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Partner trennt sich während Therapie

Wie sieht es denn bei dir aus, hast du therapeutische Unterstützung, sowohl beim Thema depressiver Partner als auch deinen eigenen Themen (wie Klammern)?

Ich wünsche euch beiden, dass du es schaffst, ihn vorerst nicht zu kontaktieren.
 
Ganz ehrlich ich hätte mir schon längst einen anderen Partner gesucht und nicht noch Kinder mit so einen labile Person bekommen.
Ihr führt eigentlich überhaupt keine Beziehung ihr habt sogar getrennte Wohnungen. Sorry aber ich verstehe nicht wieso du so einen Mann geheiratet hast?
Hast du mal an deine Kinder gedacht wie die das finden wenn ihr Papa so drauf ist.
Ich an deiner Stelle würde mich trennen und einen Mann suchen der gesund ist davon hast du mehr und deine Kinder.
 
Hallo TE,

Ich befürchte, dein Partner leidet nicht nur unter Depressionen sondern hat auch eine Psychose. Stichwort: Wahnvorstellungen. Lege derzeit nichts, was er sagt, auf die Goldwaage. Ich würde gar nicht so auf Abstand gehen.
Vielleicht ihn einfach mal am WE gemeinsam mit den Kindern besuchen und etwas Schönes unternehmen? Natürlich nach vorheriger Absprache mit ihm.
 
Hallo TE,

Ich befürchte, dein Partner leidet nicht nur unter Depressionen sondern hat auch eine Psychose. Stichwort: Wahnvorstellungen. Lege derzeit nichts, was er sagt, auf die Goldwaage. Ich würde gar nicht so auf Abstand gehen.
Vielleicht ihn einfach mal am WE gemeinsam mit den Kindern besuchen und etwas Schönes unternehmen? Natürlich nach vorheriger Absprache mit ihm.
Er glaubt von sich selbst auch, dass er psychotisch ist. Er rief gestern nochmal an. Ich habe ihn gefragt, ob ich seine Wäsche waschen kann. Er meinte, er will es selber am Wochenende machen und dass er uns nicht sehen möchte weil es ihm zu viel ist. Ich hatte dann vorgeschlagen, dass er die Wäsche vor die Tür stellt ohne hoch zu kommen und daraufhin hat er mich angeschrien, dass ich aufhören soll zu diskutieren und er das so macht wie er gesagt hat. Ich bin noch voll in dem Modus helfen und ihm alles abnehmen und komme da ganz schwer raus.
 
Ganz ehrlich ich hätte mir schon längst einen anderen Partner gesucht und nicht noch Kinder mit so einen labile Person bekommen.
Ihr führt eigentlich überhaupt keine Beziehung ihr habt sogar getrennte Wohnungen. Sorry aber ich verstehe nicht wieso du so einen Mann geheiratet hast?
Hast du mal an deine Kinder gedacht wie die das finden wenn ihr Papa so drauf ist.
Ich an deiner Stelle würde mich trennen und einen Mann suchen der gesund ist davon hast du mehr und deine Kinder.
Ich liebe ihn. Und ich kenne ihn anders Er ist ja nicht immer so gewesen. Es war immer ein auf und ab, das stimmt. Aber gesamt betrachtet überwiegen die positiven Erlebnisse. Ich möchte für den Menschen, den ich liebe da sein und nicht sofort aufgeben, wenn es schwierig wird. Und unsere Kinder können froh und stolz sein einen so klugen und starken Papa zu haben, der seine Probleme, wenn auch spät, angeht und nicht mit Alkohol oder anderen Drogen versucht zu kompensieren.
 
Wie sieht es denn bei dir aus, hast du therapeutische Unterstützung, sowohl beim Thema depressiver Partner als auch deinen eigenen Themen (wie Klammern)?

Ich wünsche euch beiden, dass du es schaffst, ihn vorerst nicht zu kontaktieren.
Ich bin auch in Therapie und dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe dort die Möglichkeit, mich unabhängig von meinem Partner aufzustellen und hoffe, so auch ein bisschen Abstand zu bekommen. Wenn nur dieses eklige Liebeskummergefühl nicht wäre... Aber ich werde ihn nicht kontaktieren, das finde ich gar nicht so schwer. Mit Klammern meine ich weniger mein Verhalten als meine Gedanken. Die kreisen die meiste Zeit über um das was jetzt nicht mehr geht, sie klammern sich an alten Erlebnissen fest und das tut umso mehr weh.
 
