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Freunde aber doch einsam

An das letzte Ereignis, wo ich mich 100% pudelwohl gefühlt habe kann ich mich nicht mehr erinnern, vermutlich war das zuletzt mit 12 oder so, damals war alles in Ordnung, ich hatte viele Freunde, hatte Spaß (...)

Das ist spannend. Hier könntest du vielleicht mal testweise anknüpfen und Dinge machen, die du damals noch gemacht hast (oder vergleichbare). Entweder mit deinem Freund oder ohne ihn.

Wie hoch ist denn dein "Pudelwohlgefühl" heute so im Durchschnitt (also in %)? Gibt es da Unterschiede im Laufe einer Woche/eines Monats/Jahres?
 
Wir haben eine Seele und die kennt den Weg.

Ich folge meiner Intuition. Heute zb habe ich einen Pott Mayonaisesalat machen wollen, das habe ich getan und nun wird neugierig überlegt, was folgt, denn so was mache ich, wenn wir mit dem Camper losfahren, oder kommen Freunde, oder ist das ein Mitbringsel zur Geburtstagsfeier von unserem Maximilian? Bis morgen weiß ich es und heute spürte ich noch den Drang den Brennofen zu aktivieren, hab gestern bis spät in die Nacht glasiert und auch da, bei der Wahl der Farben geh ich auch nach Bauchgefühl, wie wenn ich das Werkzeug einer geistigen Kraft wäre, die mir eh alles ansagt, was dran ist und wie es weiter geht. Mein Leben ist sehr erfüllt und komplett spannend, nett, lustig, zufriedenstellend, beglückend- das, weil ich mich eben aufgehoben fühle und sicher und geborgen..in "Gottes Händen". Wahrscheinlich haben wir ein immens großes Selbst, das unserem kleinen Selbst anhängt, auf das wir eh immer zugreifen können, es auch tun, oft nur unbewusst. In jeder Religion wird das beschrieben, man hat viele Namen dafür, wie eben auch Gott, oder Manitou, oder Shiva oder höheres Selbst, oder Seele usw.
 
Hmmm.. es waren halt zwei komplett verschiedene Welten die aufeinander prallten. Sie war ein Lebemensch & Partygirl, immer lustig drauf und ein Mensch der sehr im Mittelpunkt stehen wollte. Er ist halt eher das komplette Gegenteil, die Interessen waren sehr verschieden & auch kommunikativ kamen sie nicht gut klar, wobei er halt sehr ruhig war und sie vor Kommunikation nur so sprühte... Was mich dann letztendlich vor die Entscheidung gestoßen hat.
 
Das ist spannend. Hier könntest du vielleicht mal testweise anknüpfen und Dinge machen, die du damals noch gemacht hast (oder vergleichbare). Entweder mit deinem Freund oder ohne ihn.

Wie hoch ist denn dein "Pudelwohlgefühl" heute so im Durchschnitt (also in %)? Gibt es da Unterschiede im Laufe einer Woche/eines Monats/Jahres?
Es wär vermutlich ein Schritt in die richtige Richtung - zumindest zu finden, was ICH überhaupt will, was mir Spaß macht, denn aus dem Stehgreif kann ich das nicht sagen.

Hmmm ich würd mal sagen, dass es aktuell nicht so hoch ist. In meinem Kopf geht im Hintergrund viel ab, ich mach mir viele Gedanken & bekomm auch viele Kleingkeiten mit, versuch das Ganze aber meist dann zu überspielen, als hätt ich manche Sachen nicht bemerkt, was mich schlussendlich dann aber traurig macht und psychisch mitnimmt.

Ich versuche immer sofort an positive Rückmeldungen anzuknöpfen, doch so schnell sie da sind, sind sie auch wieder verflogen & diese Schwunghaftigkeit betrübt mich.
 
Es wär vermutlich ein Schritt in die richtige Richtung - zumindest zu finden, was ICH überhaupt will, was mir Spaß macht, denn aus dem Stehgreif kann ich das nicht sagen.
Das weiß man erst, wenn man es gekostet hat und da kann man ja nachhelfen, indem man sich klug macht, sich durchfragt, was gut schmeckt und dann loszieht, um das zu erfahren.

Schokoladentorte, nimm mal an, du machst eine Reise nach Thailand zb. - du kommst am Flughafen an und siehst dich um und hast null Ahnung wohin, das deshalb, weil du dich nicht informiert hast, was an Thailand sehenswert, erlebniswert, toll ist. Nach vierzehn Tagen Herumirren im Stadtviertel, in dem dein Hotel steht, da fliegste wieder zurück und bist schwer enttäuscht.
Andere Besucher dieses Landes finden, so schön wie nie war es dort.

Für dich käme also in Frage, das alles auszuprobieren, was dir empfohlen wird, bevor du dich noch länger aufhältst mit deinem Enttäuschtsein, schließe dich jemanden an, ob bekannt, oder unbekannt, das ist egal. Mach was mit, was andere so machen, beteilige dich an einer Wandergruppe, oder einem Kurs, oder einer Initiative, oder einem Projekt, hab die Augen offen und schau, was dir auffällt, was du hörst, auf das achte und sag: ich probiers, nachher weiß ich mehr, wie vorher.

