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Ist das Handwerk wirklich so "toll"?

Ich habe viele Nachbarn, die haben 45 Jahre gearbeitet und kommen gerade auf 1000€ Rente. Die fahren nirgends hin, kaufen alles nach Angebot, sammeln Pfandflaschen. Da ist kein Geld fürs Altersheim oder Luxuspflegeeinrichtung.

Ähäm...

Meintest du nicht noch neulich, dass all deine Nachbarn in der "Neubausiedlung" stinkreich wären mit Daimler etc. als Zweitwagen??

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Was denn nu?
Gehen die jetzt auf einmal alle Flaschen sammeln oder was?
 
soziologen machen z.B. Bedarfsanalysen direkt nach einer Katastrophe und geben vor, welche Hilfseinrichtung für wen nun am effizientesten ist.
Wirtschaftler planen, was welche Hilfe kostet und kümmern sich um deren Transfer.
Ärzte flicken Menschen und Ingenieure stellen fest, was wo noch tragfähig ist oder welches Material wo noch brauchbar ist.
Der Handwerker ist natürlich auch dabei, was der genau danach macht, weiß ich allerdings nicht.
 
Ähäm...

Meintest du nicht noch neulich, dass all deine Nachbarn in der "Neubausiedlung" stinkreich wären mit Daimler etc. als Zweitwagen??

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Was denn nu?
Gehen die jetzt auf einmal alle Flaschen sammeln oder was?
du solltest mal genauer lesen.
einmal schreibt er von "bei uns in der neuen Siedlung" und einmal von "meine Nachbarn".
Das eine ist nicht das andere.
 
Das ganze Gelaber mit der Pflege. Mal ehrlich, welcher Rentner mit 1000 Euro kann sich die überhaupt leisten? 200 Euro am Tag kostet die ach so tolle Pflege. Wenn ich alt bin, habe ich Schlaftabletten bereitliegen, dass ich nicht mehr aufwache. Pflege und Co., das ist nur für Helden der Arbeit unsere Pensionäre, die für unser Land alles gegeben haben. Jeder 11.te ist schließlich im öffentlichen Dienst und/oder Beamter. Ich habe viele Nachbarn, die haben 45 Jahre gearbeitet und kommen gerade auf 1000€ Rente. Die fahren nirgends hin, kaufen alles nach Angebot, sammeln Pfandflaschen. Da ist kein Geld fürs Altersheim oder Luxuspflegeeinrichtung.

Wer pflegebedürftig ist bekommt einen Pflegegrad und wenn dieser hoch genug ist, übernimmt das Amt und die KK alle Kosten für einen Heimplatz.

Ist ja alles schön und gut was hier wieder geschrieben wird, die Frage ist aber: wie viele der hier propagierenden übt wirklich einen Mangelberuf aus oder würde das für nahe Angehörige optimal finden?

Sicher finde ich auch dass solche Berufe gefördert werden müssen, aber für mich selbst wäre das auch bei doppeltem Gehalt niemals in Frage gekommen und das sehen viele Andere eben genauso.

Ich bin ja ohnehin der Meinung, dass Leute, die bisher Bankkaufleute wurden, nicht plötzlich Pfleger und Handwerker werden können nur weil Gehälter umverteilt werden. Gerade in diesen Berufen geht es um Talent, die richtige Einstellung etc.

Und solange derzeit so gut wie jeder (egal was studiert oder gelernt wurde) einen halbwegs vernünftigen Job findet (und ich hoffe daran wird sich noch lange nichts ändern), wird das auch so bleiben.

Die Flut an arbeitslosen Akademikern auf Mindestlohnniveau die überall ja so gerne gesehen wird, ist mir gänzlich entgangen.

Das wirkliche Problem ist die Überalterung, es kommen wenig junge Menschen nach, die die nachkommen studieren öfter (wenn auch im Schnitt nicht länger als früher); Teilzeit hat auch stark zugenommen aus den verschiedensten Gründen. DESHALB mangelt es auch hinten und vorne.
 
