Nachdem ich dieses Forum entdeckt habe, habe ich mich unter Tränen hier angemeldet.
Zuerst einmal, fühle dich umarmt, nachher schau richtig hin, ohne diese Dramatik, sondern sachlich und nüchtern.
Was brauchst du? Ein wöchentliches, montatliches Zusatzeinkommen, irgendwas, irgendwo abgeholt, wo du was bekommst für deine Mithilfe und da klage nicht, sondern trag jeden Tag in den Kalender ein, heute geht es mir schon viel besser, ich werde immer kräftiger und Leistung erbringen fällt mir zusehends leichter und da freu dich darüber, irgendwann bist du über den Berg und wieder voll arbeitsfähig und zu allem bereit.
Solange du mit dieser schweren Melancholie noch zu kämpfen hast, gehe es langsam an und übernimm dich nicht, sonst musst du bald wieder zurück ins Leiden, du willst da ja endgültig heraus, also mach nicht zu schnell, damit du Spaß und Freude wieder hast am Leben.
Ich werde mein Lebtag immer zuversichtlich sein, was Geld lukrieren betrifft, weil ich nicht warte, bis wer zu mir kommt, sondern ich geh suchen und fragen und wenn nötig ziehe ich um dafür.
Du schreibst und verzweifelst, dann mach anders, rede und geh selbst hin, vielleicht horchen sie dann auf und irgendwer sagt dann sicher, gern, sofort eingestellt, wir brauchen dringendst Kollegen fürs Team oder wenn gar nichts geht, dann sattle um und lass dich ausbilden zu etwas, das gebraucht wird.
Du bist vielleicht nur vorübergehend in dieser Lage, weil dein Traumjob noch nicht verfügbar ist- sag dir so etwas vor, statt: aus, Ende, alles ist verloren.
Wie kommst du auf diese Idee, bei der Konjunktur derzeit?