Mir ist mal in einer Zeitung eine Anzeige aufgefallen, ein Keramikkurs, ich habe mich angemeldet und obwohl er sehr teuer war, komplett weit weg war, egal. Am ersten Tag schon filmte mich der Kursleiter die ganze Zeit, er war ein akademischer Künstler..du hast das wirklich noch nie gemacht...?? Ich hatte echt noch nie vorher Ton in meinen Händen und mir war, als hätte ich nie etwas anderes gewollt. DAS wars, anfassen und los gings, ohne Halten war ich ab da wie im Fieber. Es war so leicht, so spielerisch einfach, Gesichter zu formen, Tierskulpturen, Buddhas, Tänzerinnen und so weiter und so fort. Dann kaufte ich mir alle Zutaten, um meine eigene Werkstatt zu eröffnen und nie hätte ich früher geahnt, wie stimmig das für mich war. So war es auch mit anderen Hobbies und Leidenschaften, vorher null Ahnung, dann kosten, dann aufgehen darin, ob das nun Tätigkeiten waren, oder Töne, oder Plätze, oder Orte, oder Leute, man kann das echt erst haben, dieses Glück, wenn man da angekommen ist und davor steht.
Ich habe alles zufällig gefunden, bin mitgegangen und hab ja gesagt, nicht daheim geschmollt, sondern eben probiert, versucht, getestet, was auch immer.
Mach halt wo mit, wo du noch nie dachtest, dass du dafür gebaut bist.
 
Manchmal so manchmal so, aktuell habe ich das Gefühl, dass es trotzdessen, dass wir nicht streiten nicht umbedingt gut läuft. Ich hab das Gefühl mein Partner distanziert sich & möcht nicht mit mir teilen was wirklich los is.
Alles was du beschreibst kommt mir sehr bekannt vor!
Ich hatte auch eine Beziehung in der ich mich oft so gefühlt habe!
Darf ich dich fragen wie alt du bist?

lg Kathi😘
 
Das weiß man erst, wenn man es gekostet hat und da kann man ja nachhelfen, indem man sich klug macht, sich durchfragt, was gut schmeckt und dann loszieht, um das zu erfahren.

Schokoladentorte, nimm mal an, du machst eine Reise nach Thailand zb. - du kommst am Flughafen an und siehst dich um und hast null Ahnung wohin, das deshalb, weil du dich nicht informiert hast, was an Thailand sehenswert, erlebniswert, toll ist. Nach vierzehn Tagen Herumirren im Stadtviertel, in dem dein Hotel steht, da fliegste wieder zurück und bist schwer enttäuscht.
Andere Besucher dieses Landes finden, so schön wie nie war es dort.

Für dich käme also in Frage, das alles auszuprobieren, was dir empfohlen wird, bevor du dich noch länger aufhältst mit deinem Enttäuschtsein, schließe dich jemanden an, ob bekannt, oder unbekannt, das ist egal. Mach was mit, was andere so machen, beteilige dich an einer Wandergruppe, oder einem Kurs, oder einer Initiative, oder einem Projekt, hab die Augen offen und schau, was dir auffällt, was du hörst, auf das achte und sag: ich probiers, nachher weiß ich mehr, wie vorher.

Mir ist mal in einer Zeitung eine Anzeige aufgefallen, ein Keramikkurs, ich habe mich angemeldet und obwohl er sehr teuer war, komplett weit weg war, egal. Am ersten Tag schon filmte mich der Kursleiter die ganze Zeit, er war ein akademischer Künstler..du hast das wirklich noch nie gemacht...?? Ich hatte echt noch nie vorher Ton in meinen Händen und mir war, als hätte ich nie etwas anderes gewollt. DAS wars, anfassen und los gings, ohne Halten war ich ab da wie im Fieber. Es war so leicht, so spielerisch einfach, Gesichter zu formen, Tierskulpturen, Buddhas, Tänzerinnen und so weiter und so fort. Dann kaufte ich mir alle Zutaten, um meine eigene Werkstatt zu eröffnen und nie hätte ich früher geahnt, wie stimmig das für mich war. So war es auch mit anderen Hobbies und Leidenschaften, vorher null Ahnung, dann kosten, dann aufgehen darin, ob das nun Tätigkeiten waren, oder Töne, oder Plätze, oder Orte, oder Leute, man kann das echt erst haben, dieses Glück, wenn man da angekommen ist und davor steht.
Ich habe alles zufällig gefunden, bin mitgegangen und hab ja gesagt, nicht daheim geschmollt, sondern eben probiert, versucht, getestet, was auch immer.
Mach halt wo mit, wo du noch nie dachtest, dass du dafür gebaut bist.

Das klingt schön!

Man sagt ja nicht umsonst immer, dass man oftmals einfach aus seiner "komfortzone" rausmuss, um die Welt und das Leben zu entdecken.

Aktuell fällt es halt einfach schwer die nötige Motivation dafür aufzubringen - denn schon der alleinige tagesplan etc. Kostet viel Kraft..

Ich hoffe, dass auch ich bald Mithilfe der tollen Ideen hier im forum einen Weg in eine positive Zukunft gehen kann.
 
Hi Kathi,

Wie geht's dir jetzt so? Ich hoffe du hast einen Weg für dich gefunden, wie es besser geworden ist. 🙂

Ich bin aktuell Anfang 20 also 22 genau gesagt.
Guten Morgen!
Ich bin schon 34 und die Beziehung war 8 Jahre. Letztens Jahr bin ich ausgezogen.
Er wollte nicht mehr, ich bin gegangen.
Letztes Jahr war sowieso schwierig für mich, kamen auch gesundheitliche Probleme dazu, aber jetzt bin ich froh dass es so gekommen ist.
Hatte immer das Gefühl ich bin nur 2. Wahl für ihn…
 

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