Ich bin noch voll in dem Modus helfen und ihm alles abnehmen und komme da ganz schwer raus.

Die Situation, dass dein Loslassen nötig wäre, ist nun nicht neu, du hattest also Zeit, dich darauf einzustellen.
(Überschneidung)
Nutze die Therapie, den sozialpsych. Dienst, eine Selbsthilfegruppe, um dir die nötige Unterstützung zu holen

Setze dich mal damit auseinander, was Liebe für dich bedeutet. Du möchtest helfen, weil du ihn liebst. Und ignorierst dabei sein Bedürfnis nach Distanz. Ist das ein liebevoller, zugewandter, rücksichtsvoller, respektvoller Akt?

Dieser Wunsch zu helfen ist nicht selbstlos. Er befriedigt deine Wünsche/Bedürfnisse. Ein Thema, mit dem du dich auch beschäftigen solltest.

Dein Mann ist nicht ohne Grund in der Psychiatrie, er ist in einer absoluten Notlage. Die in schwächt. Unterlasse Angebote, die ihn stressen und überfordern. Aus Liebe. Respektvoll, rücksichtsvoll.
 
Das hast du erst später dazugeschrieben und deswegen antworte ich nun:
Du weißt genau, wieso es so bedeutungsvoll ist.
Wir wissen beide, dass der Kinderwunsch nicht immer von beiden Partnern im gleichen Maße ausgeht und dass es bei Trennungen nicht immer von beiden gleichermaßen vorangetrieben wird, dass man wieder zusammenkommt. Etwas anderes zu behaupten, wäre ganz schön schräg. Das heißt doch aber nicht, dass du an irgendwas Schuld oder allein verantwortlich bist. Es macht aber einen Unterschied, ob man nun glauben könnte, dass er nur kurzzeitig auf Distanz geht, weil er gerade in Therapie ist oder ob du ihn vielleicht generell in Ruhe lassen solltest bis es von sich aus wieder auf dich zugeht, aus freien Stücken. Du hast ja im ersten Thread geschrieben, dass du zum Klammern neigst, wenn er sich distanziert und genau das solltest du jetzt nicht machen. Er muss nachdenken, ohne dich und zu einer Entscheidung kommen, ohne dass diese souffliert wird. Und für diese Beurteilung ist es nun einmal bedeutungsvoll, wie es bisher abgelaufen ist. Ich glaube, das ist dir auch bewusst. Es scheint nur einen Nerv zu treffen, dass du eben doch Angst hast, dass alles mehr von dir ausgeht. Und genau deswegen solltest du ihn nun kommen lassen. Auf die Gefahr hin, dass er es dann nicht macht. Aber wenn er vielleicht doch von sich aus wieder auf dich zugeht, dann war es sein Wille.

Ich bin hier raus. Denn es kommt mir so vor als würdest du die Antworten ohnehin bereits kennen, aber als Vorwurf verstehen und nicht als Handlungsmöglichkeit. Du weißt bereits, was zu tun ist. Deine Freundinnen haben dir auch schon genügend dazu geraten. Du willst es eben nicht hören oder wirst die Unsicherheit nicht los, dass man dir daraus einen Strick drehen könnte. Du bist hier nicht Schuld. Aber du musst ihn endlich hören oder für dich und die Kinder Konsequenzen ziehen, wenn sich nichts tut.
Ich komme wahnsinnig schwer von ihm los, das stimmt. Mit Klammern meinte ich übrigens nicht, dass ich ihn dann mit Nachrichten bombardiere oder so. Ich habe ihm immer Raum gelassen. Beim letzten Mal zum Beispiel wollte ich gemeinsam geplante Urlaube absagen und er hat vorgeschlagen trotzdem zu fahren oder sogar eigene Ideen eingebracht, wo wir noch hin könnten. Es ist durchaus nicht so, dass ich ihn bedrängt habe. Aber ich habe die Gelegenheiten genutzt, die er mir geboten hat. Ich klammere mich an alte Erinnerungen in der Hoffnung, dass es wieder so wird und das wiederum macht das Lösen von dieser Person schwieriger.
 

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