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Mein Freund ist ständig betrunken

Du bist nicht spießig. Wenn er dich halten will, soll er aufhören. In der Wohnung sollte es nie Alkohol geben.

Man kann ja am Wochenende die Sau raus lassen. Von mir aus. Man kann auch mal beim Grillen 2 Bier trinken. Aber das was er macht ist zu viel. Zudem er ja auch gar nicht arbeitet. Ich hoffe dass meine Worte an ihn 'gesessen' haben. Es tut weh sich so oft streiten zu müssen, obwohl alles so toll sein könnte. Und so wie an dem Abend wo ich es angesprochen habe, habe ich ihn noch nie erlebt. So gemein. Ich bin die leidtragende. Aber bin schon froh dass er das eingesehen hat und ihm das furchtbar leid tat.
 
Das erinnert mich an meine Ex-Nachbarin, die regelmäßig von ihrem Partner verdroschen wurde und ihn nicht verließ, das sie "vom Schlagen abgesehen so glücklich mit ihm sei."
Kann man machen.
Muss man aber nicht.
(Als Sofortmaßnahme würde ich ihm den Geldhahn zudrehen. Wissen seine Eltern, dass ihr Kind ein Trinker ist? Falls nicht - informiere sie.)

Ja weil es auch Wochen gibt oder gab wo er wenig getrunken hat. So dass es nicht bedenklich war. Zb wenn es nur der Samstag war. Daran ziehe ich mich zu sehr hoch. Denn die Tatsache ist dass er Mittwoch abends trinkt, wenn ich am Nächsten Tag arbeiten muss. Und das ist nicht normal. Und ich muss endlich verstehen dass es nicht normal ist.
 
Es klingt ein wenig so, dass es in Ordnung wäre, wurde er arbeiten und trinken? Wie hoch legst du da gerade die Messlatte? Sucht und Depression sind eine fiese Kombination und braucht Zeit. Und hört er dann die Worte von Dir: Hör auf zu trinken, sei nicht mehr so depressiv und geh arbeiten, hm. Wo soll er da anfangen?

Und bei einer Sucht sollte man keinen Worten glauben, aber Taten.
 
Wir sind immer ein Team...
Nein! Es sei denn, einer arbeitet und der andere lässt sich zu Hause volllaufen. Aus meiner Sicht wäre das kein Team.

Ja, das merkt man daran wie er Dich behandelt. So macht man das wenn man verliebt ist und den Frust am Anderen auslässt.

Nein, keinesfalls. Glückliche Menschen sind dauernd betrunken? Nö.

So lang Du wirklich glaubst was Du schreibst ist da nicht viel zu machen. Im Endeffekt gibt es zwei Optionen, entweder Du gehst jetzt oder später, wenn er Dich mit zugrunde gerichtet hat. Du solltest jetzt gehen.
 
Ich fühle mich einfach so als wäre nach dem unschönen Gespräch etwas in mir zerbrochen. Es macht mich traurig mich so zu sehen, mich so müde zu fühlen. Weil es an mir knabbert. Ich bin gleich mit einer Freundin spazieren. Bin froh. Und will von ihm dann gar nichts hören. Das macht mich so traurig.

Wisst ihr, ich versuche alles um ihm zu helfen. Ich bin immer für ihn da, ich mache alles schön zu Hause damit er sich wohlfühlt. Hole ihm das Essen was er gerne mag. Natürlich, er macht das auch für mich definitiv. Aber das was ich zurückbekomme im Moment ist so ernüchternd. Ich könnte nur noch weinen.
 
Eigentlich ist Dein Partner drogensüchtig, Alkohol ist eine legale Droge, aber dieser Umstand ändert nichts an den gesundheitlichen, psychischen und gesellschaftlichen Problemen, die damit einher gehen. Insbesondere ist diese Drogensucht, wie andere auch eine enorme Belastung für eine Beziehung.

Beim Alkohol hat man aufgrund der rechtlichen Situation leider immer die Tendenz, den Sachverhalt schön zu reden.

