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ich finde es sehr schwierig Laien meine Einschränkungen zu beschreiben, da sie ja scheinbar nicht in der Kenntnis des Behindertenrechts und des Sozialrechts sind.
 
Um mal wieder auf das Thema zurückzukommen...

Die verlorene Zeit ist verloren und ich kann voll verstehen, dass das frustet. Nun kannst du daran aber nichts ändern, vorbei ist vorbei. Daher würde ich dir raten, dir irgendeinen Job zu suchen, mit dem du gut klar kommst und nach vorne zu schauen.

Und wenns hilft: Im Grunde braucht es gar nicht so viel, um wieder finanziell stabil zu werden. Zwar bist du jetzt 'schon' 34, aber wie lange braucht es, um sich im Beruf zu etablieren? Hat man die Probezeit bestanden, ist man eigentlich auch schon gut untergekommen. Und du brauchst ja letztlich auch nur den einen Job zu finden. Überlege dir, was du im Leben brauchst um glücklich zu sein. Ob andere Leute ein Haus bauen oder ihren dritten Ferrari kaufen ist so egal. Ich mag meine 2ZKB, meine Zimmerpflanzen und meine Miezekatzen. Ich brauch keine Hunderttausendeuroimmobilie im Nacken, die mich sowieso nur belastet.

Was die Rente betrifft glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass man da als Durchschnittsverdiener in >30 Jahren noch was weltbewegendes rausbekommt. Wie die Zukunft aussieht, weiß keiner. Ich würde privat anlegen und mich sowieso nicht auf die Rentenkasse verlassen.

Und wenn du es bequem willst... mach die Not zur Tugend und such dir einen wohlhabenden Mann. Es gibt genug alleinstehende ältere Männer, die gerne eine Frau in deinem Alter hätten. 🤷‍♀️ Ich weiß, dass ich mich mit meiner Meinung unbeliebt mache, aber an deiner Stelle würde ich die Zukunft nüchtern und geplant angehen.
 
Die verlorene Zeit ist verloren und ich kann voll verstehen, dass das frustet. Nun kannst du daran aber nichts ändern, vorbei ist vorbei. Daher würde ich dir raten, dir irgendeinen Job zu suchen, mit dem du gut klar kommst und nach vorne zu schauen.

Ich bin mir mittlerweile nicht sicher, ob mich das frusten sollte. Ich hätte sonst niemals so viel Zeit für mein Kind gehabt.

Was die Rente betrifft glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass man da als Durchschnittsverdiener in >30 Jahren noch was weltbewegendes rausbekommt. Wie die Zukunft aussieht, weiß keiner. Ich würde privat anlegen und mich sowieso nicht auf die Rentenkasse verlassen.

Wie gesagt, wenn mein gesundheitlicher Zustand so fortschreitet erlebe ich die Rente nicht mehr. Von daher ist das nicht meine Baustelle.

Und wenn du es bequem willst... mach dir Not zur Tugend und such dir einen wohlhabenden Mann. Es gibt genug alleinstehende ältere Männer, die gerne eine Frau in deinem Alter hätten. 🤷‍♀️ Ich weiß, dass ich mich mit meiner Meinung unbeliebt mache, aber an deiner Stelle würde ich die Zukunft nüchtern und geplant angehen.

Man wird mich jetzt vielleicht hassen, aber wenn das klappen würde und ich liebe den Mann und er wäre ein verantwortungvoller Vater könnte ich mir auch ein zweites Kind vorstellen. Ich sehe den Lebenssinn nicht in Arbeit. Ich bin in meinem Job als Vollzeitmama aufgegangen und könnte mir auch vorstellen mit 2 Kindern halbe Tage in dem zu arbeiten, was ich dann fertig studieren könnte.
 
Ich habe seit über 20 Jahren MS, bin mittlerweile sekundär chronisch progredient. Ich habe einen GdB mit 70% und eine Unzumutbarkeit der öffentlichen Verkehrsmittel. Außerdem Pflegegeld Stufe 1 (Österreich). Ich habe ein paar Semester Sozialpädagogik und danach Psychologie studiert. Danach hatte ich 7 Jahre lang massive Schübe und daraus resultierend eine schwere Depression.

