Die Beziehung von ihm zu seinen Kindern dürfte in dem Alter bereits ausgeprägt sein.
Dann gibt's nichts mehr zu verschlechtern oder zu verbessern, er bleibt Vater.
Wenn ihm aber durch Beschuldigungen das Wasser bis zum Hals steht, wird er zum eigenem Wohl Distanz aufbauen müssen und das auch zu begründen wissen.
Viel andere Möglichkeiten hat er nicht, schließlich ist es kein normaler Umgang mehr, wenn man sich ständig um neutrale Zeugen kümmern muss; ansonsten in Gefahr läuft, im Knast zu landen.
Bereits mit der ersten Anschuldigung ist - wer auch immer schuld ist - die Beziehung beendet. Es kann kein zweites mal geben, aber auch keinen zweiten Anlauf, da einer von beiden Urheber der Zerstörung sein muss, und sich das wiederholen kann.
Das Zusammenziehen mit ihm solltest Du lassen. Wenn er sich in PI befand, müsste er den ersparten Mietanteil an Gläubiger abführen. Schließlich wurde sein Bedarf berechnet; was er behalten kann.
Damit muss er klar kommen. Müsste er auch, wenn es keine PI gäbe, da unterhaltspflichtig.
Wenn Du etwas tun willst, sei für ihn da, zahle für ihn, koche für ihn - was immer Du willst. Du kannst dann unverbindlich ausprobieren, wie lange Du das durch hältst, hast aber wenigstens noch die Möglichkeit abzubrechen.
Wohnst Du erst mal mit ihm zusammen, dann nicht mehr. Und so gar nicht mehr.