Ich wünsche Dir viel Kraft
 
Zuletzt bearbeitet:
Es muss bei ihm Klick machen.
Er muss erkennen, dass er ein Problem mit Alkohol hat.

Unmittelbar neben meinem Stammcafe ist die Salus (Sucht)Klnik
Manche kommen in s Cafe und suchen Gesellschaft.
Meistens ist es der Alkohol oder Spielsucht.

Rückfallquote über 80%.

Er muss der ersten Schritt gehen - nicht du.
 
Zuletzt als ich es angesprochen habe, wurde er total sauer und hat daraufhin total gemein mit mir gesprochen. Das hat mich so verletzt, dass ich stundenlang geweint habe. Er hat dann auch gesagt er wollte gar nicht so mit mir reden , er hat ein problem mit sich und nicht mit mir. Gute Erkenntnis, aber ich habe mir geschworen nie wieder so mit mir reden zu lassen.

Dann halte dich bitte auch an den Schwur. Das wird nämlich unweigerlich wieder passieren, das garantiere ich dir. Und irgendwann wird ihm dann zum ersten Mal die Hand ausrutschen. Ich kenne das Spiel. Von meinem Vater und von mehreren Freundinnen, die seit Jahren in solchen Beziehungen gefangen sind.
Die eine wird jetzt - auch wenn es böse klingt - hoffentlich bald erlöst, deren Freund liegt gerade mit 32 Jahren mit Leberzirrhose und Organversagen im Krankenhaus.

Und danach tat ihm das unfassbar leid. Und er hat alles zugegeben. Dass ich da ein Thema angesprochen habe was ihm am schwersten fällt.
Er sei gewillt daran zu arbeiten.

Genau diese Aussage höre ich seit meiner Kindheit ständig. Noch nicht einer der Betroffenen hat sie auch wahr gemacht. Dein Freund ist bereits in der Sucht gefangen.
Und so weh es tut, das musste ich auch meiner Mutter und besagten Freundinnen sagen: Aus einer Sucht kommt man nicht heraus, solange die Konsequenzen nicht schlimm genug sind. Solange er nach dem Saufen nach Hause kommt, finanziell versorgt ist und eine liebende Freundin vorfindet, wird er nicht umdenken. Süchtige brauchen mehr als einen Schuss vor den Bug, die müssen ganz, ganz dicht am Abgrund stehen. Und wenn es dann klick gemacht hat, dann kann man ihnen helfen und sie unterstützen. Vorher leider nicht.

Ja weil es auch Wochen gibt oder gab wo er wenig getrunken hat. So dass es nicht bedenklich war. Zb wenn es nur der Samstag war. Daran ziehe ich mich zu sehr hoch. Denn die Tatsache ist dass er Mittwoch abends trinkt, wenn ich am Nächsten Tag arbeiten muss. Und das ist nicht normal. Und ich muss endlich verstehen dass es nicht normal ist.

Auch einmal die Woche ist schon regelmäßig. Und regelmäßiges Trinken ist ein (Alkohol-)Problem. Und ich bin alles andere als ein Antialkoholiker, ganz im Gegenteil. Ich löte mir zu gegebenen Anlässen wie z.B. auf Festivals, an Himmelfahrt, Silvester etc. sogar sehr gern mal einen rein. Aber das sind wenn es hoch kommt 10 Tage im Jahr - und auch dann kenne ich meine Grenze und treibe es nicht bis zum Erbrechen. 🙈
 
Nochmals - Du musst Dir bewusst sein, dass Dein Partner drogensüchtig ist (die Droge ist zwar legal, aber dies ändert nichts am Umstand) - oder eben "suchtkrank" - wie jede kranke Person hat er Anspruch auf Hilfe, aber diese kann nur bedingt durch Angehörige geleistet werden, sondern hier sind Fachleute gefordert, sonst läufst Du Gefahr ebenfalls krank zu werden!
 

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