Tamagochi6
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Ich versuche meine Geschichte einmal kurz zu fassen. Ich habe in der Vergangenheit schon ein paar Situation meiner Lage erläutert, aber das ist schon ein Weilchen her. Long story short: Ich habe konservative Eltern, die ein Anderes Weltbild haben als die Leute hier. Meine Familie kommt aus China und ist mit anderen Werten großgeworden. Es wird viel von dem Sohn erwartet, aber ich konnte diese Erwartungen leider nie erfüllen. Ich möchte hier kein falsches Bild vermitteln. Chinesische Eltern sind nicht grundsätzlich so. Meine sind aber sehr festgefahren in ihrem Weltbild und haben klare Vorstellungen davon wie ein gutes Leben auszusehen hat. Ich bin schwul und wie meine Eltern finden "verweichlicht". Ich entspreche nicht dem Bild eines richtigen Mannes und kann mich damit auch nicht identifizieren. Jahrelang habe ich meine Interessen im verborgenen ausgelebt. Ich habe viel Ablehnung schon als kleines Kind erfahren. Das hat dazu geführt, dass ich starke Probleme mit mir selbst habe und mich nur schwer akzeptieren kann. Ich habe mich in ungesunde Partnerschaften mit viel älteren Männern gestürzt, was das Verhältnis zu meinen Eltern komplett zerstört hat.
Da kommen wir auch schon zum Thema. Ich habe eine extrem schwierige und ungesunde Beziehung zu ihnen. Ich fühle mich schuldig für mein Verhalten, dass ich zu älteren Männern gegangen bin und vor allem meiner Mutter damit extreme Kopfschmerzen bereitet habe. Ich kann auch verstehen, dass sie diese Situation nicht akzeptieren konnte. Ich wohne jetzt alleine und bin wieder Single. Ich kann mein Leben managen und komme finanziell gut hin. Das beruhigt meine Eltern. Seit dem haben sie wieder angefangen mich ein bisschen mehr zu mögen. Ich fühle mich aber so, als müsste ich Resultate bringen um wertgeschätzt zu werden. Als ob man mich nur liebt, wenn ich funktioniere. Ich fühle mich seit ich denken kann im Stich gelassen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie jemals zärtlich zu mir waren. Ihre Liebe drückt meine Mutter auf eine andere Weise aus. Indem sie "nur das Beste für mich will". Ich glaube aber nicht, dass Ihr Bestes auch mein Bestes ist. Ihr Weltbild funktioniert für mich nicht. Und das kann sie nicht annehmen. Ich fühle mich verantwortlich für den Frust meiner Mutter. Ich bin auch ein Einzelkind, was den Druck nochmal erhöht. Ich denke oft diese Ablehnung zu verdienen, weil ich falsch bin. Theoretisch weiß ich, dass das nicht stimmen kann. Aber es frisst mich innerlich auf. Ich fühle mich allein gelassen. Sie haben kein offenes Ohr für meine Probleme. Ich bin mit meiner Art eher der Problemverursacher in ihren Augen.
Hier ein paar Beispiele aus der Vergangenheit: In der Schule wurde ich stark gemobbt. Sie fanden ich sei schuld an der Situation, da ich mich nicht verhalte wie ein Junge es tun sollte. Dass ich meine Probleme lernen muss selbst zu klären. Ich wurde dadurch schlecht in der Schule. Mein Vater hat "leichte Gewalt" (Gürtel, Pantoffel und so) als Erziehungsmaßnahme angewendet. Ich würde mit dem Glauben erzogen, dass er es nur machen muss, weil ich schlimme Dinge tu. Ein typischer Satz war in etwa: "Glaubst du mir macht das Spaß?" Dabei war ich noch ein kleines Kind.
Wir hatten zeitweise keinen Kontakt mehr, aber seit dem ich eine eigene Wohnung habe, ist meine Mutter wie gesagt wieder ein bisschen netter. Wobei sie auch beleidigt hat wie arm ich leben würde, weil ich nicht so viel Geld für alle Möbel auf einmal habe und sie noch nicht wirklich gemütlich aussieht. Das ist andauernd so. Alles was gegen ihre Erwartungen geht ist schlecht. Dass ich homosexuell bin ist sowieso etwas, das sie niemals akzeptieren wird. Es fällt mir somit auch schwer es selbst zu akzeptieren.
Das Verhältnis macht mich fertig und lässt mich ständig wie ein Versager fühlen. Ich habe absolut keine Ahnung wie ich hier handeln soll.
Da kommen wir auch schon zum Thema. Ich habe eine extrem schwierige und ungesunde Beziehung zu ihnen. Ich fühle mich schuldig für mein Verhalten, dass ich zu älteren Männern gegangen bin und vor allem meiner Mutter damit extreme Kopfschmerzen bereitet habe. Ich kann auch verstehen, dass sie diese Situation nicht akzeptieren konnte. Ich wohne jetzt alleine und bin wieder Single. Ich kann mein Leben managen und komme finanziell gut hin. Das beruhigt meine Eltern. Seit dem haben sie wieder angefangen mich ein bisschen mehr zu mögen. Ich fühle mich aber so, als müsste ich Resultate bringen um wertgeschätzt zu werden. Als ob man mich nur liebt, wenn ich funktioniere. Ich fühle mich seit ich denken kann im Stich gelassen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sie jemals zärtlich zu mir waren. Ihre Liebe drückt meine Mutter auf eine andere Weise aus. Indem sie "nur das Beste für mich will". Ich glaube aber nicht, dass Ihr Bestes auch mein Bestes ist. Ihr Weltbild funktioniert für mich nicht. Und das kann sie nicht annehmen. Ich fühle mich verantwortlich für den Frust meiner Mutter. Ich bin auch ein Einzelkind, was den Druck nochmal erhöht. Ich denke oft diese Ablehnung zu verdienen, weil ich falsch bin. Theoretisch weiß ich, dass das nicht stimmen kann. Aber es frisst mich innerlich auf. Ich fühle mich allein gelassen. Sie haben kein offenes Ohr für meine Probleme. Ich bin mit meiner Art eher der Problemverursacher in ihren Augen.
Hier ein paar Beispiele aus der Vergangenheit: In der Schule wurde ich stark gemobbt. Sie fanden ich sei schuld an der Situation, da ich mich nicht verhalte wie ein Junge es tun sollte. Dass ich meine Probleme lernen muss selbst zu klären. Ich wurde dadurch schlecht in der Schule. Mein Vater hat "leichte Gewalt" (Gürtel, Pantoffel und so) als Erziehungsmaßnahme angewendet. Ich würde mit dem Glauben erzogen, dass er es nur machen muss, weil ich schlimme Dinge tu. Ein typischer Satz war in etwa: "Glaubst du mir macht das Spaß?" Dabei war ich noch ein kleines Kind.
Wir hatten zeitweise keinen Kontakt mehr, aber seit dem ich eine eigene Wohnung habe, ist meine Mutter wie gesagt wieder ein bisschen netter. Wobei sie auch beleidigt hat wie arm ich leben würde, weil ich nicht so viel Geld für alle Möbel auf einmal habe und sie noch nicht wirklich gemütlich aussieht. Das ist andauernd so. Alles was gegen ihre Erwartungen geht ist schlecht. Dass ich homosexuell bin ist sowieso etwas, das sie niemals akzeptieren wird. Es fällt mir somit auch schwer es selbst zu akzeptieren.
Das Verhältnis macht mich fertig und lässt mich ständig wie ein Versager fühlen. Ich habe absolut keine Ahnung wie ich hier handeln soll.