicht böse...echt nicht- ich verstehe Dich voll) Also sobald man eben mehr unter Menschen kommt, wird einem auch klar: Die anderen kochen auch nur mit Wasser und auch heutzutage ist das kein Hexenwerk.
Je mehr man sozusagen das ganze aus der Nähe betrachtet, desto mehr verliert es seinen "Schrecken": Also es verliert diese Aura des unerreichbaren und man merkt, dass es garnicht so kompliziert ist, wie man gedacht hat.
Und das sage ich jetzt nicht nur so dahin: Ich habe das am eigenen Leib erlebt und ich beobachte es immer wieder.
Also je mehr man sich ins "Getümmel stürzt" und eben unter die Leute kommt, desto normaler weden all diese Themen. Aus der Ferne betrachtet hast Du aber recht: Man bekommt das Gefühl, die ganze Welt wäre ein einziger Hürdenlauf.

Natürlich ist und war partnersuche immer ein wenig kompliziert- heute und auch früher. Dennoch: Es ist kein Hexenwerk und es steht und fällt letztlich einfach damit, dass man unter Leute geht.

Also früher hatte es doch zB ein schüchterner junger Mensch auch nicht einfacher als heute (vielleicht sogar noch schwerer, denn heute kann man seinen Radius viel weiter ziehen)
Also nehmen wir an, ein junger Mann vor 50 Jahren hatte halt wirklich eine Abneigung gegen Tanzpartys jeder Art und einen Job, wo er keine Frauen trifft und wohnt auf nem Kaff.
So jemand hatte es doch unfassbar schwer: Wo sollte er fündig werden?
Heute ist es viel leichter: Der Tanzmuffel vom Kaff kann sich viel einfacher vernetzen und andere Wege finden.
Und damit meine ich nicht Onlinedating: Aber wie viel leichter ist es doch heute, sich zu informieren wo es zB interessante Veranstaltungen gibt, oder wo man gleichgesinnte treffen kann.....
Für beinahe jedes Hobby und jede Art der freizeitbeschäftigung gibt es doch Internetseiten, Treffen, usw. Das eröffnet doch ungeahnte Möglichkeiten.
Nur aufs Onlinedating sollte man sich nicht versteifen: Wenn man im realen Leben schon Probleme hat, Anschluss zu finden, ist das eher eine Sackgasse. (Es sei denn, es ist ein Portal für bestimmte Interessen)
 
Keine Ahnung ob das hier schon thematisiert wurde, aber interessant, wie sehr die Zahl in der Altersrange 30-49 abfällt. Und was hier die ausschlaggebenden Gründe sind.

Man hat sich ausgetobt, steht dann i.d.R. mit beiden Beinen fest im Leben (Job, Wohnsitz, Hobbys) ist vielleicht etwas weiter im Kopf, ja...aber abseits davon, was ändert sich denn so gravierend?

Der Mensch an sich bleibt ja der Selbe, unabhängig vom Alter.
Also muss man sich dann mit so jemandem zufrieden geben? Dann bleibe ich lieber weiter single. Mir bleibt weiterhin unverständlich, was an andauernd wechselnden Sexualpartnern vorteilhaft sein soll. Ich sehe da nur negatives bei, wenn ich so drüber nachdenke. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst wissen und entscheiden.
 
Es sind keine vermeintlichen Statistiken. Es sind Statistiken. Es gibt auch keinen Grund sie zu ignorieren, wenn man sie und ihren Wert versteht.

Weitaus problematischer ist es, Informationen zu ignorieren, nur weil man sie nicht hören mag.
Der Wert besteht darin, eine Ausrede für die eigene soziale Inkompetenz zu haben.

"Nein, es liegt nicht daran das ich so spannend bin wie drei Pfund Backsteine und über die Hygiene eines Brückentrolls verfüge. Ich bin einfach einen Zentimeter zu klein, das ist Genetik, da kann man nichts machen." <-- So in etwa ist immer die Argunentation aller, die mit Statistiken zur Körpergröße ankommen. Als ob Frauen Maschinen wären die nach dem Motto "Hier Körperwerte und Bankkonto eintragen.... Ergebnis wird berechnet... 87,5 Punkte... Ergebnis: schwänger mich sofort" funktionieren. Die dahinterliegende frauenverachtende Denkweise ist das Hauptproblem. Niemand will nur als Statistik, statt als Mensch behandelt werden. Das ist kein ignorieren von Informationen, dass ist nur der Verzicht auf Misogynie.

