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Hallo momo28,
schau mal hier: Alt und noch nicht gearbeitet, Leben versaut!. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Die verlorene Zeit ist verloren und ich kann voll verstehen, dass das frustet. Nun kannst du daran aber nichts ändern, vorbei ist vorbei. Daher würde ich dir raten, dir irgendeinen Job zu suchen, mit dem du gut klar kommst und nach vorne zu schauen.
Was die Rente betrifft glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass man da als Durchschnittsverdiener in >30 Jahren noch was weltbewegendes rausbekommt. Wie die Zukunft aussieht, weiß keiner. Ich würde privat anlegen und mich sowieso nicht auf die Rentenkasse verlassen.
Und wenn du es bequem willst... mach dir Not zur Tugend und such dir einen wohlhabenden Mann. Es gibt genug alleinstehende ältere Männer, die gerne eine Frau in deinem Alter hätten. 🤷♀️ Ich weiß, dass ich mich mit meiner Meinung unbeliebt mache, aber an deiner Stelle würde ich die Zukunft nüchtern und geplant angehen.
Sei nicht so streng mit den Leuten hier. Vergiss nicht, sie sind nicht in deinen Mokassins gelaufen. Aaaaber du auch nicht in ihren und du weißt nicht, was diese Menschen vielleicht schon überwinden mussten. Also schau, dass du dich beruhigst.
Davon träumen einige Frauen. Ich verstehe dich. Du hast ja gesehen, wieviele Threads ich ich bzgl. meines Kinderwunsches gemacht habe. Dann halte die Augen auf. Aber frau gut sich gut darin auch sich finanziell selbst abzusichern.Man wird mich jetzt vielleicht hassen, aber wenn das klappen würde und ich liebe den Mann und er wäre ein verantwortungvoller Vater könnte ich mir auch ein zweites Kind vorstellen. Ich sehe den Lebenssinn nicht in Arbeit. Ich bin in meinem Job als Vollzeitmama aufgegangen und könnte mir auch vorstellen mit 2 Kindern halbe Tage in dem zu arbeiten, was ich dann fertig studieren könnte.
Ich bin sehr ruhig. Krank ist trotzdem nicht gleich krank. Und nur weil du dich als Heldin der Arbeit beschreibst, gilt das nicht für alle MS Kranke gleich. Jeder Mensch ist anders.
Mittlerweile habe ich auch nicht mehr das Gefühl, dass das noch was wird mit mir.
Leider habe ich
Habe dann schon am Ende des Studiums gemerkt, dass ich mir Illusionen gemacht habe.
gejobbt und es war der Alptraum.
Wahnsinnig wie ich war,
mich vom Partner getrennt.
Der Beziehung zu meinem Lebenspartner hat das den Rest gegeben. Seit 5 Monaten sind wir nun getrennt und ich stehe vor dem Nichts.
kriege nichts mehr auf die Reihe.
ich weiß nicht mehr, wie ich die Miete zahlen soll.
habe ich mich da sehr auf meinen Freund und mein erspartes verlassen. Mittlerweile ist mein Freund Geschichte und vom Ersparten kaum noch was übrig.
Ich fühle mich mittlerweile leider auch nicht mehr wirklich in der Lage beruflich irgendwas auf die Reihe zu kriegen und weiß nicht mehr wo ich anfangen soll.
Anfangs habe ich noch weiter studiert,
Im Studium bin ich zwar noch eingeschrieben, aber finanzieren kann ich es eh nicht mehr wirklich.
wenn ich so mein weniges verbleibendes Geld anschaue, wird mir demnächst nichts übrig bleiben
Das ist Unsinn. Anscheinend sind hier sehr viele Menschen aus Nichtakademikerkreisen und bildungsfernen Schichten unterwegs, die ein Studium für verschwendete Zeit halten und am liebsten nach der 9. Klasse die Schule verlassen hätten.
Jeder Mensch setzt seine Prioritäten anders. Ich habe mich dafür gebildet und du wirst nicht mitreden können, wenn ich dir etwas von Aristoteles, Platon oder Brecht erzähle. Was bringt dir der beste Job, wenn du die Rente nicht miterlebst. Ich werde mit meiner MS nicht sehr alt werden, da ich umfangreiche Baustellen habe. Dennoch ist die Zeit, in der ich mich gebildet habe keine verschwendete Zeit.
Wenn die ausgeschriebenen Stellen klappen, verdiene ich mehr als du als Handwerker in der gleichen Zeit und habe die verlorene Zeit sehr schnell wieder heraus.
Nicht jedem geht es um beruflichen Erfolg und eine Rente wird es zu meiner Zeit nicht mehr geben. Wissen ist Macht. Denk mal darüber nach.
Wer sagt dir denn, dass ich nicht glücklich bin? 😉 Ich hab in den letzten Jahren nicht einen Finger krumm machen müssen um Geld zu verdienen und konnte mich ganz der Kindererziehung widmen, während du jeden Tag auf Arbeit rennen musstest. Auch wenn dich das jetzt ärgern wird, aber wer wird da wohl glücklicher gewesen sein? ich sehe es eher als eine moralische Verantwortung. Arbeiten müssen, müsste ich aber nicht. Rente gibt es später sowieso nicht und wenn, erlebe ich die eh nicht. Ich habe die Überschrit bewusst übertrieben gewählt. Ich sehe es eher als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sollte ich aber erneut einen Partner finden und meine Gesundheit würde es zulassen, würde ich auch ein zweites Kind groß ziehen. Glück und Reichtum definiert jeder anders. Wenn du den Sinn des Lebens nur in Arbeit siehst, hast du mein Mitleid.
Und woher willst du wissen, ob du am Ende glücklich bist? Glück ist keine fixe Größe. Es kann sich permanent ändern. Vielleicht erlebst du deine Rente ja gar nicht, weil du vorher tot umfällst. Wer weiß das schon? Vielleicht gewinne ich morgen im Lotto? Oder der Mann, den ich gerade neu kennengelernt habe hat tatsächlich die gut gehende Position, die er mir vorgibt zu haben?
Ich teile diese Ansicht nicht, denn jeder definiert den Sinn des Lebens und Glück für sich selbst. Für mich ist Glück, dass ich mein Kind groß ziehen konnte und mit ihm 2 Jahre zu Hause bleiben konnte und mich ganz auf den Wissenserwerb konzentrieren konnte. Das Wissen kann mir keiner mehr nehmen. Geld kann an Wert verlieren, wie man an der Inflation sieht. Häuser können abbrennen, Arbeitsstellen verloren gehen. Wissen und Bildung oder das Kind, das ich gemacht habe sind für mich die wahren Dinge, die zählen. Ich sehe meinen Sinn nicht in Arbeit, eher als moralische Verpflichtung der Gesellschaft gegenüber. Anders herum, ist mir die Gesellschaft in vielen Dingen aber auch egal geworden, da ich nicht auf der Welt bin um andere glücklich zu machen.
Warum sollte ich das tun, wenn ich danach einem Beruf nachgehe, der mir liegt und von dem ich überzeugt bin?
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