Ich arbeite 40 h/Woche und zwar in der Sozialversicherung, wo ich unter anderem auch sehr viel mit Anträgen und Gewährungen/Ablehnungen von Berufsunfähigkeit zu tun habe. Und wenn das in Deutschland nicht anders ist, brauchst du dazu eine gewisse Zeit der Erwerbstätigkeit. Ohne die geht erstmal nix. Hast du die erfüllt, muss natürlich begutachtet werden und meiner Erfahrung nach muss schon ordentlich Behinderung vorhanden sein, denn: auch mit Problemen beim gehen kann man noch an der Kasse und der Rezeption sitzen. Das ist also nicht so einfach.

Körperlich arbeiten fällt flach, verstehe ich total. In großen Unternehmen hast du mehr Chancen, die stellen mitunter Schwerbehinderte ein. Gut wäre eine Stelle im ÖD. Da gibt's genug, wo man keine bestimmte Qualifikation braucht.

Sei nicht so streng mit den Leuten hier. Vergiss nicht, sie sind nicht in deinen Mokassins gelaufen. Aaaaber du auch nicht in ihren und du weißt nicht, was diese Menschen vielleicht schon überwinden mussten. Also schau, dass du dich beruhigst.
 
Sei nicht so streng mit den Leuten hier. Vergiss nicht, sie sind nicht in deinen Mokassins gelaufen. Aaaaber du auch nicht in ihren und du weißt nicht, was diese Menschen vielleicht schon überwinden mussten. Also schau, dass du dich beruhigst.

Ich bin sehr ruhig. Krank ist trotzdem nicht gleich krank. Und nur weil du dich als Heldin der Arbeit beschreibst, gilt das nicht für alle MS Kranke gleich. Jeder Mensch ist anders.
 
Man wird mich jetzt vielleicht hassen, aber wenn das klappen würde und ich liebe den Mann und er wäre ein verantwortungvoller Vater könnte ich mir auch ein zweites Kind vorstellen. Ich sehe den Lebenssinn nicht in Arbeit. Ich bin in meinem Job als Vollzeitmama aufgegangen und könnte mir auch vorstellen mit 2 Kindern halbe Tage in dem zu arbeiten, was ich dann fertig studieren könnte.
Davon träumen einige Frauen. Ich verstehe dich. Du hast ja gesehen, wieviele Threads ich ich bzgl. meines Kinderwunsches gemacht habe. Dann halte die Augen auf. Aber frau gut sich gut darin auch sich finanziell selbst abzusichern.
 
Ich bin sehr ruhig. Krank ist trotzdem nicht gleich krank. Und nur weil du dich als Heldin der Arbeit beschreibst, gilt das nicht für alle MS Kranke gleich. Jeder Mensch ist anders.

Ok, ich habe zwar nichts von einer Heldin der Arbeit geschrieben, sondern wollte nur klarmachen, dass ich deine Probleme nachvollziehen kann, aber habe auch keinen Bock, dass du deinen Frust an mir abreagierst. Du musst mir auch nichts von der MS erklären, ich kenne mich bestens aus, danke. Von daher, hau rein und mach du mal.
 
Mittlerweile habe ich auch nicht mehr das Gefühl, dass das noch was wird mit mir.
Habe dann schon am Ende des Studiums gemerkt, dass ich mir Illusionen gemacht habe.
gejobbt und es war der Alptraum.
Wahnsinnig wie ich war,
mich vom Partner getrennt.
Der Beziehung zu meinem Lebenspartner hat das den Rest gegeben. Seit 5 Monaten sind wir nun getrennt und ich stehe vor dem Nichts.
kriege nichts mehr auf die Reihe.
ich weiß nicht mehr, wie ich die Miete zahlen soll.
habe ich mich da sehr auf meinen Freund und mein erspartes verlassen. Mittlerweile ist mein Freund Geschichte und vom Ersparten kaum noch was übrig.
Ich fühle mich mittlerweile leider auch nicht mehr wirklich in der Lage beruflich irgendwas auf die Reihe zu kriegen und weiß nicht mehr wo ich anfangen soll.
Anfangs habe ich noch weiter studiert,
Im Studium bin ich zwar noch eingeschrieben, aber finanzieren kann ich es eh nicht mehr wirklich.
wenn ich so mein weniges verbleibendes Geld anschaue, wird mir demnächst nichts übrig bleiben




