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Auswandern aus Deutschland. Wo ist es "besser"?


Was da jetzt genau besser dran sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich.

Ich kenne Leute in Dänemark, die finden es jetzt nicht wirklich so viel besser. Gibt ein paar Kleinigkeiten die besser sind und auch welche die schlechter sind. Alles in allem hält es sich wohl die Waage.

Aber was in dem Schweden Link steht, würde mich persönlich überhaupt nicht überzeugen. Hört sich genauso an wie hier....
 
Man wird sicherlich diverse Links finden, die es mal besser finden und mal nicht. Da muss man genauer recherchieren. Laut der Liste, die ich gepostet habe, von den besten Gesundheitssystemen steht Dänemark auf Platz 6, glaube ich.
 
Nach Südafrika auswandern wäre auch eine Option. Allerdings muss man da schauen wohin. In manchen Gegenden, und Großstädten wie zum Beispiel Johannesburg ist die Kriminalität ziemlich hoch. In Kapstadt und kleineren Städten in diesem Umkreis ist es aber nicht gefährlicher als bei uns.
Sie lassen arber nur Menschen einwandern die einen gewissen Geldbetrag zur Verfügung haben. Wie hoch der sein muss, weiß ich jetzt nicht mehr
 
Zuletzt bearbeitet:
In welchem Land denkt ihr kann man besonders gut leben, so vom System her?

Ein Land direkt benennen - kommt ja auch immer darauf an, was Dir wichtig ist im neuen Leben.
Der Gedanke auswandern ist an sich nicht schlecht, wenn man die Sprache des Landes beherrscht, daran scheitert es ja schon oft und mit welchem Startkapital willst Du denn auswandern? Hast Du einen Beruf, der Dein Leben im Ausland sichert?
Nicht jedes Land gewährt Einwanderern staatliche Hilfen und Unterstützung, da sind die Hürden oft viel höher, als hier. Einige Länder wie z. B. Australien lassen eh nicht jeden rein und bevor Du da konkrete Pläne machst, solltest Du ganz genau studieren, ob Dir das Gesundheitssystem dort viel besser helfen könnte. Auch in anderen Ländern ist es nicht so, dass sofort gleich jeder Mensch einen Facharzttermin bekommt und die Kassenleistungen und Höhen der zu zahlenden Krankenversicherungen unterscheiden sich oft sehr gewaltig von den hier gewohnten.
Und sehr oft staunen Deutsche im Ausland nicht schlecht, was für einen Wust an Bürokratie und Anträgen auch im Ausland nötig sind, um etwas ins Laufen zu bringen.
Gut leben kann man wohl überall, wenn man gutes Geld verdient oder halt ein gutes Geldpolster hat.
 
Ich meine warum muss ich mehrere Monate auf einen Facharzttermin warten. Ich gehe da ja nicht hin weil mir das unfassbar viel Spaß macht. Ich gehe dahin wenn ich mehr- oder minderstarke Beschwerden hab. Und dann wundern sich alle, warum Leute mit starken Halsschmerzen die 112 rufen oder in die Notfallambulanz fahren.
yo mei,
das musst Du doch gar nicht.
Verdiene entweder genug, werde selbstständig oder Beamter.
Dann bist Du privat versichert und die meisten Ärzte richten sich dann nach DEINEM Zeitplan. wenn ich beim Orthopäden anrufe, fragen die:
haben Sie heute Nachmittag Zeit?
Dafür habe ich aber auch was getan und das ist in allen andreen Ländern auch so,
im Gegensatz u zu anderen Ländern stirbst Du hier aber nicht, wenn du kein Geld für Privatservice hast.
Vom System her fand ich das Land eines Kommilitonen immer interessant:
Libyen. Oder allgemein die arabischen Länder.
Keine Steuern, keine Sozialabgaben, da die Länder reich sind. Allerdings auch keine Jobs und außerhalb der Städte keine Straßen oder wasser
 
Ganz ehrlich mal:
Ich persönlich habe zB mal in Amerika gelebt und ich kann dir sagen das Gesundheitssystem ist quasi nicht vorhanden. Viele Leute die kein Geld haben können sich medizinische Leistungen gar nicht leisten, geschweige denn psychische Erkrankungen behandeln lassen. Die Leute landen dann teilweise einfach auf der Straße....und niemand kümmert es so wirklich.
Ich weiss, man denkt immer, das Gras ist grüner woanders.
Tatsächlich haben wir hier in Deutschland allerdings eine der besten sozialen Systeme und auch mit einer der besten medizinischen Versorgung/Krankenversicherungen.
Zudem natürlich der Sicherheitsaspekt und die Infrastruktur. Ich kann deine Gedanken nachvollziehen und kann auch verstehen dass du dich ärgerst. Allerdings sind das gemessen an den Problemen, die die Menschen in (zB wie hier genannt wurde) Mexico haben, doch eher Luxusprobleme.
Mal abgesehen davon, dass mit einer Auswanderung natürlich ein Haufen Aufwand verbunden ist (Sprache lernen, Visum, Job). Will dich nicht abhalten, nur irgendwie liest sich das einfach nur so nach dem Motto "überall kann es doch nur besser sein"
aus einer Laune heraus. Lass dir gesagt sein: mit Deutschland hast du es sicher nicht ganz schlecht getroffen...
 
Du kannst nicht irgendwo auswandern, wo du noch nie gewesen bist. Ein Urlaub von einer Woche kann da schon reichen, um abzustecken, ob die Idee gut oder schlecht ist. Ich hatte so eine Erfahrung auch diesen Sommer.
 
Was willst du dann im Ausland machen? Dort vom Sozialsystem leben? Hast du einen konkreten Plan?
 
Ich habe nachgelesen, dass du ab Oktober studieren wirst.

Du kannst dann ein Auslandssemester einplanen und so schon mal schauen, ob sich deine Erwartungen mit den realen Erfahrungen vor Ort decken.
 

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