Zuletzt bearbeitet:
@dr.superman
So, so, wenn gerade alles in Schutt und Asche gelegt wurde, benötigt man eine Bedarfsanalyse.
Ich meinte, dass man dann Menschen benötigt, die anpacken (Wörtlich nehmen).
Dass dann Tage und Wochen später die Stunde der Bürokraten schlägt, ist ja logisch. Die müssen schließlich auch eine Daseinsberechtigung haben. Auch wenn sie eher noch nicht so richtig benötigt werden.
Sorry, ist etwas überspitzt, aber vielleicht wäre es hilfreich mal mit Menschen zu sprechen, die solch eine Katastrophe überlebt haben, was diese von Bedarfsanalysen und ähnlichem halten.

Übrigens, von Fachkräften wird hier im Kontext von Handwerkern gesprochen.
Damit sind Menschen gemeint, die mit ihren Händen arbeiten.
Damit ist wiederum nicht das Bewegen von Seiten, Kugelschreibern oder die Betätigung einer Tastatur gemeint.
Noch mal sorry, für die Polemik.
 
Was versteht man unter Fachkräfte?


Eine Fachkraft ist eine Arbeitskraft, die eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Auch Personen, die einen bestandenen akademischen Abschluss an einer (Fach)-Hochschule vorweisen können, summieren sich unter diesem Begriff.01.04.2021

So, so, wenn gerade alles in Schutt und Asche gelegt wurde, benötigt man eine Bedarfsanalyse.
Ich meinte, dass man dann Menschen benötigt, die anpacken (Wörtlich nehmen).
Dass dann Tage und Wochen später die Stunde der Bürokraten schlägt, ist ja logisch. Die müssen schließlich auch eine Daseinsberechtigung haben. Auch wenn sie eher noch nicht so richtig benötigt werden.
also eigentlic hkönnen auch Soziologen mit anpacken, was können die denn nicht, was ein Handwerker direkt danach kann?
auch Studierte können Schutt räumen etc..
nur können die parallel dazu Listen und Verteilungssysteme aufbauen und von den Leute heraus bekommen, an welchen Stellen sie dann drehen müssen, damit die leute was zu beissen und einen Platz zum schlafen haben und das alles hochrechnen, was das, was da ist, noch hergibt.

edit:


eine Bedarfsanalyse, als Beispiel, ist überhaupt nichts Theoretisches.
 
eigentlic hkönnen auch Soziologen mit anpacken, was können die denn nicht, was ein Handwerker direkt danach kann?
auch Studierte können Schutt räumen etc..
nur können die parallel dazu Listen und Verteilungssysteme aufbauen und

Soll das ein Handwerker-Bashing werden oder was möchtest du ausdrücken?
Stell mal jemanden zum Schutt räumen hin, der sonst nur Papier schubst (ich darf das schreiben, war auch so 'ne Papierschubse 😉) - was der wohl wegschafft und wie lange?
Und lass das mal jemandeb machen, der routiniert anpackt - ich sage nur: Welten.

Lass die mal Listen erstellen und planen - am organisieren scheitert es manchmal (!) schon wieder.
 
Soll das ein Handwerker-Bashing werden oder was möchtest du ausdrücken?
Stell mal jemanden zum Schutt räumen hin, der sonst nur Papier schubst (ich darf das schreiben, war auch so 'ne Papierschubse 😉) - was der wohl wegschafft und wie lange?
Und lass das mal jemandeb machen, der routiniert anpackt - ich sage nur: Welten.

Lass die mal Listen erstellen und planen - am organisieren scheitert es manchmal (!) schon wieder.
Da muss ich immer an den realen Witz denken:
„Kehr doch bitte mal die Werkstatt zusammen“
„Ich habe studiert“!
„Ok. Dann ganz von vorn. Das hier ist ein Besen, den hält man so…“
 
Soll das ein Handwerker-Bashing werden oder was möchtest du ausdrücken?
also eigentich ist das die passende Reaktion auf "Akademiker-bashing".
Der Handwerker erstellt die Bedarfsanalyse für Materialien.
Der Soziologe (wenn es das war, woran sich der Vorposter @57-55 gestört hat) erstellt eine Bedarfsanalyse für die Bedürfnisse der Menschen (Wasser, Platz, Medizintechnik....)....
warum können die nicht Hand in Hand arbeiten?
Das wurde ja angezweifelt 🙂

und wenn der Wirtschaftswissenschaftler kein Material bereitstellen lassen kann, kann auch der Handwerker vor Ort nichts machen.
 

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