Statistik sagt übrigens über den Einzelfall nichts aus. Wobei ich bezweifle, dass solche zentimetergenauen "Statistiken" überhaupt ordentlich erhoben wurden oder weltweit gültig sind.
 
Ne, das fände ich auch nicht richtig: Mir geht es eher darum, zu betonen, dass man eben seinen Horizont immer erweitern kann und sollte: Also neue Dinge ausprobieren, Experimente wagen, Dinge, die man schon lange mal machen wollte, aber irgendwie nie gemacht hat umsetzen oder eben auch sich mal den berühmten Ruck geben und etwas total neues ausprobieren: vielleicht gefällt es einem ja doch.
Also einfach die ausgetretenen Pfade verlassen, denn auf diesen hat man ja offenbar nicht alles das gefunden, was man möchte.
ich denke, der innere Schweinehund verleitet einen nur allzu gerne dazu, zu sagen: Ach das ist doch eh nichts, das brauche ich garnicht erst probieren, oder: Ach das macht mir eh keinen Spaß usw.

Zustimmung, wobei hier auch wichtig ist rechtzeitig einzusehen, wenn etwas einem keinen Spaß macht. Was bringt einem ein Tanzkurs mit vielen potentiellen Partnerinnen, man aber immer mit Bauchmerzen und Unlust hingeht, weil es einfach nicht zu einem passt. Man wird ja nicht attraktiver, wenn ständig schlechte Laune hat. Dies habe ich z.B. gelernt, als ich aus purem Trotz Dinge eine Weile gemacht habe, bis ich mir eingestand, dass es nichts für mich ist.

Doof ist es auch, wenn man ein Hobby (oder mehrere) gefunden hat, aber die meisten anderen entweder komplett zu einer anderen Generatione gehören (zu alt oder zu jung) oder das Geschlechterverähltnis sehr ins eigene Ungunsten kippt. Was dann? Letzten Endes hat der Tag nur 24 Stunden.
 
Ein Mann findet keine Frau. Er rechnet aus, dass er insgesamt einige Zentimeter zu klein ist und sein Penis noch mal einen Zentimeter. Er rechnet aus, dass er deswegen zu den X % Männerüberhang gehört und stimmt ein Klagelied in etlichen Strophen an.

Auf die Idee, dass es ihm vielleicht eher an Esprit als an Körpergröße und eher an Ausstrahlung als an Penislänge fehlt, kommt er nicht.

Das wäre auch eine zu schmerzhafte Erkenntnis. Es läge dann ja an ihm.
 
Nein. Wenn man bspw. das Studienergebnis ignoriert, dass Frauen im Durchschnitt Männer präferieren, die durchschnittlich 14 cm größer sind als sie selbst, nur weil das Ergebnis nicht zu den persönlichen Vorstellungen passt, dann hat das nichts mit einem Verzicht auf Misogynie zu tun. Tatsächlich kann das sogar eher eine misogyne Tendenz sein.
Es ist also tendenziell misogyn zu sagen, dass Frauen Individuen mit unterschiedlichen Vorlieben sind und das eine Statistik bestenfalls eine Tendenz aufweisen kann, aber niemals absolut in jedem Einzelfall gilt?

(...)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann ich so nicht bestätigen und ist zu klischeehaft. Du sprichst dich einerseits, manchmal, gegen Misogynie aus, wendest dann aber die gleichen Denk- und Argumentationsmuster auf eine andere Gruppe von Menschen an. Statt Frauen sind doof lautet es bei dir im Endeffekt einsame Männer sind doof.
In diesem Thread geht es um männliche Singles, nicht um weibliche und wenn es mich misandrisch macht zu sagen, dass es nicht hilfreich ist Menschen auf Zahlen zu reduzieren, Frauen als Maschinen zu betrachten und in Selbstmitleid zu versinken, dann bin ich gerne misandrisch 😀
(...)
 
Zuletzt bearbeitet:

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