@Schokoschnute Burnout ist eine (respektable) Form von Depression…
es ist auch nicht so, dass das völlig neu ist in meinem Leben. Neu ist eher, dass ich‘s vor dem Hintergrund meiner Ausbildung wirklich unter dem Gesichtspunkt einer Erkrankung sehe - und fest stecke. Unter anderem wird mich das meinen Job auf unserer Intensivstation kosten. Ich hab einen wirklich tollen AG, aber darüber wurde ja auch schon an anderer Stelle gesprochen: idR werden Menschen mit psychischen Problemen am Arbeitsplatz aussortiert. und es ist noch nicht mal so, dass ich‘s nicht verstehen würde. Entgegen kommt mir hier, dass ich in der Pflege arbeite - da findet sich immer etwas. wobei fraglich ist, wie gut und glücklich ich mit 'etwas' werden kann.
Aber das ist gar nicht der Punkt. F33, zwischen .1 und .2 . aus fachlicher Sicht kann ich das so klar sehen. Wäre ich mein eigener Patient würde ich dafür plädieren mich vollstationär unterzubringen, um mich für eine teilstationäre Behandlung fit zu machen, mit ambulanter Nachbetreuung und dem Aufbau eines Sicherheitsnetzwerks.
aber das klingt nach Disneyland.
schätze, dass ich mit den insgesamt 10 Wochen Wartezeit auf ein Vorgespräch sogar ganz vorne mit am Start bin. Dann vielleicht noch mal 6 Wochen Wartezeit auf die Behandlung? oder Nicht-behandlung.
schätze weiter gehend, dass ich selbst einen Weg da raus finden muss…
Dann aber muss der wirklich gut, gangbar und nachhaltig sein. wenn ich‘s noch mal schaffe mich alleine zu berappeln, dann aber in ein paar Monaten wieder an derselben Stelle stehe, werde ich nicht mehr den Wunsch haben, dass mir geholfen wird.
übrigens sehe ich das mit den Briefen ähnlich. ich hab sogar ein Buch dafür gekauft.
aber in meinem gegenwärtigen Zustand kann und werde ich ihr nicht schreiben.
Das wäre nicht fair oder nicht echt.
Ähm… und ich weiß nicht inwiefern da ein psychiatrisches Gutachten helfen soll? wem? meiner Exfrau beim nächsten Mal vor Gericht? wenn sie wieder mal beruflich keine Perspektive mehr vor Ort sieht und anderswo den perfekten Partner samt perfekter Familie für unsere Tochter sieht? und diese Gelegenheit nutzt um gegen das gemeinsame auf alleiniges Sorgerecht zu klagen?
oder um mich Frühverrenten zu lassen? Nein! ich will wieder arbeiten. und eigentlich will ich schon noch was machen mit meinem Leben. ich bin 49, das kann‘s doch nicht schon gewesen sein.
@Amaliah Danke. aber Nein, ist es nicht, nicht wirklich. ich bin mit 'ner Vornote von 1,3 in die Examina gegangen und mit einer Gesamtnote von 2 raus. Bestanden ja, gerockt Nein.