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Mein Freund ist ständig betrunken

Oder seine Freundin direkt für seine Entzugserscheinungen verantwortlich machen und ihr ein schlechtes Gewissen einreden. 🙈
Das wäre wirklich richtig mies 👎

Wenn er wirklich aufrichtig Besserung will, sollte er sich wirklich auch prof. Hilfe suchen... dann sieht man zudem auch, dass er es ernst meint und wirklich was ändern will. Ich glaube aus eigener Kraft schafft man das irgendwann nicht mehr, wenn man schon zu tief drin steckt... im Moment denkt er das vielleicht, weil er jetzt quasi vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und ihm das vielleicht grad einen Motivationsschub gibt... denke aber auch das Risiko ist groß, dass er in wenigen Wochen wieder in seinen gewohnten Trott abrutscht 🙁
 
Ich hoffe dass ich nichts vergesse zu beantworten. Wir sind seit ca einem Jahr zusammen. Kennengelernt habe ich ihn in seinem Depressions tief. Das Trinken war schon da zu viel, das sehe ich aber erst jetzt. Da wir jetzt zusammen wohnen. Da sieht man einiges nochmal anders genauer.

Er hat mich tatsächlich nochmal von selbst auf unser Gespräch angesprochen, was er sonst nie macht. Er sagt er will mich nicht verlieren und ich habe ihm angemerkt dass er angst davor hat. Er hat direkt angefangen nach Jobs zu gucken. Aber ich möchte mich nicht zu früh freuen. Heute ist Mittwoch. Da gehen die oft trinken.
 
Ich hatte heute die Chance mit einer Psychotherapeutin zu sprechen. Als ich lediglich gesagt habe "Mein Freund ist in Behandlung wegen Depression, er sagt es geht ihm gut aber er sucht keinen Job sondern trinkt zu viel", wurde sie ernst und hat mir auf Anhieb gesagt " Ihr Freund hat ein Alkoholproblem".
Ich dachte nur Hä das macht sie an 2 Sätzen fest ? Also wollte ich nochmal was hinzufügen. Aber sie sagte direkt "Darüber müssen sie nicht weiter nachdenken, sie erkennen ob jemand zu viel trinkt. Sie sind darauf sensibilisiert. Ihr Freund hat ein Alkoholproblem".
Du kannst davon ausgehen, dass die Therpeutin soviel Erfahrung hat, dass sie das auch nach 2 Sätzen beurteilen kann. Wäre das Trinkverhalten deines Freundes ohne Probleme, hättest du keine Grund gehabt, darüber zu sprechen. Du sprichst aber darüber und das zeigt, dass da mehr Alkohol im Spiel ist.
 
Wir sind seit ca einem Jahr zusammen. Kennengelernt habe ich ihn in seinem Depressions tief.

Darf ich fragen, wie genau ihr euch da kennengelernt habt? Da ist man doch im allgemeinen nicht gerade der gesellige und motivierte Typ... 🙈
Mir wurde immer eingetrichtert, als Depressiver wäre man ohnehin nicht beziehungsfähig und bevor ich das nicht überwunden habe, bräuchte ich es gar nicht zu versuchen.
 
Als erstes solltest du akzeptieren, dass dein Freund ein Alkoholproblem hat. Dich betrifft es unmittelbar. Er ist arbeitslos und alkoholkrank, alles bleibt an dir hängen. Die Therapeutin hat genau recht, du hast nur immer noch gehofft, das wäre nichts.

Ihn darauf anzusprechen, bringt nichts. Er ist schon in der Sucht drin. Er muss einen Entzug mache, sich einen Job suchen, sein Leben auf die Reihe bekommen oder wie stellst du dir ein Leben mit ihm vor?
 
Es ist nicht davon auszugehen daß jemand mit einer Suchterkrankungen zwangsläufig tief fallen muss, dass bin ich zum Glück damals auch nicht, aber entscheidend war bei mir der eigene Wille und Menschen die dann unterstützen. Allerdings hatte ich kein Alkoholproblem, wobei ich glaube das es egal ist, da jede Sucht die Realität quasi "ausknipst".

Wenn Du glaubst, dass das der richtige Weg ist einen Job zu suchen, weiß ich nicht ob das nicht ein Holzweg ist.

Eine Sucht beenden, bedeutet auch Strategien zu finden, gerade in der ersten Zeit. Er hat Struktur durch die Arbeit, aber nach der Arbeit? Gibt viele Alkoholkranke Menschen die dazu arbeiten gehen.
Aber wichtige und langfristiger ist es besser in einer Therapie herauszufinden: Warum trinke ich? Was kann ein gesunder Ersatz sein? Was kann ich tun wenn ich den Druck verspüre zu trinken? Vielleicht, da es unkomplizierter ist und weniger Wartezeit beinhaltet eine Selbsthilfegruppe?
Die andere Frage die ich mir stelle, wenn er jetzt so oft trinkt, kann er einfach so aufhören oder braucht er Medikamente bzgl. Entzugserscheinungen?

Für mich klingt das hier alles eher nach Druck (von deiner Seite aus zu Recht) der dann dazu führt das er aufhören will wegen Dir? Klingt nicht erfolgsversprechend
 
In einem Job kann ein Alkie schnell scheitern...da er vermutlich nicht belastbar sein wird.

Es wäre besser er in einer Therapie mit einem sympathischen Therapeuten seine Kindheit bearbeiten könnte...z.B.
in Form von Familienaufstellungen und Genogrammarbeit.
Vielleicht könnt ihr es auch gemeinsam tun .
 
Was Soll ich denn machen als Partnerin. Er ist in Therapie, er weiß angeblich dass sein Trinkverhalten nicht mehr gesund ist und er kennt meine Meinung. Es ist halt problematisch zu sehen dass er an den Wochentagen trinkt aber im Gegenzug nichtmal arbeiten geht. Das ist hart ubd überhaupt nicht schön.
 

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