Klingt alles andere als glücklich und steht im krassen Gegensatz zu später folgenden Posts:


Das ist Unsinn. Anscheinend sind hier sehr viele Menschen aus Nichtakademikerkreisen und bildungsfernen Schichten unterwegs, die ein Studium für verschwendete Zeit halten und am liebsten nach der 9. Klasse die Schule verlassen hätten.
Jeder Mensch setzt seine Prioritäten anders. Ich habe mich dafür gebildet und du wirst nicht mitreden können, wenn ich dir etwas von Aristoteles, Platon oder Brecht erzähle. Was bringt dir der beste Job, wenn du die Rente nicht miterlebst. Ich werde mit meiner MS nicht sehr alt werden, da ich umfangreiche Baustellen habe. Dennoch ist die Zeit, in der ich mich gebildet habe keine verschwendete Zeit.
Wenn die ausgeschriebenen Stellen klappen, verdiene ich mehr als du als Handwerker in der gleichen Zeit und habe die verlorene Zeit sehr schnell wieder heraus.
Nicht jedem geht es um beruflichen Erfolg und eine Rente wird es zu meiner Zeit nicht mehr geben. Wissen ist Macht. Denk mal darüber nach.
Wer sagt dir denn, dass ich nicht glücklich bin? 😉 Ich hab in den letzten Jahren nicht einen Finger krumm machen müssen um Geld zu verdienen und konnte mich ganz der Kindererziehung widmen, während du jeden Tag auf Arbeit rennen musstest. Auch wenn dich das jetzt ärgern wird, aber wer wird da wohl glücklicher gewesen sein? ich sehe es eher als eine moralische Verantwortung. Arbeiten müssen, müsste ich aber nicht. Rente gibt es später sowieso nicht und wenn, erlebe ich die eh nicht. Ich habe die Überschrit bewusst übertrieben gewählt. Ich sehe es eher als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sollte ich aber erneut einen Partner finden und meine Gesundheit würde es zulassen, würde ich auch ein zweites Kind groß ziehen. Glück und Reichtum definiert jeder anders. Wenn du den Sinn des Lebens nur in Arbeit siehst, hast du mein Mitleid.

Und woher willst du wissen, ob du am Ende glücklich bist? Glück ist keine fixe Größe. Es kann sich permanent ändern. Vielleicht erlebst du deine Rente ja gar nicht, weil du vorher tot umfällst. Wer weiß das schon? Vielleicht gewinne ich morgen im Lotto? Oder der Mann, den ich gerade neu kennengelernt habe hat tatsächlich die gut gehende Position, die er mir vorgibt zu haben?



Ich teile diese Ansicht nicht, denn jeder definiert den Sinn des Lebens und Glück für sich selbst. Für mich ist Glück, dass ich mein Kind groß ziehen konnte und mit ihm 2 Jahre zu Hause bleiben konnte und mich ganz auf den Wissenserwerb konzentrieren konnte. Das Wissen kann mir keiner mehr nehmen. Geld kann an Wert verlieren, wie man an der Inflation sieht. Häuser können abbrennen, Arbeitsstellen verloren gehen. Wissen und Bildung oder das Kind, das ich gemacht habe sind für mich die wahren Dinge, die zählen. Ich sehe meinen Sinn nicht in Arbeit, eher als moralische Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber. Anders herum, ist mir die Gesellschaft in vielen Dingen aber auch egal geworden, da ich nicht auf der Welt bin um andere glücklich zu machen.



Warum sollte ich das tun, wenn ich danach einem Beruf nachgehe, der mir liegt und von dem ich überzeugt bin?


Finanziell ist also alles in Butter, die Eltern sind da, die letzten Jahre waren glücklich und ein toller Job scheint zu warten.
Was war gleich nochmal das Problem?
 
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